Die Playoffs der Lausitzer Füchse gegen Heilbronn gehen in ihre heiße Phase. Für Trainer und Spieler ist die Viertelfinal-Serie eine hohe Belastung. Die RUNDSCHAU beschreibt den besonderen Lebensrhythmus: spielen, essen und schlafen.
Unmittelbar nach dem vierten Spiel am Dienstagabend ging es in der Füchse-Kabine zu wie bei einer Geburtstagsfeier. Im Flur war ein großes Nudelbuffet aufgebaut. Zum Feiern ist hier jedoch niemandem zumute. Denn die Füchse haben verloren. Und das Essen ist alles andere als ein gemütliches Beisammensein, sondern vor allem ein wichtiger Energie-Spender. Es gilt, die Kohlenhydrat-Speicher schnell wieder aufzufüllen.
Saubere Sache: Nach dem Spiel laufen die Waschmaschinen mit der verschwitzten Spielkleidung auf Hochtouren. Foto: Aswendt
Am heutigen Freitag steht schließlich schon das nächste Spiel auf dem Programm. Innerhalb von elf Tagen treffen die Füchse das fünfte Mal auf Heilbronn. Es ist Playoff-Zeit. „Du vergisst in einer solchen Zeit fast, welcher Wochentag gerade ist. Dein Leben dreht sich ausschließlich um diese Serie“, sagt Füchse-Kapitän Sebastian Klenner, während nebenan schon die Waschmaschinen mit der verschwitzten Spielkleidung befüllt werden.
Schnelle Mahlzeit: Thomas Götz füllt am Nudel-Buffet in der Kabine die Kohlenhydrat-Speicher wieder auf. Foto: Aswendt
Spielen, essen, schlafen
Ihre Mitspieler sehen die Profis derzeit wahrscheinlich öfter als die eigene Familie. „Du spielst, isst und willst dann möglichst schnell schlafen, um den Körper zu regenerieren“, beschreibt Klenner den harten Playoff-Rhythmus. Um diesen Rhythmus bewältigen zu können, werden Eishockeyspieler frühzeitig an hohe Belastungen gewöhnt. Spiele am Freitagabend und dann gleich wieder am Samstagmorgen gehören schon im Nachwuchs zum Alltag. „Wenn du ohne Verletzungen durch die Saison gekommen bist und kontinuierlich trainiert hast, ist diese Belastung keine Problem“, findet Stürmer Ervin Masek.
Weltweite Information: Torhüter Ryan MacDonald schaut sich nach Spielschluss die anderen Ergebnisse an. Foto: Aswendt
Heute Vormittag macht sich der Mannschaftsbus erneut auf den 575 Kilometer langen Weg nach Heilbronn. Das Mittagessen gibt es auf einer Raststätte im Vogtland, mit der die Füchse extra einen Vertrag abgeschlossen haben. Die Spieler kennen längst die Rituale. Nach Spielschluss gibt es im Bus wieder Nudeln, dann geht das Licht aus. Jeder versucht, sich so gut wie möglich zu erholen. Wenn alles planmäßig läuft, wird der Bus am Samstagmorgen gegen 6.30 Uhr in Weißwasser ankommen. Dann geht es für einige Stunden nach Hause. Am Nachmittag steht ein Lockerungstraining auf dem Programm. „Die Spieler gehen entweder auf das Eis oder fahren Rad“, erzählt Trainer Thomas Popiesch. Am Sonntag ist dann wieder Heimspiel gegen Heilbronn und volle Konzentration nötig. „Die Playoffs“, sagt Stürmer Marvin Tepper, „sind wie ein langes Spiel, das nie zu Ende geht.“
Unmittelbar nach dem vierten Spiel am Dienstagabend ging es in der Füchse-Kabine zu wie bei einer Geburtstagsfeier. Im Flur war ein großes Nudelbuffet aufgebaut. Zum Feiern ist hier jedoch niemandem zumute. Denn die Füchse haben verloren. Und das Essen ist alles andere als ein gemütliches Beisammensein, sondern vor allem ein wichtiger Energie-Spender. Es gilt, die Kohlenhydrat-Speicher schnell wieder aufzufüllen.
Am heutigen Freitag steht schließlich schon das nächste Spiel auf dem Programm. Innerhalb von elf Tagen treffen die Füchse das fünfte Mal auf Heilbronn. Es ist Playoff-Zeit. „Du vergisst in einer solchen Zeit fast, welcher Wochentag gerade ist. Dein Leben dreht sich ausschließlich um diese Serie“, sagt Füchse-Kapitän Sebastian Klenner, während nebenan schon die Waschmaschinen mit der verschwitzten Spielkleidung befüllt werden.
Spielen, essen, schlafen
Ihre Mitspieler sehen die Profis derzeit wahrscheinlich öfter als die eigene Familie. „Du spielst, isst und willst dann möglichst schnell schlafen, um den Körper zu regenerieren“, beschreibt Klenner den harten Playoff-Rhythmus. Um diesen Rhythmus bewältigen zu können, werden Eishockeyspieler frühzeitig an hohe Belastungen gewöhnt. Spiele am Freitagabend und dann gleich wieder am Samstagmorgen gehören schon im Nachwuchs zum Alltag. „Wenn du ohne Verletzungen durch die Saison gekommen bist und kontinuierlich trainiert hast, ist diese Belastung keine Problem“, findet Stürmer Ervin Masek.
Heute Vormittag macht sich der Mannschaftsbus erneut auf den 575 Kilometer langen Weg nach Heilbronn. Das Mittagessen gibt es auf einer Raststätte im Vogtland, mit der die Füchse extra einen Vertrag abgeschlossen haben. Die Spieler kennen längst die Rituale. Nach Spielschluss gibt es im Bus wieder Nudeln, dann geht das Licht aus. Jeder versucht, sich so gut wie möglich zu erholen. Wenn alles planmäßig läuft, wird der Bus am Samstagmorgen gegen 6.30 Uhr in Weißwasser ankommen. Dann geht es für einige Stunden nach Hause. Am Nachmittag steht ein Lockerungstraining auf dem Programm. „Die Spieler gehen entweder auf das Eis oder fahren Rad“, erzählt Trainer Thomas Popiesch. Am Sonntag ist dann wieder Heimspiel gegen Heilbronn und volle Konzentration nötig. „Die Playoffs“, sagt Stürmer Marvin Tepper, „sind wie ein langes Spiel, das nie zu Ende geht.“
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 27. März 2009