...in den Stadtrat?
Hartnäckig hielt sich in den vergangenen Tagen das Gerücht, eine Gruppe von Freunden und Unterstützern des Eishockeysportes in Weißwasser schicke sich an, zur bevorstehenden Kommunalwahl eine eigene Wählergemeinschaft zu bilden und Kandidaten für den Stadtrat aufzustellen. Dass dies mehr als ein Gerücht ist, bestätigte nun auf RUNDSCHAU-Nachfrage Bernard Stefan, der Vorsitzende des Eissportvereins Weißwasser „Die Füchse“.
„Es gibt tatsächlich solche Überlegungen, die aber noch nicht ganz zu Ende gesponnen sind“, sagte Stefan. „Das wird in den nächsten zwei Wochen aber noch konkreter werden. Das muss es ja auch, denn, wenn diese Wählergruppe antritt, dann muss sie rechtzeitig daran denken, die Unterschriften zu sammeln, die sie laut Wahlgesetz braucht.“
Stefan betonte jedoch, es sei nicht der Eissportverein selbst, der gegebenenfalls zur Wahl antreten werde. Der Gedanke sei lediglich im Umfeld des Vereins entstanden und es habe sich gezeigt, dass die Beteiligten gemeinsame Interessen auch über den Eissport hinaus verbinden, immerhin seien darunter ja auch einige regionale Unternehmer.
„Diese Gruppe wird voraussichtlich nicht unter dem Namen Eishockey oder Eissport in Erscheinung treten“, meint Stefan, der eine eigene Kanditatur weder ausschließt noch unbedingt anstrebt. „Es wird in ihren Zielstellungen auch nicht ausschließlich um das Thema Eissport oder Eishalle gehen, sondern um viele andere Probleme in der Stadt.“
vielfalt im stadtrat is ja immer gut. alles was den alteingesessenen parteien parolie bietet sowieso. nur müssten sie für meinen geschmack mit mehr antreten als einer pro eissport einstellung. immerhin drehen sich die meisten entscheidungen um andere dinge als den eissport.des weiteren müssten sich die herren beeilen, denn um die untertschriftensammlung kommt keiner rum, der sich nicht bereits gewählten gruppierungen anschließen will
2 | Andi | 05.03.2009 @ 12:30
@1 richtig. Gerade jetzt wo die Saison im Eishockey noch läuft, wäre das Sammeln der nötigen Unterschriften auch leichter als nach z.B. Saisonende. Weiss ja nicht wie viele Unterschriften notwendig sind, aber bei den Spielen der Füchse sind ja nun mal diejenigen, die eine solche Gruppierung unterstützen würden geballt anzutreffen.
3 | Silvio67 | 05.03.2009 @ 14:24
Der Zeitpunkt in der die Unterstützerunterschriften geleistet werden können ist genau festgelegt. Von der Wahlbekanntmachung bis 45 Tage vor der Wahl. Ort der Leistung der Unterstützerunterschrift ist das Rathaus. Die Anzahl der Unterschriften richtet sich nach der Einwohnerzahl, einen Schlüssel wieviel Unterschriften man bei welcher Einwohnerzahl braucht, habe ich allerdings noch nicht gefunden.
4 | Andi | 05.03.2009 @ 19:29
Danke für die Info. Hab ich so noch nicht gewusst.
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Hartnäckig hielt sich in den vergangenen Tagen das Gerücht, eine Gruppe von Freunden und Unterstützern des Eishockeysportes in Weißwasser schicke sich an, zur bevorstehenden Kommunalwahl eine eigene Wählergemeinschaft zu bilden und Kandidaten für den Stadtrat aufzustellen. Dass dies mehr als ein Gerücht ist, bestätigte nun auf RUNDSCHAU-Nachfrage Bernard Stefan, der Vorsitzende des Eissportvereins Weißwasser „Die Füchse“.
„Es gibt tatsächlich solche Überlegungen, die aber noch nicht ganz zu Ende gesponnen sind“, sagte Stefan. „Das wird in den nächsten zwei Wochen aber noch konkreter werden. Das muss es ja auch, denn, wenn diese Wählergruppe antritt, dann muss sie rechtzeitig daran denken, die Unterschriften zu sammeln, die sie laut Wahlgesetz braucht.“
Stefan betonte jedoch, es sei nicht der Eissportverein selbst, der gegebenenfalls zur Wahl antreten werde. Der Gedanke sei lediglich im Umfeld des Vereins entstanden und es habe sich gezeigt, dass die Beteiligten gemeinsame Interessen auch über den Eissport hinaus verbinden, immerhin seien darunter ja auch einige regionale Unternehmer.
„Diese Gruppe wird voraussichtlich nicht unter dem Namen Eishockey oder Eissport in Erscheinung treten“, meint Stefan, der eine eigene Kanditatur weder ausschließt noch unbedingt anstrebt. „Es wird in ihren Zielstellungen auch nicht ausschließlich um das Thema Eissport oder Eishalle gehen, sondern um viele andere Probleme in der Stadt.“
thr
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 05. März 2009