Die Lausitzer Füchse können in den letzten vier Partien der Hauptrunde eine denkwürdige Zweitligasaison krönen. Nach dem zwischenzeitlichen Absturz ist jetzt sogar der Einzug in die Playoffs möglich. Bei einem Sieg heute im Heimspiel gegen Ravensburg (19.30 Uhr) winkt der sechste Tabellenplatz.
Selten haben die Füchse ein solches Auf und Ab durchlebt wie in der laufenden Spielzeit der 2. Bundesliga. Doch gerade rechtzeitig zum Endspurt stimmt die Form wieder. Mit sechs Siegen in den letzten sieben Partien hat sich Weißwasser zurückgemeldet. Die RUNDSCHAU nennt wichtige Gründe für den Aufschwung.
Neuverpflichtungen: Im Januar wurde der Kader noch einmal runderneuert. Der wichtigste Transfer war die Rückkehr von Carsten Gosdeck, der Shaun Sutter im Angriff mehr als ersetzt. In seinen acht Partien sammelte Gosdeck schon sieben Scorerpunkte. Eine effizientere Bilanz hat nur Preston Mizzi vorzuweisen. „Mit Gosdecks Verpflichtung kam noch einmal Schwung in die Mannschaft“, sagt Trainer Thomas Popiesch. Aber auch Boris Flamik hat sich zu einer wichtigen Säule in der Abwehr entwickelt. Unaufgeregt und solide versieht er seinen Dienst.
Leistungssteigerung: Im Grunde genommen hat sich die ganze Mannschaft gesteigert. Dennoch lässt sich der Aufwärtstrend auch an einzelnen Namen festmachen. Kenny Roche und Marvin Tepper beispielsweise haben an der Seite von Gosdeck zu neuem Selbstvertrauen gefunden.
Die Kurve gekriegt: Auch Kenny Roche (l.) hat sich nach zwischenzeitlichem Tief in den vergangenen Wochen gesteigert. Foto: Aswendt
Führungsspieler: Nach wochenlangem Nebeneinander hat die Topreihe mit den Routiniers Mizzi und Ervin Masek wieder zu einem Miteinander gefunden. Auch das Comeback der Topverteidiger Reagan Rome und Kevin Young nach ihren Verletzungen hat der Defensive mehr Stabilität gegeben.
Konkurrenzkampf: Dass sich die Füchse seit Februar den Luxus von sieben ausländischen Profis leisten, zahlt sich immer mehr aus, auch wenn Mike Sullivan erst vier Einsätze hat. Da nur sechs Kontingentspieler auflaufen dürfen, kann sich niemand hängen lassen, wenn er seinen Platz im Team nicht verlieren will.
Lernprozess: Nach dem tollen Saisonstart hat sich die Mannschaft ganz offenkundig überschätzt. Viele Spieler dachten, es geht quasi im Selbstlauf weiter – ein fataler Irrtum! Deshalb zeigte die Leistungskurve seit November abwärts. „Ich denke, das liegt an der Struktur der Mannschaft und der Persönlichkeit der einzelnen Spieler. Wir sind ziemlich hoch geflogen und sehr hart gelandet“, sagt Kapitän Sebastian Klenner in einem Interview des Stadionmagazins „Füchse inside“.
Rückhalt: Torhüter Ryan MacDonald ließ sich von der Nervosität seiner Vorderleute nur selten anstecken. Der Kanadier hat in vielen Partien die Punkte gerettet.
Besonnenheit: Trotz der Talfahrt brach keine Panik bei den Verantwortlichen aus. Thomas Popiesch durfte weiterarbeiten. Statt wie einige Konkurrenten den Trainer zu wechseln, wurde gezielt der Kader optimiert. „In der schlechten sportlichen Phase haben die Verantwortlichen Ruhe bewiesen“, betont Kapitän Klenner.
Ziel: Den Füchsen macht das Eishockey wieder Spaß. Gerade rechtzeitig auf der Zielgeraden hat das Team zu seiner Spielfreude des Saisonanfangs zurückgefunden. Zumal jetzt die realistische Chance auf den direkten Playoff-Einzug besteht. Diese Aussicht motiviert zusätzlich. Denn Playoff-Spiele erlebte Eishockey-Weißwasser zuletzt in der Saison 2004/05. Vier Jahre später kann das aktuelle Team also (Erfolgs-)Geschichte schreiben.
Selten haben die Füchse ein solches Auf und Ab durchlebt wie in der laufenden Spielzeit der 2. Bundesliga. Doch gerade rechtzeitig zum Endspurt stimmt die Form wieder. Mit sechs Siegen in den letzten sieben Partien hat sich Weißwasser zurückgemeldet. Die RUNDSCHAU nennt wichtige Gründe für den Aufschwung.
Neuverpflichtungen: Im Januar wurde der Kader noch einmal runderneuert. Der wichtigste Transfer war die Rückkehr von Carsten Gosdeck, der Shaun Sutter im Angriff mehr als ersetzt. In seinen acht Partien sammelte Gosdeck schon sieben Scorerpunkte. Eine effizientere Bilanz hat nur Preston Mizzi vorzuweisen. „Mit Gosdecks Verpflichtung kam noch einmal Schwung in die Mannschaft“, sagt Trainer Thomas Popiesch. Aber auch Boris Flamik hat sich zu einer wichtigen Säule in der Abwehr entwickelt. Unaufgeregt und solide versieht er seinen Dienst.
Leistungssteigerung: Im Grunde genommen hat sich die ganze Mannschaft gesteigert. Dennoch lässt sich der Aufwärtstrend auch an einzelnen Namen festmachen. Kenny Roche und Marvin Tepper beispielsweise haben an der Seite von Gosdeck zu neuem Selbstvertrauen gefunden.
Führungsspieler: Nach wochenlangem Nebeneinander hat die Topreihe mit den Routiniers Mizzi und Ervin Masek wieder zu einem Miteinander gefunden. Auch das Comeback der Topverteidiger Reagan Rome und Kevin Young nach ihren Verletzungen hat der Defensive mehr Stabilität gegeben.
Konkurrenzkampf: Dass sich die Füchse seit Februar den Luxus von sieben ausländischen Profis leisten, zahlt sich immer mehr aus, auch wenn Mike Sullivan erst vier Einsätze hat. Da nur sechs Kontingentspieler auflaufen dürfen, kann sich niemand hängen lassen, wenn er seinen Platz im Team nicht verlieren will.
Lernprozess: Nach dem tollen Saisonstart hat sich die Mannschaft ganz offenkundig überschätzt. Viele Spieler dachten, es geht quasi im Selbstlauf weiter – ein fataler Irrtum! Deshalb zeigte die Leistungskurve seit November abwärts. „Ich denke, das liegt an der Struktur der Mannschaft und der Persönlichkeit der einzelnen Spieler. Wir sind ziemlich hoch geflogen und sehr hart gelandet“, sagt Kapitän Sebastian Klenner in einem Interview des Stadionmagazins „Füchse inside“.
Rückhalt: Torhüter Ryan MacDonald ließ sich von der Nervosität seiner Vorderleute nur selten anstecken. Der Kanadier hat in vielen Partien die Punkte gerettet.
Besonnenheit: Trotz der Talfahrt brach keine Panik bei den Verantwortlichen aus. Thomas Popiesch durfte weiterarbeiten. Statt wie einige Konkurrenten den Trainer zu wechseln, wurde gezielt der Kader optimiert. „In der schlechten sportlichen Phase haben die Verantwortlichen Ruhe bewiesen“, betont Kapitän Klenner.
Ziel: Den Füchsen macht das Eishockey wieder Spaß. Gerade rechtzeitig auf der Zielgeraden hat das Team zu seiner Spielfreude des Saisonanfangs zurückgefunden. Zumal jetzt die realistische Chance auf den direkten Playoff-Einzug besteht. Diese Aussicht motiviert zusätzlich. Denn Playoff-Spiele erlebte Eishockey-Weißwasser zuletzt in der Saison 2004/05. Vier Jahre später kann das aktuelle Team also (Erfolgs-)Geschichte schreiben.
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 27. Februar 2009