Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Unkonzentrierte Füchse kassieren Heim-Niederlage
25.03.2009 | 09:12 Uhr von
Die Tatsache, dass sich im ersten Drittel die Füchse-Spieler gleich mehrmals gegenseitig über den Haufen fuhren, ließ nichts Gutes für diese 4. Playoff-Partie erahnen.
Und dieses ungute Gefühl wurde spätestens im zweiten Drittel zur Gewissheit, als Torhüter Ryan MacDonald bei Weißwasseraner Überzahl ein kapitaler Fehler unterlief: Der Kanadier war hinter das eigene Tor gefahren, um zu klären. Sein Pass landete jedoch auf dem Schläger des Heilbronner Stürmers Axel Hackert, der das Geschenk dankend annahm und die Gäste mit 3:2 (29.) in Führung schoss. Die Niederlage der Füchse nahm schon nach der Hälfte der Partie klare Konturen an. Sie war zwar schmerzhaft, aber durchaus verdient, weil die Gastgeber vor 2180 Zuschauern nicht an ihre guten Leistungen in den ersten drei Spielen anknüpfen konnten. Sie wirkten diesmal fahrig und unkonzentriert, teilweise sogar überheblich. Auch das Überzahlspiel blieb zu drucklos.
Nur im ersten Drittel durfte Weißwasser zwischenzeitlich vom dritten Sieg und damit der Vorentscheidung in dieser umkämpften Viertelfinal-Serie träumen. Denn Reagan Rome (16.) und Preston Mizzi (19.) hatten mit einem Doppelschlag die Gäste-Führung wettgemacht. Doch statt nachzusetzen und den zwischenzeitlichen 2:1-Vorsprung auszubauen, gab es viele Unkonzentriertheiten im Spiel der Füchse. Folgerichtig lagen sie nach zwei Dritteln mit 2:4 im Rückstand und verloren auch noch Patrick Strauch wegen einer Spieldauer-Disziplinarstrafe (Knie-Check). Er ist damit am Freitag gesperrt. Es war eine harte Entscheidung von Schiedsrichter Stefan Vogl, der schon am Sonntag bei der 131-minütigen Strafen-Flut kompromisslos gegen den Füchse-Stürmer durchgegriffen hatte. Auch diesmal wirkte der Unparteiische alles andere als sicher. Die Niederlage hatten sich die Füchse dennoch selbst zuzuschreiben. „Wir haben uns nach der Führung im ersten Drittel zu sicher gefühlt und danach viele falsche Entscheidungen getroffen“, sagte Trainer Thomas Popiesch.

Frank Noack

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 25. März 2009
1058 mal gelesen
 
1 | fanmutti | 25.03.2009 @ 11:15
"sie wirkten fahrig und unkonzentriert.."-da geh ich mit. Aber überheblich wirkten die füchse gestern auf mich nicht!
2 | willithefish | 25.03.2009 @ 12:14
also für mich ist gestern nur einer überheblich gewesen - luigi calce, die füchse hatten gestern keinen guten tag und das kann auch mal passieren. heilbronn war nicht besser nur etwas glücklicher im abschluß so wie wir am freitag ! sport frei !!!
3 | HeavensDJ | 25.03.2009 @ 13:02
Die Manschaft und vor allem Ryan hat uns dahin gebracht wo wir jetzt stehen, es hat zwar keinen Spass gemacht zu zu sehen, aber selbst wenn wir sonntag das letzte Spiel sehen und noch so viele Tore kassieren... bin ich stolz.
4 | dynamo | 25.03.2009 @ 19:27
@ 3: so siehts aus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
5 | Fuchs-Blau | 26.03.2009 @ 09:33
Wenn die Spieler auf dem Eis mehr mit einander Reden würden,wäre so ein Aussetzer wie der Hackert Treffer garnicht passiert .Und wenn wir gerade mal beim reden sind,das was der Trainer von Heilbronn mit seinen Spielern vielleicht zuviel redet,redet unser mit seinen zuwenig bzw. ja nur mit einen!
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