Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Torwart macht den Unterschied
25.03.2009 | 23:07 Uhr von
Von Marco Scheinhof

Eishockey - Diesmal war es keine Qual. Diesmal machte selbst die lange Rückfahrt Spaß. 575 Kilometer sind es von Weißwasser nach Heilbronn. Gerade nach Niederlagen 575 lange Kilometer. Am späten Dienstagabend bestiegen die Spieler der Heilbronner Falken den Mannschaftsbus allerdings mit bester Laune. Sie hatten nicht nur das vierte Playoffspiel bei den Lausitzer Füchsen mit 5:2 gewonnen, sondern auch die Viertelfinal-Serie der zweiten Bundesliga zum 2:2 ausgeglichen. Nun fehlen beiden Teams noch zwei Siege zum Weiterkommen. Spiel Nummer fünf findet am Freitag (20 Uhr) in der Heilbronner Lavatec-Arena statt.

93 Prozent

Großen Anteil am ersten Heilbronner Auswärtssieg hatten zwei Spieler. Zum einen Sebastian Vogl. Der Torwart schaffte es erneut, über 90 Prozent der gegnerischen Torschüsse abzuwehren. Waren es bereits in Spiel drei 91 Prozent gewesen, gelangen ihm diesmal sogar 93 Prozent. Sein Gegenüber Ryan MacDonald stand dem deutlich nach. Am Dienstagabend brachte er es gerade mal auf 74 Prozent. „Der Torwart war ganz klar der Unterschied. Wir dürfen jetzt aber nicht davon ausgehen, dass MacDonald noch einmal so schlecht spielt“, sagt Falken-Trainer Rico Rossi. Vor allem beim 2:3 erlaubte sich der Füchse-Torwart einen groben Schnitzer, als er in Überzahl Axel Hackert den Puck auf den Schläger spielte. Der Falken-Stürmer nutzte das zu seinem vierten Playoff-Treffer. „Das war der Genickbruck für Weißwasser“, sagte Rossi, nachdem seine Mannschaft noch im ersten Drittel nicht überzeugt hatte. „Hätten wir so weiter gespielt, hätten wir verloren“, denkt Rossi.

Vier Treffer

So aber wurde Hackert ein weiteres Mal zu einem entscheidenden Spieler in den Playoffs. Mit seinen vier Treffern ist er momentan bester Falken-Torschütze in der K.o-Runde. „Ich habe immer mit Axel gerechnet. Wenn er konstant seine Leistung bringt, kann er uns sehr helfen“, so Rossi. Gerade die Reihe mit Hackert, Luigi Calce und Ian MacNeil sorgte auch am Dienstagabend für mächtig Unruhe.

Für Unruhe vor allem beim Schiedsrichter sorgte Philipp Schlager. Wegen Meckerns holte er sich die zweite Zehn-Minuten-Strafe in dieser Serie und muss am Freitag pausieren. „Das darf ihm natürlich nicht passieren, das muss er im Griff haben. Damit schadet er uns enorm“, klagt Rossi. Immerhin kann er am Freitag wieder auf die beiden Mannheimer Jungadler Matthias Plachta und Marc El-Sayed zurückgreifen. Auch Michael Filobok steht wieder im Kader. Rossi warnt aber davor, die Lausitzer Füchse zu unterschätzen: „Wir sind nur in der Serie zurück, mehr haben wir noch nicht erreicht. Es bleibt eng.“

quelle: www.stimme.de
1248 mal gelesen
 
1 | bleaky | 25.03.2009 @ 23:25
Der Calce denkt doch sowieso, dass die da drüben dass nach dem 2:2 schon gewonnen haben!
2 | sachse | 26.03.2009 @ 07:41
Klarer Vorteil Heilbronn. Wie vor dem ersten Spiel. Wichtig ist, sich nicht provozieren zu lassen. Müssen die Gitterträger am Sonntag wieder zu Nationalmannschaft oder könnte diesmal eine Spieldauer wirksamer sein?
3 | Taubentreter | 26.03.2009 @ 09:10
Die Maskenträger sind dabei. Allerdings denk ich, das ElSayed eigentlich gesperrt sein müsste wegen seiner SPD im vorletzten Spiel. Wenn nich, denn wirds wieder lustig wenn HN zurück liegen sollte! Gruss TT!
4 | Wittchenauer | 26.03.2009 @ 09:29
Also ich würde auch sagen das man den El S...?dann nachträglich sperren müßte,da er ja am Dienstag eh nicht gespielt hätte. Aber auch wenn die ESBG ihn sperrt ham die"lieben" Federviecher noch genug Jungvögel die eine SPD provozieren dürfen.
5 | HeavensDJ | 26.03.2009 @ 12:36
die spielen heut sauber, *ironie on*oder hat noch jemand zweifel das HB die Serie schon gewonnen hat? *off*
6 | SEFI | 26.03.2009 @ 12:56
Sperre ist mit dem Dienstagspiel abgesessen.
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