Füchse-Stürmer Saggau: „Habe nur draufgehalten–...
19.03.2009 | 16:21 Uhr von
...so hart es geht“ / Patrick Saggau freut sich über sein entscheidendes Tor im ersten Playoff-Spiel der Lausitzer in Heilbronn. Er warnt aber vor Euphorie.
Herr Saggau, wie ist das entscheidende 4:3 in der Verlängerung aus Ihrer Sicht gefallen?
Wir haben den Puck hinten rausgespielt. Patrick Strauch hat ihn an der blauen Linie angenommen, ist dann in das Drittel reingelaufen und hat auf Sven Valenti abgelegt. Der war mit Riesentempo nachgerückt, konnte den Puck aber nicht richtig unter Kontrolle bekommen. Der Torwart lag schon am Boden, ein Verteidiger hat ihn rausgestochert, mir vor die Füße.
War Ihnen bewusst, dass Sie in diesem Moment den Siegtreffer auf dem Schläger haben?
Naja, ich habe erst noch kurz überlegt, den Puck anzunehmen. Dann sah ich aber, dass sich der Verteidiger auf der Linie darauf vorbereitet, den Puck abzufangen. Da hab ich einfach nur noch draufgehalten – so hart es geht. Dass der Puck so genau unter die Latte geht, war ehrlich gesagt nicht geplant.
Die Freude danach war groß. Wie schwer waren die Kollegen, die sich auf Sie warfen?
Erdrückt haben sie mich nicht. Aber der Jubel war schon riesengroß. Schließlich hatten nur wenige damit gerechnet, dass wir uns das Heimrecht schon im ersten Spiel holen. Erst recht nicht, nachdem wir dreimal zurücklagen.
Was war letztlich ausschlaggebend?
Ich glaube, am Ende haben wir den Sieg einfach den Tick mehr gewollt als die Heilbronner. So hatte ja schon Carsten Gosdeck den Ausgleich 52 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit erzielt.
Wieviel an der perfekten Leistung hat gefehlt?
Optimal war das noch nicht. Wir haben in den ersten beiden Dritteln zu viele 2:1- und 3:2-Situationen gegen uns zugelassen. Zum Glück haben die Verteidiger in diesen Situationen stark agiert und der Torwart gut gehalten. Aber das darf uns so oft nicht passieren.
War Zeit für eine kleine Feier?
Nein, warum auch? Uns fehlen ja immer noch drei Siege fürs Weiterkommen, und dafür brauchen wir unsere ganze Konzentration. Wir haben nach dem Spiel noch etwas gegessen und sind mit dem Bus nach Hause gefahren. Gestern früh, gegen 6.30 Uhr, waren wir in Weißwasser. Am Nachmittag haben wir schon wieder trainiert.
Wäre ein Heimsieg am Freitag schon die Vorentscheidung?
Nein, aber der ganze Druck wäre dann bei Heilbronn.
Herr Saggau, wie ist das entscheidende 4:3 in der Verlängerung aus Ihrer Sicht gefallen?
Wir haben den Puck hinten rausgespielt. Patrick Strauch hat ihn an der blauen Linie angenommen, ist dann in das Drittel reingelaufen und hat auf Sven Valenti abgelegt. Der war mit Riesentempo nachgerückt, konnte den Puck aber nicht richtig unter Kontrolle bekommen. Der Torwart lag schon am Boden, ein Verteidiger hat ihn rausgestochert, mir vor die Füße.
War Ihnen bewusst, dass Sie in diesem Moment den Siegtreffer auf dem Schläger haben?
Naja, ich habe erst noch kurz überlegt, den Puck anzunehmen. Dann sah ich aber, dass sich der Verteidiger auf der Linie darauf vorbereitet, den Puck abzufangen. Da hab ich einfach nur noch draufgehalten – so hart es geht. Dass der Puck so genau unter die Latte geht, war ehrlich gesagt nicht geplant.
Die Freude danach war groß. Wie schwer waren die Kollegen, die sich auf Sie warfen?
Erdrückt haben sie mich nicht. Aber der Jubel war schon riesengroß. Schließlich hatten nur wenige damit gerechnet, dass wir uns das Heimrecht schon im ersten Spiel holen. Erst recht nicht, nachdem wir dreimal zurücklagen.
Was war letztlich ausschlaggebend?
Ich glaube, am Ende haben wir den Sieg einfach den Tick mehr gewollt als die Heilbronner. So hatte ja schon Carsten Gosdeck den Ausgleich 52 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit erzielt.
Wieviel an der perfekten Leistung hat gefehlt?
Optimal war das noch nicht. Wir haben in den ersten beiden Dritteln zu viele 2:1- und 3:2-Situationen gegen uns zugelassen. Zum Glück haben die Verteidiger in diesen Situationen stark agiert und der Torwart gut gehalten. Aber das darf uns so oft nicht passieren.
War Zeit für eine kleine Feier?
Nein, warum auch? Uns fehlen ja immer noch drei Siege fürs Weiterkommen, und dafür brauchen wir unsere ganze Konzentration. Wir haben nach dem Spiel noch etwas gegessen und sind mit dem Bus nach Hause gefahren. Gestern früh, gegen 6.30 Uhr, waren wir in Weißwasser. Am Nachmittag haben wir schon wieder trainiert.
Wäre ein Heimsieg am Freitag schon die Vorentscheidung?
Nein, aber der ganze Druck wäre dann bei Heilbronn.
(Gespräch: Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 19.03.2009