Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Falken analysieren ihre Fehler
19.03.2009 | 06:13 Uhr von
Von Marco Scheinhof

Immerhin der Blick zurück macht Mut. Mit 2:6 hatten die Heilbronner Falken in der vergangenen Saison ihr erstes Playoff-Spiel gegen die Moskitos Essen verloren, nur um am Ende der Serie als Sieger den Halbfinaleinzug zu schaffen. „Von der Tordifferenz ist es also eine Verbesserung in diesem Jahr“, sagt Rico Rossi. Seinen Humor hat der Falken-Trainer also auch durch die 3:4-Niederlage nach Verlängerung vom Dienstagabend gegen die Lausitzer Füchse nicht verloren.
Dabei ist die Situation alles andere als lustig. Eine Minute vor Spielschluss hatten die Falken wie der Sieger gewirkt. 3:2 hatten sie geführt, es sah nach einem perfekten Playoff-Start aus. Acht Sekunden später war der dahin. Carsten Gosdeck war der 3:3-Ausgleich für Weißwasser gelungen. In der Verlängerung ließ Patrick Saggau die zahlreichen Gästefans mit dem Siegtreffer vollends in Verzückung geraten.

Nicht bereit

Das Besorgniserregende für die Heilbronner: Beide Male hatten individuelle Fehler die Tore begünstigt. „Einige Spieler waren in diesen Situationen nicht bereit, ihre Aufgabe zu erfüllen“, sagt Rossi, „das werden wir uns noch einmal auf Video anschauen und analysieren.“ Sein Vorwurf: „Wir hätten die Scheibe tief ins gegnerische Drittel spielen müssen. Wir wollten aber etwas Besonderes machen, wodurch die Scheibe sofort wieder zurück kam.“ Beim 3:3 verhielten sich zudem die in dieser Saison stets gelobten Abwehrspieler nicht optimal. „Diese individuellen Fehler haben das Spiel entschieden“, sagt Rossi.

Ein weiteres Problem: Am Freitag beim zweiten Spiel in Weißwasser werden ihm zwei wichtige Verteidiger fehlen. Zum einen Marco Schütz, der sich am Dienstag eine Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks einfing. Zum anderen Aaron Power, der im zweiten Drittel vom Eis musste und sofort zur ersten Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Am späten Dienstagabend tauchte er wieder im Vip-Raum der Lavatec-Arena auf. „Schon da sah es nicht gut aus“, sagt Rossi. Am Mittwoch nun unterzog sich Power einer Untersuchung im Kernspintomographen. Allerdings konnte Mannschaftsarzt Herbert Kübel auch hier noch keine abschließende Diagnose stellen. „Aaron Power hat nach einem Check in den Nacken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in der Hals-Wirbelsäule“, sagt Kübel. Er wird den Verteidiger heute noch einmal untersuchen. Bis dahin sei es nicht möglich, eine Prognose über das Mitwirken Powers in den weiteren Playoff-Spielen zu stellen. Sollte er ausfallen, wäre das ein weiterer Rückschlag. „Das ist schon unglaublich mit den Verletzungen in dieser Saison“, sagt Trainer Rico Rossi.

Wieder aufrichten

Nun muss er es schaffen, sein Team für die Freitagspartie wieder aufzurichten. „Das war natürlich nicht der Start, den wir uns vorgestellt haben“, sagt der Trainer. Er hat aber auch positive Aspekte am Dienstagabend aufgetan: „Wir hatten die Partie gut im Griff, das gibt mir Mut für die nächsten Spiele.“ Viel Mut und Selbstvertrauen können allerdings auch die Lausitzer Füchse mit in die nächsten Spiele nehmen. „Das war natürlich ein wichtiger Schritt, um gut in die Serie reinzukommen“, sagt Weißwassers Trainer Thomas Popiesch. Rossi meint: „In dieser Serie ist noch nichts entschieden. Das war nur ein Spiel, wir werden wieder zurückschlagen.“

Verdichtet haben sich derweil die Hinweise, dass Pat Baum in der neuen Saison wieder ein Falke sein wird. Am Dienstagabend schaute er ebenso wie der bisherige Bad Tölzer Marc St. Jean und der Augsburger Thomas Gödtel beim Playoff-Auftakt gegen Weißwasser zu.

Quelle: www.stimme.de
1372 mal gelesen
 
1 | 3liter | 19.03.2009 @ 08:30
Vorteil Heilbronn würd ich sagen :)
2 | esw-fan | 19.03.2009 @ 09:03
Genau eindeutig Vorteil Heilbronn
3 | P.F.E.I.F.F.E.R | 19.03.2009 @ 11:38
Vor allem: Spiel im Griff gehabt! Dicker Vorteil Heilbronn...
4 | HeavensDJ | 19.03.2009 @ 11:45
na hoffentlicht spielen die wieder so selbstsicher und "überlegen" wie das letzte mal :P
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