Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Die Füchse legen zu Hause nach
21.03.2009 | 00:33 Uhr von
In einer mitreißenden Partie gewinnen die Lausitzer auch die zweite Viertelfinal-Partie gegen die Heilbronner Falken.
Auch nach der zweiten Playoff-Niederlage gegen die Füchse aus der Lausitz war Heilbronns Trainer Rico Rossi gut gelaunt. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat gut gespielt. Aber wichtig ist es, aus wenigen Chancen Tore zu machen, und das ist den Füchsen gelungen.“ Mizzi, Gosdeck, Tepper und Klenner hießen die Lausitzer, die den Fuchsbau mit ihren Toren in Extase versetzten und ihrer Mannschaft eine gute Chance aufs Halbfinale bescherten. Zwei von fünf Spielen muss sie dafür noch gewinnen.

Zwei Teams auf Augenhöhe

Die Partie war von Anfang an packend, intensiv und auf hohem Niveau. Dabei trat Heilbronn keineswegs im Stile einer Auswärtsmannschaft an, sondern ging aggressiv drauf und versuchte durch stetes Forechecking Spielanteile zu bekommen. Aber die Füchse hielten jederzeit dagegen, standen hinten sicher und wussten um ihre individuelle Stärke.

Den ersten gefährlichen Schuss der Weißwasseraner gab Saggau nach sechs Minuten ab, auf der Gegenseite prüfte Hackert MacDonald. In Führung gingen die Gastgeber. Masek und Strauch spielten sich in das gegnerische Drittel, der Puck gelangte zu Mizzi und der zog ab, vorbei an Marek Mastic im Falkentor, dem die Sicht versperrt war.

Das Spiel blieb schnell. Mac Neil vergab eine gute Gelegenheit für Heilbronn, ehe Straube kurz vor der Pause über rechts durchbrach. Seinen Schuss vom Bullypunkt fischte Mastic aus der Luft.

Mit einer knappen Führung gingen die Gastgeber ins zweite Drittel. Nach reichlich drei Minuten musste Fendt auf die Strafbank. Zehn Sekunden vor Ablauf der Überzahl nahm sich Carsten Gosdeck ein Herz und hämmerte die Scheibe mit Gewalt zum 2:0 in die Maschen.

Heilbronn vergibt Chancen

Der Fuchsbau tobte, aber nicht lange. Beide Torhüter hatten gestern einen prima Abend erwischt, nur in der 26. Minute sah Füchse-Goalie MacDonald nicht gut aus. Samendinger hatte von links abgezogen, und die Scheibe trudelte über den verdutzten Kanadier hinweg vor den Schläger von Petrozza, der locker zum 2:1 einschob. Das Spiel war an Dramatik kaum zu überbieten. Beflügelt vom Anschlusstor waren jetzt die Gäste die bessere von zwei starken Mannschaften, die sich einen harten, aber stets fairen Kampf lieferten. Den besten Heilbronner Spielzug konnte Pyka nicht nutzen. Fendt hatte ihn mit einem überraschenden Rückpass völlig frei gespielt, aber sein Schuss war zu unplatziert, so das MacDonald ihn noch erreichte. Fendt war es auch, der nach 37 Minuten den Pfosten traf.

Es ging auch im letzten Drittel munter hoch und runter. Straube tauchte frei vor Mastic auf, schoss aber drüber. Die Erlösung besorgte Tepper zehn Minuten vor Schluss. Großartig, wie er das scharfe Zuspiel von Young annahm und den Torwart mit der Rückhand überwand. Und als Mastic gerade sein Gehäuse verließ, erzielte Klenner den 4:1-Endstand.
(Von Ronny Reddo und Marcel Pochanke)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 21.03.2009
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