...auf die Pre-Play-offs hoffen / Die Dresdner Eislöwen müssen sich Weißwasser mit 2:4 geschlagen geben.
Noch ehe das Sachsen-Derby zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen (Endstand: 2:4) gestern überhaupt begonnen hatte, verbreitete sich die Nachricht von der Tölzer Insolvenz wie ein Lauffeuer in der Dresdner Eisarena. „Das finde ich echt Mist. Ich als Super-Dauerkartenbesitzer bin gleich doppelt bestraft, wenn die Saison jetzt schon am 6. März zu Ende ist“, ärgerte sich Eislöwen-Anhänger Robert Gernegroß. Und er fügte hinzu: „Mir wäre es lieber, unsere Mannschaft den Klassenerhalt auf sportlichem Weg schafft.“ Dresdens Stürmer Vitali Stähle meinte: „Natürlich sind wir ein wenig erleichtert, weil wir wissen, dass wir in der Liga bleiben. Aber wir werden auf jeden Fall bis zum Schluss unser Bestes geben, schließlich spielt jeder von uns für seinen Marktwert.“
Füchse-Coach Thomas Popiesch ärgert sich vor allem für die Außenwirkung seiner Sportart: „Das ist ein Schlag ins Gesicht für das deutsche Eishockey. Die Vereine, die solide wirtschaften, sind am Ende die Dummen.“ Dass seine Lausitzer noch unbedingt die Pre-Play-offs sportlich erreichen wollen, unterstrichen die Füchse mit ihrem 4:2-Sieg nachhaltig. Sie dominierten über weite Strecken die sowohl auf dem Eis als auch den Rängen hitzig geführte Partie und können nach dem erfolgreichen Sechs-Punkte-Wochenende weiterhin die Qualifikation für die Meisterrunde im März ins Auge fassen.
Wermutstropen: Sven Valenti von den Füchsen musste nach einem Check mit dem Kopf an die Bande mit Verdacht auf ein Schädelhirntrauma ins Krankenhaus eingeliefert werden. (tk)
Füchse bezwingen Landshut
Am Sonnabend hatten die Lausitzer ihr Nachholspiel gegen den EV Landshut überraschend klar mit 4:1 (2:0, 1:1. 1:0) für sich entschieden.Besondersbemerkenswert war dabei das effiziente Überzahlspiel der Gastgeber. Drei der vier Treffer fielen bei einem Mann mehr auf dem Eis. Insgesamt präsentierte sich Weißwasser souverän und clever im Abschluss. Außerdem stand die Abwehr erneut sehr sicher und gestattete den Bayern bis auf den Anschlusstreffer kaum zwingende Tormöglichkeiten. (mv)
Es kann ja niemand etwas für seinen Namen: Aber es gibt zu Dresden kaum etwas Passenderes als Gernegroß... *g*
2 | Opi | 23.02.2009 @ 12:50
Vor allem hatte es Dresden doch selber in der Hand weiter oben zu stehen, wobei dieaer ganze Mist mit Tölz schon bedauerlich und ärgerlich ist.
3 | -Fuchs- | 23.02.2009 @ 14:18
@1 Ein Name- Ein Programm, das muß eine Großfamilie sein. Eigentlich richtig bedauerlich , die Tölzer Sache, ich hätte zu gerne das Gesicht gesehen, wenn Frau Lässig die Rote Laterne zurück überreicht bekommen hätte , die hätten ja nicht absteigen brauchen, Letzter der Sachsenmeisterschaft hätte ja gereicht.
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Noch ehe das Sachsen-Derby zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen (Endstand: 2:4) gestern überhaupt begonnen hatte, verbreitete sich die Nachricht von der Tölzer Insolvenz wie ein Lauffeuer in der Dresdner Eisarena. „Das finde ich echt Mist. Ich als Super-Dauerkartenbesitzer bin gleich doppelt bestraft, wenn die Saison jetzt schon am 6. März zu Ende ist“, ärgerte sich Eislöwen-Anhänger Robert Gernegroß. Und er fügte hinzu: „Mir wäre es lieber, unsere Mannschaft den Klassenerhalt auf sportlichem Weg schafft.“ Dresdens Stürmer Vitali Stähle meinte: „Natürlich sind wir ein wenig erleichtert, weil wir wissen, dass wir in der Liga bleiben. Aber wir werden auf jeden Fall bis zum Schluss unser Bestes geben, schließlich spielt jeder von uns für seinen Marktwert.“
Füchse-Coach Thomas Popiesch ärgert sich vor allem für die Außenwirkung seiner Sportart: „Das ist ein Schlag ins Gesicht für das deutsche Eishockey. Die Vereine, die solide wirtschaften, sind am Ende die Dummen.“ Dass seine Lausitzer noch unbedingt die Pre-Play-offs sportlich erreichen wollen, unterstrichen die Füchse mit ihrem 4:2-Sieg nachhaltig. Sie dominierten über weite Strecken die sowohl auf dem Eis als auch den Rängen hitzig geführte Partie und können nach dem erfolgreichen Sechs-Punkte-Wochenende weiterhin die Qualifikation für die Meisterrunde im März ins Auge fassen.
Wermutstropen: Sven Valenti von den Füchsen musste nach einem Check mit dem Kopf an die Bande mit Verdacht auf ein Schädelhirntrauma ins Krankenhaus eingeliefert werden. (tk)
Füchse bezwingen Landshut
Am Sonnabend hatten die Lausitzer ihr Nachholspiel gegen den EV Landshut überraschend klar mit 4:1 (2:0, 1:1. 1:0) für sich entschieden.Besondersbemerkenswert war dabei das effiziente Überzahlspiel der Gastgeber. Drei der vier Treffer fielen bei einem Mann mehr auf dem Eis. Insgesamt präsentierte sich Weißwasser souverän und clever im Abschluss. Außerdem stand die Abwehr erneut sehr sicher und gestattete den Bayern bis auf den Anschlusstreffer kaum zwingende Tormöglichkeiten.
(mv)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 23.02.2009