Weißwasseraner freuen sich auf das neue Eisstadion
26.02.2009 | 12:37 Uhr von
Die Entscheidung des Stadtrates für den Neubau eines Eisstadions wird von den Weißwasseranern begrüßt. Sie freuen sich bereits auf die künftige Halle, die die Attraktivität des Eissports weiter erhöhen soll.
Das ergab eine nicht repräsentative Umfrage der RUNDSCHAU.
„Es ist schön, dass das Vorhaben des Eishallenneubaus nun in die Tat umgesetzt werden soll“, sagt Thomas Wagner, Chef des Stadtsportverbandes. Ein Neubau sei reichlich überfällig gewesen. „Es ist ein Wunder, dass es immer noch eine Genehmigung gab, das mehr als sanierungsbedürftige Stadion weiter zu betreiben“, sagt er.
Es hätte weiter Geld in die Hand genommen werden müssen, um notdürftig die wichtigsten Reparaturen auszuführen. „Das wäre auf die Dauer ein Fass ohne Boden gewesen“, so Thomas Wagner. Er freue sich immer, wenn in der Stadt neue Sportstätten entstehen, und hofft, dass der Neubau noch mehr Interessenten nach Weißwasser zieht und Synergieeffekte für die Stadt und den Sport bringt.
Eugen Vetter aus Weißwasser geht ab und an zum Eishockeyspiel und weiß, dass die alte Halle wirklich in keinem guten Zustand ist. „Die Eishalle ist für Weißwasser wichtig und darum freue ich mich, das eine neue Halle gebaut wird“, sagt der 55-Jährige..
Für Hans-Jürgen Beil, Abteilungsleiter Fußball bei Grün-Weiß Weißwasser steht der Fußball an erster Stelle. „Mein Herz schlägt außerdem für den Eissport und darum freue ich mich wahnsinnig über diese Entscheidung“, sagt er. Eine neue Halle sei zwingend notwendig gewesen, „Wir haben nicht so viele Highlights in der Stadt, ohne Eishockey wäre es hier ganz schön trostlos. Man darf nicht vergessen, dass fast jedes Wochenende 2000 Leute nach Weißwasser kommen“, sagt Hans-Jürgen Beil. Er hofft, dass durch die Entscheidung für den Neubau andere Vereine nicht vernachlässigt werden. „Am Turnerheim haben wir auch noch einige offene Wünsche.“
„Die Stadträte haben eine gute, mutige und sicher die wichtigste Entscheidung des Jahres getroffen. Das ist begrüßenswert und dafür möchte ich ihnen danken“, sagt Unternehmer und Füchse-Sponsor Bernd Nadebor. Der Neubau der Eishalle sei eine Entscheidung für die Zukunft, die dem Eissport eine gute Perspektive gibt. „Jetzt kann etwas gebaut werden, das die Wünsche der Fans berücksichtigt. Familien müssen sich künftig nicht mehr über mit Schals abgesperrte Traversen ärgern, und auch die Sanitäreinrichtungen werden dann ein ordentliches Niveau haben. Ich finde es auch richtig, dass der alte Komplex dann entsorgt wird“, so Bernd Nadebor. Er hofft, dass durch die neue Eishalle auch neue Sponsoren für den Eissport Weißwasser gewonnen werden können.
„Die Eishockeyspieler müssten ein bisschen besser spielen und mehr für ihren Sport brennen. Ich habe den Eindruck, die Spieler von heute sind nicht mehr so aktiv, wie das früher der Fall war“, sagt Siegfried Tabor (71) aus Weißwasser. Früher habe er im Freiluftstadion kein einziges Spiel verpasst. „Die Stimmung war da einfach spitzenmäßig“, sagt er. Die Entscheidung für einen Neubau ist für ihn begrüßenswert. „Vielleicht geht es mit einer neuen Halle bei den Füchsen auch sportlich aufwärts. Der Eissport muss in Weißwasser auf jeden Fall erhalten werden. Dafür würde ich notfalls sogar in die eigene Tasche greifen“, sagt der Weißwasseraner.
Anita Lessig (24) findet, dass es höchste Zeit für diese Entscheidung ist. „Lange genug wurde ja daraufhin gearbeitet. Schon vor vielen Jahren war ein Neubau im Gespräch“, sagt sie. Sie glaubt, dass ein neues Eisstadion für Spieler, Besucher und Gäste der Stadt wichtig ist und dem Ruf der Stadt gut tut. „Früher bin ich selbst regelmäßig zu den Spielen gegangen, doch durch mein Kind geht das nicht mehr. Eishockey ist sehr populär in Weißwasser, und ohne diesen Sport würde der Stadt etwas fehlen“, sagt sie.
schön das wir nun endlich doch nen neues stadion kriegen .. . aber zum teil ist ja die rede das die mehr sitzplätze bauen wollen oder zumindest das meiste sitzplätze. . . find ich ehrlich nicht toll. . . .weil es gibt wenige leute die sitzen wollen. . . . was heißt wenig 100-200 maximal aber der rest steht lieber. . .. also die sollen mehr stehplätze bauen als sitzplätze. . . .vor allem keine sitzplätze bei der Gästetribüne. . . man hat ja gesehen was in DD passiert ist
2 | Andi | 26.02.2009 @ 17:06
Find ich auch. Sitzen iss fürn Arsch. Wie soll da Stimmung aufkommen. Klar für die älteren Damen und Herren und für die lieben Sponsoren müssen auch ein paar Sitzplätze her. Sollen von mir aus auch 500 sein. Aber eine Aufteilung von 50:50 find ich auch extrem übertieben. Schön wäre natürlich auch, wenn wir unsere schönen Geländer weiterhin hätten. Da drauf jubelt es sich so schön und wenn mal einer von hinten gestürtzt kommt, fällt nicht gleich der ganze Block aufs Eis ;-)
3 | Blaubaer | 26.02.2009 @ 17:11
Finde auch gut das es endlich los gehen soll! Bedenkt aber bitte auch das es ja eine Multifunktionsarena werden soll und keine reine Eissporthalle. Also muß man den Kompromiss mit ein paar mehr Sitzplätzen wohl eingehen.
4 | SEFI | 26.02.2009 @ 18:17
Die Geländer sind wirklich top. Das lernt man mit zunehmenden Alter wirklich zu schätzen. Hab nach Weihnachten in Niesky knapp 3 Stunden ohne Stütze gestanden, da rosten die Knie ganz schön ein. Obwohl...das war vor 6 Jahren im Sahnpark auch schon so. ;-) Da bleibt dann wohl doch nur der Sitzplatz.
5 | Polly | 26.02.2009 @ 18:26
allein für unsere Trommler ein unbedingtes muss. und natürlich auch für die unzähligen Fanclubs, denn wo sollen die Banner hin ... bitte nicht so wie in anderen stadion wo man die ganze zeit im *freien* steht und beim Torjubel 2-3 Reihen nach unten geschoben wird ^^
6 | Andi | 26.02.2009 @ 18:58
@3 Das mit der Multifunktionsarena stimmt schon. Aber vielleicht lässt sich für solche Anlässe was mit Sitzschalen machen, die relativ einfach ab- und wieder angebaut werden können. Da gibts doch bestimmt Möglichkeiten. Aber sitzen und Eishockey passt nun mal nicht zusammen. Man sieht doch schon jetzt - Block B war mal DER Block und jetzt tote Hose.
7 | willithefish | 26.02.2009 @ 21:10
also wie es gesagt wurde, sollen es sitzplätze werden, die aber bei solch veranstaltungen ab geschraubt werden können. dies ist doch eine gute lösung, was mich an der ganzen sache stört sind die (nur) 3000 plätze. glaub nicht das dies eine gute lösung ist ! sport frei !!!
8 | Fuchs | 26.02.2009 @ 21:56
es soll 3000 sitzplätze geben. man kann aber bei bestimmten veranstaltungen die sitzplätze reduzieren und dann auf bis zu 4000 zukommen. und außerdem sollten wir erst mal abwarten. die planungen haben ja erst begonnen.
9 | Brian | 27.02.2009 @ 14:11
Mein Traum wäre: 3200 Plätze (eine Halle mit vielen Plätzen die nicht belegt sind ist ein Stimmungskiller), Eine Längsseite Sitzplätze, eine Längsseite Stehplätze ebenso bei den Kurven. SChön nah ran ans Eis, man will Feeling und wenn möglich die Stehplätze so steil wie möglich und mit Geländer versehen. Eine niedrige Decke damit der der Schall nicht so entweicht. Die VIP Bereiche als Balkons über den Sitzplätzen damit da oben in Ruhe Sponsoren gemolken werden können.
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Das ergab eine nicht repräsentative Umfrage der RUNDSCHAU.
„Es ist schön, dass das Vorhaben des Eishallenneubaus nun in die Tat umgesetzt werden soll“, sagt Thomas Wagner, Chef des Stadtsportverbandes. Ein Neubau sei reichlich überfällig gewesen. „Es ist ein Wunder, dass es immer noch eine Genehmigung gab, das mehr als sanierungsbedürftige Stadion weiter zu betreiben“, sagt er.
Es hätte weiter Geld in die Hand genommen werden müssen, um notdürftig die wichtigsten Reparaturen auszuführen. „Das wäre auf die Dauer ein Fass ohne Boden gewesen“, so Thomas Wagner. Er freue sich immer, wenn in der Stadt neue Sportstätten entstehen, und hofft, dass der Neubau noch mehr Interessenten nach Weißwasser zieht und Synergieeffekte für die Stadt und den Sport bringt.
Eugen Vetter aus Weißwasser geht ab und an zum Eishockeyspiel und weiß, dass die alte Halle wirklich in keinem guten Zustand ist. „Die Eishalle ist für Weißwasser wichtig und darum freue ich mich, das eine neue Halle gebaut wird“, sagt der 55-Jährige..
Für Hans-Jürgen Beil, Abteilungsleiter Fußball bei Grün-Weiß Weißwasser steht der Fußball an erster Stelle. „Mein Herz schlägt außerdem für den Eissport und darum freue ich mich wahnsinnig über diese Entscheidung“, sagt er. Eine neue Halle sei zwingend notwendig gewesen, „Wir haben nicht so viele Highlights in der Stadt, ohne Eishockey wäre es hier ganz schön trostlos. Man darf nicht vergessen, dass fast jedes Wochenende 2000 Leute nach Weißwasser kommen“, sagt Hans-Jürgen Beil. Er hofft, dass durch die Entscheidung für den Neubau andere Vereine nicht vernachlässigt werden. „Am Turnerheim haben wir auch noch einige offene Wünsche.“
„Die Stadträte haben eine gute, mutige und sicher die wichtigste Entscheidung des Jahres getroffen. Das ist begrüßenswert und dafür möchte ich ihnen danken“, sagt Unternehmer und Füchse-Sponsor Bernd Nadebor. Der Neubau der Eishalle sei eine Entscheidung für die Zukunft, die dem Eissport eine gute Perspektive gibt. „Jetzt kann etwas gebaut werden, das die Wünsche der Fans berücksichtigt. Familien müssen sich künftig nicht mehr über mit Schals abgesperrte Traversen ärgern, und auch die Sanitäreinrichtungen werden dann ein ordentliches Niveau haben. Ich finde es auch richtig, dass der alte Komplex dann entsorgt wird“, so Bernd Nadebor. Er hofft, dass durch die neue Eishalle auch neue Sponsoren für den Eissport Weißwasser gewonnen werden können.
„Die Eishockeyspieler müssten ein bisschen besser spielen und mehr für ihren Sport brennen. Ich habe den Eindruck, die Spieler von heute sind nicht mehr so aktiv, wie das früher der Fall war“, sagt Siegfried Tabor (71) aus Weißwasser. Früher habe er im Freiluftstadion kein einziges Spiel verpasst. „Die Stimmung war da einfach spitzenmäßig“, sagt er. Die Entscheidung für einen Neubau ist für ihn begrüßenswert. „Vielleicht geht es mit einer neuen Halle bei den Füchsen auch sportlich aufwärts. Der Eissport muss in Weißwasser auf jeden Fall erhalten werden. Dafür würde ich notfalls sogar in die eigene Tasche greifen“, sagt der Weißwasseraner.
Anita Lessig (24) findet, dass es höchste Zeit für diese Entscheidung ist. „Lange genug wurde ja daraufhin gearbeitet. Schon vor vielen Jahren war ein Neubau im Gespräch“, sagt sie. Sie glaubt, dass ein neues Eisstadion für Spieler, Besucher und Gäste der Stadt wichtig ist und dem Ruf der Stadt gut tut. „Früher bin ich selbst regelmäßig zu den Spielen gegangen, doch durch mein Kind geht das nicht mehr. Eishockey ist sehr populär in Weißwasser, und ohne diesen Sport würde der Stadt etwas fehlen“, sagt sie.
Angelika Brinkop
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 26. Februar 2009