Kurz vor Beginn des ersten Playoff-Spiels gegen die Lausitzer Füchse hatte Rico Rossi zwei Wünsche. „Hoffentlich keine Verlängerung und mehr als 2000 Zuschauer“, sagte der Trainer der Heilbronner Falken. Keiner davon ging in Erfüllung. Trotz einer Führung bis zur 60. Minute unterlag sein Team mit 3:4 (2:1,0:0,1:2) nach Verlängerung und verpasste den ersten Sieg in der Best-of-seven-Serie. Zudem wollten das Spiel nur 1673 Zuschauer in der Lavatec-Arena sehen. Dass die Saison ihrem Höhepunkt entgegen geht, war am Dienstagabend von Beginn an zu merken. Mit hoher Intensität und viel Einsatz bekämpften sich beide Mannschaften. Während die Lausitzer Füchse besser zusammen spielten und häufiger schossen, hatten die Heilbronner die besseren Möglichkeiten. In der 13. Minute fiel der erste Treffer. Axel Hackert düpierte Gästetorwart Ryan MacDonald. Unhaltbar wirkte das 1:0 der Gastgeber nicht.
In der 15. Minute erlebten die Falken einen herben Rückschlag. Marco Schütz traf Carsten Gosdeck mit dem Schläger im Gesicht, woraufhin der Gästestürmer blutete. Schiedsrichter Oswald schickte den Heilbronner Verteidiger mit einer Spieldauerstrafe vom Eis. Schütz fehlte daher nicht nur für den Rest dieses Spiels, sondern ist auch am Freitag beim Duell Nummer zwei in Weißwasser gesperrt. Doch damit nicht genug. Die Gäste nutzten die fünfminütige Überzahl zum Ausgleich durch Kevin Young (15.). Den Falken gelang noch vor dem Ende des ersten Drittels die Antwort. In Überzahl markierte Tobias Samendinger 18 Sekunden vor Schluss das 2:1.
Im zweiten Abschnitt ließen es beide Mannschaften deutlich ruhiger angehen. Von Weißwasser kam in der Offensive kaum noch etwas, für die Falken vergab MacNeil die beste Chance, als er nach einem Alleingang knapp am Tor vorbei schoss (31.). Im dritten Abschnitt mussten die Falken zunächst das 2:2 durch Marvin Tepper (46.) hinnehmen, ehe Axel Hackert mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3:2 (49.) gelang. Der Schock folgte in der 60. Minute. Carsten Gosdeck markierte das 3:3 für die Gäste. Auch die Verlängerung diktierten die Füchse. Folgerichtig gelang Patrick Saggau der Siegtreffer (65.).
Etliche Kandidaten
Parallel zu den Playoffs bastelt Manager Ernst Rupp am Team für die neue Saison. Er sagt aber: „Offiziell gibt es noch nichts. Wir haben noch keine Verträge unterschrieben. Gerade jetzt in den Playoffs möchte ich keine Unruhe in die Mannschaft bringen.“ Kandidaten gibt es jedoch etliche. Den Augsburger Thomas Gödtel zum Beispiel, der schon in dieser Saison dank einer Förderlizenz einige Spiele für die Falken absolviert hat. Nach Meldungen aus Augsburg soll er nun für die kommende Saison fest nach Heilbronn wechseln. „Es ist richtig, dass wir Interesse an ihm haben. Er ist ein Spielertyp, den ich mir für uns vorstelle: jung und hungrig“, sagt Rupp. Auch der Schwenninger Pat Baum wird heiß gehandelt, er war ebenso wie der Tölzer Marc St. Jean im Stadion.
Schau an und schon ist die "Stimme" nur noch ein "Stimmchen" XD
2 | P.F.E.I.F.F.E.R | 18.03.2009 @ 11:14
Aus Stimme-Sicht müsste das Fazit nun so lauten: WSW gewinnt völlig überraschend und oberglücklich dass erste Spiel. Aber: Vorteil Heilbronn. Denn die Falken brauchen nun nur noch vier Siege, während Weißwasser sogar dreimal gewinnen muss...
3 | back-to-nirvana | 18.03.2009 @ 12:47
@ P.F.E.I.F.F.E.R: der war jut :D
4 | Makkaroni | 18.03.2009 @ 19:24
@ wie recht Du hast!
5 | sachse | 18.03.2009 @ 22:16
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Endlich ein Video von der "Stimme"
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In der 15. Minute erlebten die Falken einen herben Rückschlag. Marco Schütz traf Carsten Gosdeck mit dem Schläger im Gesicht, woraufhin der Gästestürmer blutete. Schiedsrichter Oswald schickte den Heilbronner Verteidiger mit einer Spieldauerstrafe vom Eis. Schütz fehlte daher nicht nur für den Rest dieses Spiels, sondern ist auch am Freitag beim Duell Nummer zwei in Weißwasser gesperrt. Doch damit nicht genug. Die Gäste nutzten die fünfminütige Überzahl zum Ausgleich durch Kevin Young (15.). Den Falken gelang noch vor dem Ende des ersten Drittels die Antwort. In Überzahl markierte Tobias Samendinger 18 Sekunden vor Schluss das 2:1.
Im zweiten Abschnitt ließen es beide Mannschaften deutlich ruhiger angehen. Von Weißwasser kam in der Offensive kaum noch etwas, für die Falken vergab MacNeil die beste Chance, als er nach einem Alleingang knapp am Tor vorbei schoss (31.). Im dritten Abschnitt mussten die Falken zunächst das 2:2 durch Marvin Tepper (46.) hinnehmen, ehe Axel Hackert mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3:2 (49.) gelang. Der Schock folgte in der 60. Minute. Carsten Gosdeck markierte das 3:3 für die Gäste. Auch die Verlängerung diktierten die Füchse. Folgerichtig gelang Patrick Saggau der Siegtreffer (65.).
Etliche Kandidaten
Parallel zu den Playoffs bastelt Manager Ernst Rupp am Team für die neue Saison. Er sagt aber: „Offiziell gibt es noch nichts. Wir haben noch keine Verträge unterschrieben. Gerade jetzt in den Playoffs möchte ich keine Unruhe in die Mannschaft bringen.“ Kandidaten gibt es jedoch etliche. Den Augsburger Thomas Gödtel zum Beispiel, der schon in dieser Saison dank einer Förderlizenz einige Spiele für die Falken absolviert hat. Nach Meldungen aus Augsburg soll er nun für die kommende Saison fest nach Heilbronn wechseln. „Es ist richtig, dass wir Interesse an ihm haben. Er ist ein Spielertyp, den ich mir für uns vorstelle: jung und hungrig“, sagt Rupp. Auch der Schwenninger Pat Baum wird heiß gehandelt, er war ebenso wie der Tölzer Marc St. Jean im Stadion.
Falken - Lausitzer Füchse 3:4 n.V. (2:1,0:0,1:2)
Tor: Mastic, (Vogl).
Abwehr: Pyka, Schütz, Ackermann, Müller, Fendt, Anderson, Power, Brückner.
Angriff: Petrozza, Hackert, Samendinger, Edwardson, M. .Filobok, MacNeil, Schlager, Kolar, Calce, Birbraer, Schietzold.
Tore: 1:0 (13.) Hackert, 1:1 (15.) Young, 2:1 (20.) Samendinger, 2:2 (46.) Tepper, 3:2 (49.) Hackert, 3:3 (60.) Gosdeck. 3:4 (65.) Saggau.
Schiedsrichter: Oswald.
Zuschauer: 1673; Strafminuten: 35/12.
Von Marco Scheinhof
Quelle: www.stimme.de