...auch beim Angstgegner in München
Die Lausitzer Füchse haben am Sonntagabend beim EHC München das zweite Sechs-Punkte-Wochenende in Folge klar gemacht. Der 2:1 (0:0;0:1;2:0)-Sieg beim Tabellendritten war für die Füchse ein wichtiger Schritt zur direkten Qualifikation für die Playoffs in der 2. Eishockey-Bundesliga. Am Freitag hatten die Lausitzer zu Hause schon gegen Ravensburg mit 4:2 gewonnen. Nun sind die Füchse sogar Tabellensechster. Und seit dem Wochenende ist klar, dass in dieser Saison schon der siebte Platz für den direkten Einzug in die Playoff-Runde ausreicht. Denn die insolventen Tölzer Löwen dürfen trotz Rang zwei erwartungsgemäß nicht an den Playoffs teilnehmen. Das beschloss am Samstag der Ligaverband ESBG bei seiner außerordentlichen Sitzung in München.
Tölz steht als Absteiger fest
Die Tölzer Löwen, die vor einer Woche beim Amtsgericht Wolfratshausen den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hatten, stehen aufgrund ihrer wirtschaftlichen Probleme als erster und einziger Absteiger fest. Während die Füchse den Klassenverbleib sportlich geschafft haben, entfällt für den Vorletzten Dresden und Schlusslicht Crimmitschau damit die Abstiegsrunde. Da beiden Clubs damit jedoch Zuschauer-Einnahmen verloren gehen, werden sie mit jeweils 47 500 Euro finanziell entschädigt. „Ich denke, wir haben in einer sehr schwierigen Situation für die gesamte Liga eine faire Lösung gefunden“, sagte Füchse-Manager Ralf Hantschke. Bad Tölz spielt die laufende Zweitliga-Saison zu Ende und kann sich bei einem positiven Ausgang des Insolvenzverfahrens in der kommenden Spielzeit für die Oberliga bewerben.
In München sorgte Preston Mizzi in der 53. Minute für den Siegtreffer der Füchse. Zuvor hatte Kenny Roche (43.) die Führung der Gastgeber durch Mario Jann (33.) ausgeglichen. Die Füchse überzeugten auf ganzer Linie und bewiesen vor allem in der Schlussphase, dass sie in den letzten Spielen viel Selbstvertrauen getankt haben. Wo die Popiesch-Mannschaft noch im Januar regelmäßig im letzten Drittel eingebrochen war, stürmten die Füchse in München tatsächlich noch zum Sieg. Nach bislang neun Niederlagen war es der erste Erfolg überhaupt beim Angstgegner. Eig. Ber./noc/jal
Die Lausitzer Füchse haben am Sonntagabend beim EHC München das zweite Sechs-Punkte-Wochenende in Folge klar gemacht. Der 2:1 (0:0;0:1;2:0)-Sieg beim Tabellendritten war für die Füchse ein wichtiger Schritt zur direkten Qualifikation für die Playoffs in der 2. Eishockey-Bundesliga. Am Freitag hatten die Lausitzer zu Hause schon gegen Ravensburg mit 4:2 gewonnen. Nun sind die Füchse sogar Tabellensechster. Und seit dem Wochenende ist klar, dass in dieser Saison schon der siebte Platz für den direkten Einzug in die Playoff-Runde ausreicht. Denn die insolventen Tölzer Löwen dürfen trotz Rang zwei erwartungsgemäß nicht an den Playoffs teilnehmen. Das beschloss am Samstag der Ligaverband ESBG bei seiner außerordentlichen Sitzung in München.
Tölz steht als Absteiger fest
Die Tölzer Löwen, die vor einer Woche beim Amtsgericht Wolfratshausen den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hatten, stehen aufgrund ihrer wirtschaftlichen Probleme als erster und einziger Absteiger fest. Während die Füchse den Klassenverbleib sportlich geschafft haben, entfällt für den Vorletzten Dresden und Schlusslicht Crimmitschau damit die Abstiegsrunde. Da beiden Clubs damit jedoch Zuschauer-Einnahmen verloren gehen, werden sie mit jeweils 47 500 Euro finanziell entschädigt. „Ich denke, wir haben in einer sehr schwierigen Situation für die gesamte Liga eine faire Lösung gefunden“, sagte Füchse-Manager Ralf Hantschke. Bad Tölz spielt die laufende Zweitliga-Saison zu Ende und kann sich bei einem positiven Ausgang des Insolvenzverfahrens in der kommenden Spielzeit für die Oberliga bewerben.
In München sorgte Preston Mizzi in der 53. Minute für den Siegtreffer der Füchse. Zuvor hatte Kenny Roche (43.) die Führung der Gastgeber durch Mario Jann (33.) ausgeglichen. Die Füchse überzeugten auf ganzer Linie und bewiesen vor allem in der Schlussphase, dass sie in den letzten Spielen viel Selbstvertrauen getankt haben. Wo die Popiesch-Mannschaft noch im Januar regelmäßig im letzten Drittel eingebrochen war, stürmten die Füchse in München tatsächlich noch zum Sieg. Nach bislang neun Niederlagen war es der erste Erfolg überhaupt beim Angstgegner. Eig. Ber./noc/jal
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 02. März 2009