Künftig Gehaltsobergrenze in 2. Bundesliga
Zufrieden dürften sich die Vertreter der 2. Eishockey-Bundesligisten nach der gestrigen Tagung in Frankfurt am Main auf den Nachhauseweg gemacht haben. Der Ausgang der nach dem letzten Treffen in Garmisch vereinbarten Klausurtagung darf als fast schon revolutionär bezeichnet werden. "Getragen von der bereits dort vorherrschenden Aufbruchstimmung wurden in Frankfurt Beschlüsse gefasst, die das Eishockey in der 2. Bundesliga mit Sicherheit mehr als positiv beeinflussen werden", fasste ESBG-Geschäftsführer Oliver Seeliger zusammen.
Im Beisein von DEB-Präsident Uwe Harnos beschlossen die Teilnehmer zunächst die Einführung von Gehaltsobergrenzen. Den Klubs ist künftig nicht mehr gestattet, mehr als 60 Prozent des Jahresetats für die Gesamtpersonalkosten zu veranschlagen. Bei Überschreitungen drohen entsprechende Sanktionen. Dieser mit fast einstimmiger Mehrheit beschlossene Schritt soll die Klubs vor überhöhten Ausgaben in diesem Bereich schützen. Breite Zustimmung herrschte auch bei der Abstimmung, in Zukunft ligaweit darauf zu verzichten, Zahlungen für die Nebenkosten der Spielerwohnungen zu leisten. Weiterhin wurde der einstimmige Beschluss gefasst, in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des DEB-Schiedsrichterausschusses eine Art Schieds- und Koordinationsstelle für die 2. Bundesliga zu installieren.
Quelle: www.esbg.de
1 | SEFI | 27.03.2009 @ 14:57
Naja, das hat man in der DEL auch schonmal versucht.
Externe Spielerfinanzierung ole'.
2 | Senator | 27.03.2009 @ 16:15
Idee und Intention dahinter gut- Ausführung fraglich. Stell ich Spieler x eben beim Sponsor an, oder dessen Frau +Auto etc...
3 | Hoywoyfux | 27.03.2009 @ 20:08
@senator - die "Lückensucher" sind bestimmt schon unterwegs ... , daher nach meiner Sicht nur heiße Luft
4 | Thorben | 27.03.2009 @ 20:28
Na da müssen die, die es kontrollieren, cleverer sein! Spieler dürfen nur auf der Gehaltsliste der Clubs stehen. Es muß der Nachweis per Kontoauszug gebracht werden, das Lohn und SV-Beiträge vom Club-Konto gehen. Da wird es schon schwer den Spieler extern zu finanzieren!
5 | Hoywoyfux | 27.03.2009 @ 20:53
@Thorben - so gut Du es vielleicht meinst; träum`weiter ... (Wasser findet seinen Weg)
6 | tanngrismir | 27.03.2009 @ 21:53
@ Thorben. Man kriegt es nicht mal gebacken eingereichte Lizenzanträge vernünftig zu prüfen.....
7 | DavidH. | 27.03.2009 @ 22:25
naja wenn spieler durch sponsoren bezahlt werden belastet das jedenfalls nicht den etat und das will man ja erreichen.
8 | Thorben | 27.03.2009 @ 22:28
@5 & 6 Das ist mir schon klar! Nur wenn das Oberhaus nicht mal die Liga kontrollieren kann.....! Naja eigentlich gebe ich mir gerade selbst die Antwort :-) Selbst das Ergebnis von heute ist nicht finanziell akzeptabel!
9 | Senator | 27.03.2009 @ 22:57
Fakt ist: wenn richtig kontrolliert wird- vor der Saison- dann starten im Land 10/12 Vereine die Ligen DEL bis Oberliga. Im Hockey hier läuft viel über Zusagen oder Absichtserklärungen. Will man es sicher haben würde es kaum Lizenzen geben.
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Zufrieden dürften sich die Vertreter der 2. Eishockey-Bundesligisten nach der gestrigen Tagung in Frankfurt am Main auf den Nachhauseweg gemacht haben. Der Ausgang der nach dem letzten Treffen in Garmisch vereinbarten Klausurtagung darf als fast schon revolutionär bezeichnet werden. "Getragen von der bereits dort vorherrschenden Aufbruchstimmung wurden in Frankfurt Beschlüsse gefasst, die das Eishockey in der 2. Bundesliga mit Sicherheit mehr als positiv beeinflussen werden", fasste ESBG-Geschäftsführer Oliver Seeliger zusammen.
Im Beisein von DEB-Präsident Uwe Harnos beschlossen die Teilnehmer zunächst die Einführung von Gehaltsobergrenzen. Den Klubs ist künftig nicht mehr gestattet, mehr als 60 Prozent des Jahresetats für die Gesamtpersonalkosten zu veranschlagen. Bei Überschreitungen drohen entsprechende Sanktionen. Dieser mit fast einstimmiger Mehrheit beschlossene Schritt soll die Klubs vor überhöhten Ausgaben in diesem Bereich schützen. Breite Zustimmung herrschte auch bei der Abstimmung, in Zukunft ligaweit darauf zu verzichten, Zahlungen für die Nebenkosten der Spielerwohnungen zu leisten. Weiterhin wurde der einstimmige Beschluss gefasst, in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des DEB-Schiedsrichterausschusses eine Art Schieds- und Koordinationsstelle für die 2. Bundesliga zu installieren.
Quelle: www.esbg.de