...für den Eishallen-Neubau
Um 17.07 Uhr Weißwasseraner Zeit war es am gestrigen Dienstag entschieden: Der Stadtrat hat den Weg frei gemacht für eine neue Eishalle in Weißwasser und bekräftigte das mit einem einstimmigen Beschluss.
Dafür gab es spontanen Beifall von den Vertretern des Eissports, die „gespannt wie die Drahtseile“ auf die Entscheidung gewartet hatten. ESW-Vereinsvorsitzender Bernard Stefan sprach allen aus dem Herzen, als er von einer Sternstunde des Weißwasseraner Eissports nach der Wende sprach. „Wir sind sehr, sehr froh, dass es jetzt soweit ist. Vor zwei Jahren hätte niemand daran gedacht, dass es mit der neuen Halle mal ernst wird. Etwas Besseres kann aber Weißwasser und der Region nicht passieren. Absolut klasse“, freute sich der Weißwasseraner.
Auch Andreas Friebel, der Pressesprecher des Vereins und der Füchse betonte, dass der gestrige der wichtigste Tag in den letzten Jahren für den Verein und die Profis sei. „Eine vernünftige Arena – wir freuen uns riesig.“ 1994 hätten die Eishockey-Enthusiasten das erste Mal gesagt, dass eine neue Halle gebraucht werde. „Das Warten hat sich gelohnt“, so Friebel.
Bernard Stefan dankte vor allem Finanzbürgermeister Ronald Krause (SPD) „für die gute Darstellung, woher die Stadt das Geld nimmt.“ Hochachtung habe ihm das einstimmige Ergebnis abgenötigt, so Stefan. „Das ist doch bei solchen großen Investitionen bestimmt nicht üblich“, vermutete er.
Einhellig stimmten alle Räte für die neue Eishalle. Foto: Gabi Nitsche
Die Stadträte haben sich mit den Neubau für die preiswerteste von drei möglichen Varianten (Sanierung alte Halle, Sanierung altes Sozialgebäude mit Neubau Halle, Komplatt-Neubau) entschieden. Nach bisherigen Kostenermittlungen sind für den Neubau rund 16 Millionen Euro notwendig. Nach einer Zweidrittel-Förder-Zusage des sächsischen Innenministeriums (die RUNDSCHAU berichtete) will die Stadt einen Eigenmittelanteil bis zu sechs Millionen Euro übernehmen. Auch dafür hat der Stadtrat mit seinem gestrigen Beschluss grünes Licht gegeben
Finanzbürgermeister Ronald Krause machte die Rechnung dafür auf und bewies, dass es sich keineswegs um fiktive sechs Millionen Euro handelt, sondern das Geld zur Verfügung steht. So schuldet die Stadt zum Beispiel einen Kredit um, statt diesen zu tilgen. Die 1,7 Millionen Euro kommen dem Neubau-Projekt zugute, sagte er. Gabi Nitsche
Bin nun mal auf die ersten Skizzen gespannt hoffe nicht so ein steriler Betonbunker wie in DD wo die Toiletten extrem weit weg sind...
Und bis wann soll das Teil stehen bzw Baustart?
2 | Senator | 25.02.2009 @ 13:21
Erstmal eine Klasse Nachricht! Ich hoffe aber die Betreibung/Nutzung wird oder ist vernünftig geregelt. Es gibt für die Parteien wichtige Fragen wie: Mietkosten, Catering...etc zu klären. Was wird eigentlich mit der alten Halle?
3 | fuchs-fan | 25.02.2009 @ 13:30
@2 Abriss und Neubau der Halle
4 | timmi | 25.02.2009 @ 13:36
zuerst kommt der neubau, dann der abriss, wie sollte auch sonst der spielbetrieb fortgeführt werden.
ich hoffe mal es werden möglichst viele heimische firmen beauftragt, dann könnte das projekt als lokales mini konjumkturpaket dienen.
5 | Muc | 25.02.2009 @ 14:03
man sollte sich die Halle in Toelz anschauen und als Orientierung nutzen. die Wege sind kurz. Die Toletten nah und für Catering ist genügend Platz. Nur keine Ahnung was die Hütte gekostet hat....
6 | Senator | 25.02.2009 @ 14:46
Wenn der Neubau neben die jetzige Halle kommt (Gebiet W.Pieck Stadion), wäre ja ein Betreib der alten Eisfläche über die Kühlanlage mit denkbar. Zuschauerränge/ Einbauten etc. könnten ja raus. Oder ?
7 | Jupp | 25.02.2009 @ 14:49
Richtig gute Nachricht aus wsw,
@5 genau die Halle in Tölz ist wirklich lobenswert
8 | Bart | 25.02.2009 @ 15:03
Hört sich gut an!Na mal schauen, was sich da bei uns in Zukunft entwickeln wird! Wann soll es denn losgehen?
9 | timmi | 25.02.2009 @ 16:46
LR 22.01.09:
"Sollte der Stadtrat im Februar eine Willensbekundung zum Bau abgeben, könnten die Planungsleistungen international ausgeschrieben werden. Über die Schritte Vorplanung, Finanzierungsantrag, Planung, Bauantragsstellung sieht Rauh das Jahr 2010 gekommen. Bauzeitraum könnte dann zwischen 2011 und 2013 sein."
10 | fuchs-fan | 25.02.2009 @ 17:00
wenn das Wort "könnte" nicht wäre ^^
11 | manfred | 25.02.2009 @ 18:30
auf www.lausitzer-fuechse.de gigts ein interwiev mit bernard stefan zum thema eishalle.
12 | manfred | 25.02.2009 @ 18:33
natürlich interview
13 | willithefish | 25.02.2009 @ 18:58
bauplanung dieses jahr, anfang des stadionbau nächstes Jahr und das erste spiel vielleicht 2012 ! bin gespannt auf die ersten entwürfe und die zuschauer, etwas mehr als 3000 könnten es schon sein! sport frei !!!
14 | spreefurther | 25.02.2009 @ 19:48
warum nur 3000 zuschauer? wir könten es sportlich ,vielleicht auch finanziell schaffen dürften aber nicht del spielen weil die (dann neue halle) zu klein ist.
wenn schon so viel geld ausgegeben wird muß man doch auch dran denken was wäre wenn!?.
15 | manfred | 25.02.2009 @ 19:56
3 1/2 - 4 tausend könnten es schon sein, aber nicht alles sitzplätze! auch wenn ich in meinem alter gern mal etwas sitze,
aber eishockey im sitzen kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen! also sitzplätze schon, aber nicht ausschließlich!
16 | rene72 | 25.02.2009 @ 20:53
Das Stadion wird so gebaut, dass alles Sitzplätze sind, aber man einen Großteil zu Stehplätzen machen kann. Alles andre wäre im Sinne der Nutzbarkeit im Sommer auch nich sinnvoll.
17 | p.e.187 | 25.02.2009 @ 21:31
ja ja planung ist ein wunschkonzert, aber nichts desto trotz es bewegt sich in die richtige richtung!
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Um 17.07 Uhr Weißwasseraner Zeit war es am gestrigen Dienstag entschieden: Der Stadtrat hat den Weg frei gemacht für eine neue Eishalle in Weißwasser und bekräftigte das mit einem einstimmigen Beschluss.
Dafür gab es spontanen Beifall von den Vertretern des Eissports, die „gespannt wie die Drahtseile“ auf die Entscheidung gewartet hatten. ESW-Vereinsvorsitzender Bernard Stefan sprach allen aus dem Herzen, als er von einer Sternstunde des Weißwasseraner Eissports nach der Wende sprach. „Wir sind sehr, sehr froh, dass es jetzt soweit ist. Vor zwei Jahren hätte niemand daran gedacht, dass es mit der neuen Halle mal ernst wird. Etwas Besseres kann aber Weißwasser und der Region nicht passieren. Absolut klasse“, freute sich der Weißwasseraner.
Auch Andreas Friebel, der Pressesprecher des Vereins und der Füchse betonte, dass der gestrige der wichtigste Tag in den letzten Jahren für den Verein und die Profis sei. „Eine vernünftige Arena – wir freuen uns riesig.“ 1994 hätten die Eishockey-Enthusiasten das erste Mal gesagt, dass eine neue Halle gebraucht werde. „Das Warten hat sich gelohnt“, so Friebel.
Bernard Stefan dankte vor allem Finanzbürgermeister Ronald Krause (SPD) „für die gute Darstellung, woher die Stadt das Geld nimmt.“ Hochachtung habe ihm das einstimmige Ergebnis abgenötigt, so Stefan. „Das ist doch bei solchen großen Investitionen bestimmt nicht üblich“, vermutete er.
Die Stadträte haben sich mit den Neubau für die preiswerteste von drei möglichen Varianten (Sanierung alte Halle, Sanierung altes Sozialgebäude mit Neubau Halle, Komplatt-Neubau) entschieden. Nach bisherigen Kostenermittlungen sind für den Neubau rund 16 Millionen Euro notwendig. Nach einer Zweidrittel-Förder-Zusage des sächsischen Innenministeriums (die RUNDSCHAU berichtete) will die Stadt einen Eigenmittelanteil bis zu sechs Millionen Euro übernehmen. Auch dafür hat der Stadtrat mit seinem gestrigen Beschluss grünes Licht gegeben
Finanzbürgermeister Ronald Krause machte die Rechnung dafür auf und bewies, dass es sich keineswegs um fiktive sechs Millionen Euro handelt, sondern das Geld zur Verfügung steht. So schuldet die Stadt zum Beispiel einen Kredit um, statt diesen zu tilgen. Die 1,7 Millionen Euro kommen dem Neubau-Projekt zugute, sagte er.
Gabi Nitsche
Quelle:Lausitzer Rundschau Regionalteil vom 25.02.09