Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Vorteil Falken
17.03.2009 | 05:49 Uhr von
Das Warten hat ein Ende. 48 Saisonspiele, dann noch gut zwei Wochen Pause - es war eine lange Zeit bis zum Saisonhöhepunkt in der zweiten Bundesliga. Heute beginnen nun endlich die Playoffs. Die Heilbronner Falken haben es in der ersten Runde mit dem Sechstplatzierten Lausitzer Füchse zu tun. Eine lösbare Aufgabe, wie der Teamvergleich zeigt.

Torhüter: Hier sollten die Falken im Vorteil sein. Gerade durch seine große Erfahrung wird Marek Mastic zu einem wichtigen Faktor in den Playoffs. Schon während der Hauptrunde hat er gezeigt, dass er zu den besten Torhütern der Liga gehört. Er hat einen Gegentorschnitt von 2,17. Sein Lausitzer Konkurrent Ryan MacDonald kassierte im Schnitt 2,85 Tore, absolvierte jedoch 46 Partien, während Mastic nur 27-mal zum Zug kam. „Ryan ist in dieser Saison zu einem unserer wichtigsten Spieler geworden“, sagt Weißwassers Manager Ralf Hantschke. „Wir haben eine gute Mannschaft und ich bekomme viel Eiszeit, was für meine Entwicklung wichtig ist“, sagt MacDonald. Vorteil Heilbronn

Abwehr: Hier sind die Voraussetzungen eindeutig. Die Falken stellen mit 117 Gegentoren die zweitbeste Defensive der Liga. Die Lausitzer Füchse haben 151 Gegentreffer kassiert. „Hier sind wir im Vorteil“, sagt Heilbronns Trainer Rico Rossi. Die Abwehrstützen Nico Pyka, Torsten Fendt, Aaron Power oder Harlan Anderson lassen nur wenige Chancen zu und sind zudem in der Offensive gefährlich. So brachte es Power auf zehn Treffer, Anderson auf neun. Offensivgefährlichster Verteidiger der Füchse ist Kevin Young mit sieben Toren und 17 Vorlagen. Vorteil Heilbronn

Angriff: Die Offensive ist der Schwachpunkt von beiden Mannschaften. Die Falken erzielten 126 Tore, schlechter war nur Schlusslicht Crimmitschau. Die Lausitzer Füchse waren immerhin 133-mal erfolgreich. Gefährlichster Angreifer ist Preston Mizzi mit 23 Toren und 31 Vorlagen. Bei den Falken, die über die gesamte Spielzeit im Angriff nie so richtig in Schwung kamen, ist Luigi Calce mit 20 Toren und 36 Vorlagen am erfolgreichsten gewesen. Ausgeglichen

Trainer: Heilbronns Rico Rossi hat über viele Jahre bewiesen, dass er zu den besten Trainern der Liga gehört. Sein Eishockey-System stellt das Kollektiv in den Vordergrund, Ausfälle einzelner Spieler, wie jetzt von Kapitän Jean-Francois Caudron, sind so leichter zu kompensieren. Weißwassers Thomas Popiesch setzt auf eine aggressive Taktik mit ständigem Forechecking. Allerdings ist der gebürtige Berliner erst seit 2006 im Trainergeschäft tätig, so dass Rossi über wesentlich mehr Erfahrung verfügt. Vorteil Heilbronn

Fazit: Glaubt man der Papierform, sollten die Falken mit den Füchsen keine allzu großen Probleme haben und Rossis Forderung nach einer schnellen Serie erfüllen können. Frech ist die Aussage von Weißwassers Carsten Gosdeck: „Ich will Meister werden.“ Realistisch ist das nicht. Zumal die Falken den Heimvorteil auf ihrer Seite haben.

Rossi erwartet einen ganz harten Kampf

Konzentriertes Videostudium stand gestern für Rico Rossi an. Am Nachmittag beschäftigte sich der Trainer der Heilbronner Falken ausgiebig mit den bisherigen vier Partien gegen die Lausitzer Füchse. Überraschungen sollte er demnach heute Abend (20 Uhr, Lavatec-Arena) nicht erleben, wenn sich beide Mannschaften zum ersten Spiel des Playoff-Viertefinales gegenüberstehen.

Herausforderung „Das wird ein ganz harter Kampf. Alle Spiele waren eigentlich sehr eng. Das wird eine große Herausforderung für uns“, sagte Rossi. Seine Falken haben immerhin als Dritter der Hauptrunde den Vorteil des Heimrechts. „Ich sehe uns nicht als Favorit. Es ist aber durchaus gut möglich, dass wir weiterkommen. Ich wäre aber auch nicht traurig, wenn es nicht klappt. Nach der durchwachsenen Saison haben wir mit Platz drei mehr erreicht als ich gedacht habe“, sagte Manager Ernst Rupp. Wegen vieler Verletzungen hatten die Falken eine Berg- und Talfahrt erlebt. In den Playoffs soll es nun ausschließlich nach oben gehen. „Jetzt liegt es an jedem Spieler, dass er noch einmal alles gibt“, sagte Ernst Rupp.

Wieder fit Acht Verteidiger, neun Stürmer - mehr als drei Reihen hat Rossi nicht zur Verfügung. Immerhin haben sich die angeschlagenen Tobias Samendinger und Ian MacNeil rechtzeitig fit gemeldet. So kann Rossi seine bewährten Formationen aufbieten. Reihe eins bilden Ian MacNeil, Luigi Calce und Axel Hackert, Reihe zwei Philipp Schlager, Derek Edwardson sowie André Schietzold, Reihe drei Maxim Birbraer, Frank Petrozza und Tobias Samendinger. Im Tor wird Marek Mastic stehen. „Es ist vorgesehen, dass er die ganze Serie spielt“, so Rico Rossi. Wichtig wird sein, heute Abend frühzeitig die Nervosität abzulegen und schnell in den Rhythmus zu finden. „Ich denke schon, dass wir zumindest heute Abend gewinnen sollten. Alles weitere wird man sehen“, meinte Ernst Rupp.

Von Marco Scheinhof

Quelle: www.stimme.de
1294 mal gelesen
 
1 | Partisan | 17.03.2009 @ 06:29
Warum fahren wir eigentlich nach Heilbronn, eigentlich haben wir doch schon verloren?
2 | Ninocsas | 17.03.2009 @ 06:37
selten so einen Rotz gelesen!
3 | Alexx | 17.03.2009 @ 06:56
Ganz bitter dieser Artikel. Da ist unser Wochenkurier weit vorn. Diese Zeile müssen an die Kabinenwand und stündlich im Bus vorgelesen werden. Wenn es noch ein Zehntel an Motivation für unsere Füchse braucht, so hat es die "Stimme" hiermit geliefert. ... ganz schlimm.....
4 | willithefish | 17.03.2009 @ 08:02
diesen artikel an die kabinenwand zu jedem spiel - dafür bin ich auch !!! jeder versucht seine manschaft gut zu reden, aber was die hier von sich lassen ist schon sehr gefährlich da unsere spieler dadurch noch heißer werden - gut für uns - vorteil füchse ! sport frei und auf ein sieg heut bei den falken !
5 | sachse | 17.03.2009 @ 08:13
Hochmut kommt vor dem Fall. Bemerkenswert ist aber der letzte Satz von Rossi "Ich denke schon, dass wir zumindest heute Abend gewinnen sollten. Alles weitere wird man sehen". Das geht in Ordnung.
6 | 3liter | 17.03.2009 @ 08:43
Lange nicht mehr solchen Bullshit mit einem derart arroganten Unterton gelesen. Aber was solls. Das sind ja nicht die Aussagen von Verein oder Trainer, sondern von irgendeinem schmierigen Reporter. Mal ganz davon abgesehen ist das doch genau das, was die Fans (in Heilbronn) hören wollen. Von daher ... Vorteil Heilbronn! Und Sieg Weißwasser *Daumen drück*
7 | Jörg | 17.03.2009 @ 09:29
Das ist der händeringend letzte Versuch, Zuschauer in die Halle zu locken. Weil: Nach heute Abend geht da eh kaum noch einer hin... ;-))
8 | freddy85 | 17.03.2009 @ 09:34
das die heimische presse für heilbronn ist ist doch klar...aber solch eine überheblichkeit und arroganz verbietet schon der anstand gegenüber dem gegner. da heißt es nur kampfen, gewinnen und halbfinale....wir sehen uns gleich in hb
9 | Renegade | 17.03.2009 @ 10:29
Bemerkenswerte Logik, dass bei weniger Gegentoren Abwehr und Goalie besser sind, aber bei weniger Toren die Sturmreihen ausgeglichen ...ja ja die Schreiberlinge. Da hört sich Tr.Rossi weit realistischer an. Momentan hat Heilbronn nur den Vorteil des 4.Heimspiels, wenn beide Teams so spielen wie in der Saison bisher, wirds sehr ausgeglichen.
10 | 3liter | 17.03.2009 @ 10:33
Die Ausgeglichenheit zeigt sich ja auch in der Tabelle und den direkten Vergleichen - nur 5 Punkte Unterschied. Oh nein ... Heilbronn hat die 5 Punkte mehr ... VORTEIL HEILBRONN!
11 | Frank | 17.03.2009 @ 11:33
Einfach heute siegen und dann auf den Vorbericht für Freitag freuen! ;-)
12 | krutov | 17.03.2009 @ 12:25
In Schwaben scheint zur zeit die Sonne - VORTEIL HEILBRONN!
13 | Jörg | 17.03.2009 @ 13:36
@12:Hoffentlich (ver)blendet sie nicht!?!?
14 | Polly | 17.03.2009 @ 14:14
@12 deswegen auch kurze hose heute :) bis dann im stadion muss nun langsam mal los ^^
15 | ariane | 17.03.2009 @ 22:53
Da kam die richtige Antwort prompt :-D Sehr gut Jungs!!!
16 | Howy2008 | 17.03.2009 @ 23:30
Upps! Nach dem Spiel: Vorteil WSW. Die einzig vernünftigen Aussagen kamen von Manager und Trainer. Eng wars heute auch, nur mit dem Besseren Ende für die Richtigen!
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