Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Heilbronner Falken stürzen bei Fuchsjagd ab
22.03.2009 | 12:53 Uhr von
Von Marc Thorwartl

Eine kurze Serie, das hatte sich Falken-Trainer Rico Rossi für das Viertelfinale der Play-offs der zweiten Eishockey-Bundesliga gegen Weißwasser erhofft. Sein Wunsch könnte in Erfüllung gehen, wenn auch mit völlig umgekehrten Vorzeichen. Sein Team unterlag den Lausitzern zuerst daheim mit 3:4 nach Verlängerung und am Freitag in Weißwasser gar mit 1:4. Damit haben die Füchse bereits zwei der vier benötigten Siege zum Erreichen des Halbfinales auf ihrem Konto.

Eigentlich hatten die Falken am Dienstag in der Lavatec-Arena ganz gut begonnen. Axel Hackert mit einem Doppelpack und Tobias Samendinger brachten das Team drei Mal in Führung - immer wieder konnten die Gäste ausgleichen. Besonders bitter: Das 3:3 erzielte Füchse-Stürmer Carsten Gosdeck 52 Sekunden vor Ende der Partie.

In der Verlängerung stellten die Gäste dann das eindeutig bessere Team. Sie suchten konsequent den Torerfolg und durften deshalb am Ende verdient jubeln. Der Glaube an die eigene Stärke sowie der absolute Siegeswille, der in den Play-offs vonnöten ist, um die K.o.-Runde zu überstehen, sind die herausragenden Eigenschaften der Mannschaft von Füchse-Trainer Thomas Popiesch.

Ein Unglück kommt selten allein. Passend zum bisherigen Saisonverlauf verletzte sich zudem Falken-Verteidiger Aaron Power in der Partie so schwer, dass er für den Rest der Saison ausfällt. Nach einem - nicht geahndeten - Stock-Check musste der Kanadier mit Verdacht auf Halswirbelsäulenbruch ins Krankenhaus. Zum Glück stellte sich die Verletzung dort „nur“ als schwere Prellung heraus. Dennoch wird er dem Team nicht mehr zur Verfügung stehen.

in der lausitz gab es für die Falken dann am Freitag auch nichts zu holen. Erneut waren die Füchse einen Schritt schneller, nahmen die Zweikämpfe beherzter an und nutzten das Powerplay konsequent. Rossi hatte vor Beginn der Serie die Disziplin als Schlüssel zum Erfolg hervorgehoben. Seine Mannen haben ihn anscheinend nicht verstanden. Zwei Treffer erzielten die Füchse in Überzahl. Hingegen verpuffte das Falken-Powerplay wirkungslos.

trotzdem fand der Heilbronner Coach auf der Pressekonferenz lobende Worte für sein Team. „Wir haben gut gespielt, nur der letzte Tick hat gefehlt.“ Vielleicht sollte Rossi die Samthandschuhe ausziehen und die Peitsche hervorholen. Im Fuchsbau zeigten nur wenige Spieler eine Play-off-Leistung. Torhüter Marek Mastic, Verteidiger Harlan Anderson sowie die Stürmer Luigi Calce, Tobias Samendinger, Frank Petrozza und Maxim Birbraer stemmten sich mit allen Mitteln gegen die Niederlage. Der Rest des Teams zeichnete sich vor allem durch individuelle Fehler aus. Heute Abend treffen die Falken um 18.30 Uhr in der Lavatec-Arena erneut auf Weißwasser. Eigentlich schon die letzte Chance, um in die Serie zurückzufinden.

Quelle: www.stimme.de
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