Der umjubelte Einzug in die Playoffs wurde für die Lausitzer Füchse am Ende zum Schaulaufen: Denn gegen die überforderte Rumpftruppe der insolventen Tölzer Löwen holte sich Weißwasser am Sonntag mit dem 4:0 den noch fehlenden Sieg.
Um 20.15 Uhr war der erste Einzug in die Playoff-Runde seit mittlerweile vier Jahren perfekt und Eishockey-Weißwasser durfte feiern. Die Füchse beenden die Hauptrunde als Siebter. Da der Tabellenzweite aus Bad Tölz aufgrund seiner finanziellen Probleme bereits als Zwangsabsteiger feststeht, genügt dieser siebte Platz für die Teilnahme an den Playoffs. Es war eine Party mit 60 Minuten Anlauf. Da die Gäste nur noch eine Rumpfmannschaft in die Lausitz schicken konnten, gab es vor 2495 Zuschauern nie Zweifel am Sieg der Füchse. Mehrere Tölzer Stammspieler, die seit Wochen auf ihr Geld warten, traten auf anwaltlichen Rat nicht mehr im Trikot des Traditionsclubs an. Darunter befanden sich auch Toptorhüter Steve Silverthorn und Torjäger T.J. Mulock, der von der Zeitschrift „Eishockey-News“ zum besten Spieler der Saison gewählt wurde.
„Mit Glanz & Stil erreichen wir jedes Ziel“, unter dieses Motto hatten die Füchse-Fans das letzte Spiel gestellt und angesichts der Bedeutung alle Zuschauer dazu aufgerufen, im Anzug in der Eishalle zu erscheinen. Glanz vermochte die Mannschaft auf dem Eis zwar nur selten zu verbreiten, weil es den Füchsen nicht leicht fiel, die richtige Einstellung zu dem sehr jungen Gegner zu finden. Aber immerhin entledigte sich die Mannschaft der Pflichtaufgabe mit Stil, indem sie darauf verzichtete, den unterlegenen Kontrahenten komplett abzuschießen. Im ersten Drittel der sehr einseitigen Partie brachte der spielfreudige Preston Mizzi in der 8. Minute die Gastgeber mit einem schönen Solo in Führung. In der 14. Minute erhöhte Kenny Roche auf 2:0. Carsten Gosdeck, der wegen der Spieldauerdisziplinarstrafe im Freitagspiel bei den Landshut Cannibals (0:5) zuschauen musste, hatte schon Ende des ersten Drittels die Muße, gemeinsam mit Freundin Isabella die La Ola-Welle der gutgelaunten Fans zu dirigieren.
Spätestens mit dem 3:0 durch Preston Mizzi (22.) war die Partie gelaufen. Die Füchse taten nur das Nötigste, während die jungen Tölzer sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten tapfer wehrten.
Im Playoff-Viertelfinale trifft Weißwasser jetzt auf die Heilbronner Falken. Die Serie nach dem Modus „best of seven“ startet am Dienstag in einer Woche (17. März). (Von Frank Noack)
Um 20.15 Uhr war der erste Einzug in die Playoff-Runde seit mittlerweile vier Jahren perfekt und Eishockey-Weißwasser durfte feiern. Die Füchse beenden die Hauptrunde als Siebter. Da der Tabellenzweite aus Bad Tölz aufgrund seiner finanziellen Probleme bereits als Zwangsabsteiger feststeht, genügt dieser siebte Platz für die Teilnahme an den Playoffs. Es war eine Party mit 60 Minuten Anlauf. Da die Gäste nur noch eine Rumpfmannschaft in die Lausitz schicken konnten, gab es vor 2495 Zuschauern nie Zweifel am Sieg der Füchse. Mehrere Tölzer Stammspieler, die seit Wochen auf ihr Geld warten, traten auf anwaltlichen Rat nicht mehr im Trikot des Traditionsclubs an. Darunter befanden sich auch Toptorhüter Steve Silverthorn und Torjäger T.J. Mulock, der von der Zeitschrift „Eishockey-News“ zum besten Spieler der Saison gewählt wurde.
„Mit Glanz & Stil erreichen wir jedes Ziel“, unter dieses Motto hatten die Füchse-Fans das letzte Spiel gestellt und angesichts der Bedeutung alle Zuschauer dazu aufgerufen, im Anzug in der Eishalle zu erscheinen. Glanz vermochte die Mannschaft auf dem Eis zwar nur selten zu verbreiten, weil es den Füchsen nicht leicht fiel, die richtige Einstellung zu dem sehr jungen Gegner zu finden. Aber immerhin entledigte sich die Mannschaft der Pflichtaufgabe mit Stil, indem sie darauf verzichtete, den unterlegenen Kontrahenten komplett abzuschießen. Im ersten Drittel der sehr einseitigen Partie brachte der spielfreudige Preston Mizzi in der 8. Minute die Gastgeber mit einem schönen Solo in Führung. In der 14. Minute erhöhte Kenny Roche auf 2:0. Carsten Gosdeck, der wegen der Spieldauerdisziplinarstrafe im Freitagspiel bei den Landshut Cannibals (0:5) zuschauen musste, hatte schon Ende des ersten Drittels die Muße, gemeinsam mit Freundin Isabella die La Ola-Welle der gutgelaunten Fans zu dirigieren.
Spätestens mit dem 3:0 durch Preston Mizzi (22.) war die Partie gelaufen. Die Füchse taten nur das Nötigste, während die jungen Tölzer sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten tapfer wehrten.
Im Playoff-Viertelfinale trifft Weißwasser jetzt auf die Heilbronner Falken. Die Serie nach dem Modus „best of seven“ startet am Dienstag in einer Woche (17. März).
(Von Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 09. März 2009