Die Lausitzer verpassen durch einem schwachen Auswärtsauftritt die vorzeitige Qualifikation für die Playoffs.
Mit der vorzeitigen Qualifikation der Lausitzer Füchse für die Playoffs wurde es erst einmal nichts. Nach einem schwachen Auftritt in Landshut reisten die Weißwasseraner deutlich geschlagen in die Heimat zurück und müssen nun im Heimspiel am Sonntag gegen die Tölzer Löwen gewinnen, um sich sicher für die Meisterrunde zu qualifizieren.
Die Gastgeber standen vor der Partie einen Punkt vor den Füchsen auf Platz sechs, und man merkte ihnen sofort an, dass sie ihren Kontrahenten um keinen Preis vorbeiziehen lassen wollten. Darauf schienen die Gäste nicht vorbereitet, sie konnten das Tempo der druckvoll aufspielenden Landshuter nicht aufnehmen und lagen schon nach drei Minuten mit 1:0 hinten, Rich Bronilla war der Torschütze.
Füchse zu oft in Unterzahl
Die Reaktion der Füchse, die phasenweise unverständlich passiv agierten, blieb aus. Es fehlte an Laufbereitschaft und Durchsetzungsvermögen gegen die gut organisierte Landshuter Abwehr, Mizzi setzte die einzige Chance im ersten Drittel über den Kasten (16.). Dazu kamen einige unnötige Zeitstrafen, ein Problem dass sich nach der Pause fortsetzte.
Insgesamt acht Minuten mussten sich die Füchse im Mittelabschnitt in Unterzahl behaupten. Schmerzlicher Höhepunkt war die Fünfminuten-plus-Spieldauer-Strafe gegen Carsten Gosdeck, der seinen Gegenspieler im eigenen Drittel auf den Fersen war und ihn schließlich auf das Eis checkte. Angriff auf Kopf und Nacken, entschied der Unparteiische. Eine Überzahlsituation nutzten die Gastgeber nach 27 Minuten zum 2:0. Bronilla fingen einen Entlastungsangriff der Füchse ab und setzte Cottreau ein, der aus dem Handgelenk in die kurze obere Ecke traf.
Doch gingen die Füchse jetzt höheres Tempo und kamen zu ihren Möglichkeiten, Saggau (zu hektisch), Gosdeck (zu ungenau) und Klenner (fand in Cinibulk seinen Meister) nutzten diese aber nicht konsequent.
Dass die Füchse ein Spiel auch auswärts drehen können, hatten sie zuletzt bewiesen, und so hofften die etwa 200 Mitgereisten Ostsachsen auf das Aufbäumen ihrer Mannschaft im Schlussdrittel.
Bronilla entscheidet das Spiel
Und der Beginn war vielversprechend. Die Füchse erkämpften sich die Scheibe und legten auf Rome zurück. Dessen Direktschuss wurde von Cinibulk pariert, lag dann für einige Augenblicke frei vor dem Tor – aber kein Fuchs war schnell genug zur Stelle. Im Gegenzug machten die Cannibals alles klar, Bronilla hämmerte den Puck unter die Latte des Gästegehäuses.
Zwar kamen die Füchse noch zu der einen oder anderen guten Gelegenheit, Preston Mizzi scheitere am sicheren Martin Cinibulk. Sie machten sich aber weiterhin durch Zeitstrafen das Leben schwer. Hier und da mag Schiedsrichter Brill zu kleinlich gepfiffen haben, aber das klare Missverhältnis von zwei zu 19+20 Strafminuten verdeutlicht, woran es gestern krankte – oft waren die Füchse zu spät zur Stelle und in den Zweikämpfen zu ungeschickt. So erhöhten die Hausherren in der Schlussphase relativ mühelos auf 5:0, Menauer und Kratoska waren erfolgreich. (Von Marcel Pochanke)
Mit der vorzeitigen Qualifikation der Lausitzer Füchse für die Playoffs wurde es erst einmal nichts. Nach einem schwachen Auftritt in Landshut reisten die Weißwasseraner deutlich geschlagen in die Heimat zurück und müssen nun im Heimspiel am Sonntag gegen die Tölzer Löwen gewinnen, um sich sicher für die Meisterrunde zu qualifizieren.
Die Gastgeber standen vor der Partie einen Punkt vor den Füchsen auf Platz sechs, und man merkte ihnen sofort an, dass sie ihren Kontrahenten um keinen Preis vorbeiziehen lassen wollten. Darauf schienen die Gäste nicht vorbereitet, sie konnten das Tempo der druckvoll aufspielenden Landshuter nicht aufnehmen und lagen schon nach drei Minuten mit 1:0 hinten, Rich Bronilla war der Torschütze.
Füchse zu oft in Unterzahl
Die Reaktion der Füchse, die phasenweise unverständlich passiv agierten, blieb aus. Es fehlte an Laufbereitschaft und Durchsetzungsvermögen gegen die gut organisierte Landshuter Abwehr, Mizzi setzte die einzige Chance im ersten Drittel über den Kasten (16.). Dazu kamen einige unnötige Zeitstrafen, ein Problem dass sich nach der Pause fortsetzte.
Insgesamt acht Minuten mussten sich die Füchse im Mittelabschnitt in Unterzahl behaupten. Schmerzlicher Höhepunkt war die Fünfminuten-plus-Spieldauer-Strafe gegen Carsten Gosdeck, der seinen Gegenspieler im eigenen Drittel auf den Fersen war und ihn schließlich auf das Eis checkte. Angriff auf Kopf und Nacken, entschied der Unparteiische. Eine Überzahlsituation nutzten die Gastgeber nach 27 Minuten zum 2:0. Bronilla fingen einen Entlastungsangriff der Füchse ab und setzte Cottreau ein, der aus dem Handgelenk in die kurze obere Ecke traf.
Doch gingen die Füchse jetzt höheres Tempo und kamen zu ihren Möglichkeiten, Saggau (zu hektisch), Gosdeck (zu ungenau) und Klenner (fand in Cinibulk seinen Meister) nutzten diese aber nicht konsequent.
Dass die Füchse ein Spiel auch auswärts drehen können, hatten sie zuletzt bewiesen, und so hofften die etwa 200 Mitgereisten Ostsachsen auf das Aufbäumen ihrer Mannschaft im Schlussdrittel.
Bronilla entscheidet das Spiel
Und der Beginn war vielversprechend. Die Füchse erkämpften sich die Scheibe und legten auf Rome zurück. Dessen Direktschuss wurde von Cinibulk pariert, lag dann für einige Augenblicke frei vor dem Tor – aber kein Fuchs war schnell genug zur Stelle. Im Gegenzug machten die Cannibals alles klar, Bronilla hämmerte den Puck unter die Latte des Gästegehäuses.
Zwar kamen die Füchse noch zu der einen oder anderen guten Gelegenheit, Preston Mizzi scheitere am sicheren Martin Cinibulk. Sie machten sich aber weiterhin durch Zeitstrafen das Leben schwer. Hier und da mag Schiedsrichter Brill zu kleinlich gepfiffen haben, aber das klare Missverhältnis von zwei zu 19+20 Strafminuten verdeutlicht, woran es gestern krankte – oft waren die Füchse zu spät zur Stelle und in den Zweikämpfen zu ungeschickt. So erhöhten die Hausherren in der Schlussphase relativ mühelos auf 5:0, Menauer und Kratoska waren erfolgreich.
(Von Marcel Pochanke)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 07.03.2009