Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Heißer Februar im Fuchsbau
04.03.2009 | 05:37 Uhr von
Sie haben acht Siege errungen und 20 von 24 möglichen Punkten geholt: Hinter den Lausitzer Füchsen liegt ein überaus erfolgreicher Monat Februar. Selbst die Konkurrenz ist beeindruckt. Führt der Höhenflug sogar direkt in die Playoffs?
Peter Draisaitl ist ein ausgewiesener Eishockey-Experte. Der frühere Stürmer hat in seiner langen Karriere 146 Spiele für die deutsche Nationalmannschaft bestritten. Als Trainer hat er erfolgreich in der DEL und in der 2. Liga gearbeitet. Derzeit ist er für die Ravensburg Tower Stars verantwortlich. Sein Urteil hat also durchaus Gewicht. „Weißwasser ist im Moment die heißeste Mannschaft der Liga“, konstatierte er nach der Niederlage seines Teams in der Lausitz.

In der Tat haben sich die Füchse nach der Flaute im Dezember und vor allem im Januar eindrucksvoll zurückgemeldet. 20 von 24 möglichen Punkten erkämpft – das schaffte im Februar keine andere Mannschaft. Zudem stellte Weißwasser mit durchschnittlich vier Treffern pro Partie das angriffsstärkte Team der Liga. „Für uns war der Februar wahnsinnig wichtig. Wir standen mit dem Rücken zur Wand und konnten uns keine Fehler mehr erlauben“, sagte Weißwassers Trainer Thomas Popiesch. „Wir mussten permanent punkten, um dranzubleiben. Das haben wir getan.“

Neben der Mannschaft geht auch Popiesch selbst gestärkt aus dem Monat Februar hevor. Denn durch die wochenlange Talfahrt bis hinunter in die abstiegsgefährdete Zone geriet der Coach ebenfalls mehr und mehr in die Kritik – ein branchenüblicher Reflex, der das Arbeiten gegen die Krise natürlich zusätzlich erschwerte.

Doch diese Krise haben die Füchse weggeschossen. Zumal sich der Höhenflug auch im März fortzusetzen scheint. Mit dem 2:1 am Sonntag beim EHC München gelang der erste Auswärtssieg überhaupt gegen diesen Kontrahenten. Anschließend gab es erneut Lob von der Konkurrenz. „Weißwasser hat stark gespielt. Sie haben einen guten Torhüter und Jungs, die Tore schießen“, betonte Münchens Coach Pat Cortina.

Deshalb ist der Einzug in die Playoffs in greifbare Nähe gerückt (siehe „Zum Thema“). Auch der Trainer der „heißesten Mannschaft der Liga“ hofft, dass sich der Februar-Höhenflug im März fortsetzt und die Füchse nicht den Umweg über die Pre-Playoffs nehmen müssen. Popiesch: „Jetzt wollen wir natürlich direkt in die Playoff-Runde einziehen.“

Die vorletzte Hauptrunden-Partie am Freitag beim Tabellennachbarn Cannibals ist eine Art Endspiel auf diesem Weg. Eishockey-Weißwasser ist jedenfalls heiß auf die ersten Playoffs seit vier Jahren.

Von Frank Noack

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 04. März 2009
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