Die Lausitzer Füchse verlieren ihr zweites Heimspiel im Mitteldrittel, in dem die Gäste drei Treffer erzielen.
Die Füchse führten vor dem Spiel mit 2:1, wollten sich in der Best-of-Seven-Serie den dritten Sieg und damit drei „Matchbälle“ erspielen, die Falken dagegen das „Rebreak“ schaffen, ausgleichen und das im ersten Spiel verlorene Heimrecht zurückholen.
Die Gastgeber begannen hochmotiviert, hatten gleich die ersten Chancen – Valenti traf nach sieben Minuten nur den Pfosten. Auf der anderen Seite mussten die Füchse auf der Hut sein. Die Heilbronner spielten ein äußerst aggressives Forechecking und waren aus dem Konter immer gefährlich. So fiel auch das 0:1, das sich ein wenig angedeutet hatte. Petrozza war im Nachschuss erfolgreich. Danach aber kamen die Füchse besser ins Spiel. Strauch scheiterte mit einem Schuss aus dem Bullykreis am großartig reagieren Falken-Goalie Sebastian Vogl. Dann aber gelang der Ausgleich. Young hatte mit einem Blueliner das Tor rechts verfehlt, den vor das Tor zurückspringenden Puck versenkte Strauch (16.). Und Thomas Götz stocherte wenig später den Puck nach einem Mizzi-Schuss über die Linie. Die Führung für die Füchse war angesichts der leichten Vorteile im ersten Drittel verdient.
Falken wie aufgedreht
Das Mitteldrittel aber sollte ganz anders laufen. Die Falken wirkten wie aufgedreht, setzten jedem Puck nach, auch wenn es noch so aussichtslos erschien, auch das Passspiel der Heilbronner funktionierte jetzt. Auf der anderen Seite verloren die Füchse den Faden, ließen sich von den vielen Strafen, die der langsam den Überblick verlierende Hauptschiedsrichter Vogl verhängt, aus dem Spielrhythmus bringen. Die Folge waren drei Gegentreffer. Erst traf Mac Neil aus dem Gewühl, dann nutzte Hackert in Unterzahl einen kapitalen Fehler von MacDonald – der ihm die Scheibe beim Versuch, sie von hinter dem Tor wegzuspielen, in den Schläger passte – und schließlich traf Calce in einer 5:3-Überzahl vom rechten Bullypunkt, wobei Rome den Puck unhaltbar abfälschte. Strauch kassierte kurz vor Ende des Drittels eine überzogenen Fünf-plus-Spieldauerstrafe, so dass er beim nächsten Spiel fehlen wird und die Füchse zu Beginn des Schlussdrittels in Unterzahl spielen mussten.
Füchse kommen nicht ran
Diese Zeit überstanden die Füchse dann ganz gut, forderten einen Penalty, als der durchbrechende Mizzi von Andersen gefoult wurde. Aber den gab es nicht. Danach fanden die Füchse kein Mittel gegen die geschickt verteidigenden Falken. Die beste Chance zum Anschlusstreffer gab es in einer kleinen Druckphase rund drei Minuten vor Schluss, aber die Füchse brachten den Puck aus einem Gewühl nicht im Tor unter. Gosdeck musste dann 90 Sekunde vor Schluss mit einer Strafe vom Eis. Damit war auch die letzte Chance dahin. Der letzte Treffer der Falken spielte keine entscheidende Rolle mehr. Füchse-Trainer Thomas Popiesch gab sich auf der Pressekonferenz recht zerknirscht, wollte nicht viel sagen, nur, dass man eben die Fehler wieder abstellen müsse. Gästetrainer Rossi sah den Knackpunkt der Partie im Doppelschlag mit dem Unterzahltor nach MacDonald-Fehler, gefolgt vom 4:2. (Von Ronny Reddo und Frank Thümmler)
Die Füchse führten vor dem Spiel mit 2:1, wollten sich in der Best-of-Seven-Serie den dritten Sieg und damit drei „Matchbälle“ erspielen, die Falken dagegen das „Rebreak“ schaffen, ausgleichen und das im ersten Spiel verlorene Heimrecht zurückholen.
Die Gastgeber begannen hochmotiviert, hatten gleich die ersten Chancen – Valenti traf nach sieben Minuten nur den Pfosten. Auf der anderen Seite mussten die Füchse auf der Hut sein. Die Heilbronner spielten ein äußerst aggressives Forechecking und waren aus dem Konter immer gefährlich. So fiel auch das 0:1, das sich ein wenig angedeutet hatte. Petrozza war im Nachschuss erfolgreich. Danach aber kamen die Füchse besser ins Spiel. Strauch scheiterte mit einem Schuss aus dem Bullykreis am großartig reagieren Falken-Goalie Sebastian Vogl. Dann aber gelang der Ausgleich. Young hatte mit einem Blueliner das Tor rechts verfehlt, den vor das Tor zurückspringenden Puck versenkte Strauch (16.). Und Thomas Götz stocherte wenig später den Puck nach einem Mizzi-Schuss über die Linie. Die Führung für die Füchse war angesichts der leichten Vorteile im ersten Drittel verdient.
Falken wie aufgedreht
Das Mitteldrittel aber sollte ganz anders laufen. Die Falken wirkten wie aufgedreht, setzten jedem Puck nach, auch wenn es noch so aussichtslos erschien, auch das Passspiel der Heilbronner funktionierte jetzt. Auf der anderen Seite verloren die Füchse den Faden, ließen sich von den vielen Strafen, die der langsam den Überblick verlierende Hauptschiedsrichter Vogl verhängt, aus dem Spielrhythmus bringen. Die Folge waren drei Gegentreffer. Erst traf Mac Neil aus dem Gewühl, dann nutzte Hackert in Unterzahl einen kapitalen Fehler von MacDonald – der ihm die Scheibe beim Versuch, sie von hinter dem Tor wegzuspielen, in den Schläger passte – und schließlich traf Calce in einer 5:3-Überzahl vom rechten Bullypunkt, wobei Rome den Puck unhaltbar abfälschte. Strauch kassierte kurz vor Ende des Drittels eine überzogenen Fünf-plus-Spieldauerstrafe, so dass er beim nächsten Spiel fehlen wird und die Füchse zu Beginn des Schlussdrittels in Unterzahl spielen mussten.
Füchse kommen nicht ran
Diese Zeit überstanden die Füchse dann ganz gut, forderten einen Penalty, als der durchbrechende Mizzi von Andersen gefoult wurde. Aber den gab es nicht. Danach fanden die Füchse kein Mittel gegen die geschickt verteidigenden Falken. Die beste Chance zum Anschlusstreffer gab es in einer kleinen Druckphase rund drei Minuten vor Schluss, aber die Füchse brachten den Puck aus einem Gewühl nicht im Tor unter. Gosdeck musste dann 90 Sekunde vor Schluss mit einer Strafe vom Eis. Damit war auch die letzte Chance dahin. Der letzte Treffer der Falken spielte keine entscheidende Rolle mehr. Füchse-Trainer Thomas Popiesch gab sich auf der Pressekonferenz recht zerknirscht, wollte nicht viel sagen, nur, dass man eben die Fehler wieder abstellen müsse. Gästetrainer Rossi sah den Knackpunkt der Partie im Doppelschlag mit dem Unterzahltor nach MacDonald-Fehler, gefolgt vom 4:2.
(Von Ronny Reddo und Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 25.03.2009