Eishockey - Mal wieder die Torhüter. Schon am Dienstag hatten sie im Playoff-Duell zwischen den Heilbronner Falken und den Lausitzer Füchsen den Unterschied gemacht; im vierten Spiel der Viertelfinalserie der zweiten Bundesliga mit besserem Ende für die Falken. Am Freitag, in Partie Nummer fünf, wendete sich nun das Blatt.
Trotz überlegener Spielweise kassierten die Falken wegen eines schwachen ersten Drittels von Torwart Sebastian Vogl vor 2617 Zuschauern in der Lavatec-Arena eine 2:4 (2:3,0:0,0:1)-Heimpleite. Damit müssen sie am Sonntag in Weißwasser unbedingt gewinnen, um die Saison nicht vorzeitig zu beenden. Dabei schien in dieser Serie nun alles für die Falken zu laufen. Sie hatten einen 0:2-Rückstand zum 2:2 ausgeglichen. Am Freitag sollte die erste Führung gelingen – es wurde nichts daraus. Ganz im Gegenteil. Nun stehen sie am Sonntag mächtig unter Druck.
Deutlich dominiert
Gerade das erste Drittel hatten die Gastgeber deutlich dominiert. Sie waren zwei Mal durch Ian MacNeil (3.) und Luigi Calce (7.) in Führung gegangen und hatten durch etliche Alleingänge die große Chance, noch weitere Treffer nachzulegen. Die Füchse wirkten gerade in der Abwehr völlig durcheinander, kaum einmal verstanden sie es, den Offensivdrang der Heilbronner zu bremsen. Umso unverständlicher, dass die Gäste nach 20 Minuten in Führung lagen. Zu verdanken hatten sie das in erster Linie Falken-Torwart Sebastian Vogl, der nach zwei zuletzt starken Leistungen ein sehr schwaches erstes Drittel zeigte. Das nutzten Chris Straube (6.), Reagan Rome (11.) und Sebastian Klenner (19.) zu drei Toren. Zweimal rutschte Vogl der Puck durch die Schoner, einmal über die Schlägerhand ins Tor.
„Wir dürfen nicht erwarten, dass MacDonald noch einmal so schlecht hält wie am Dienstag“, hatte Rico Rossi vor der Partie gesagt. Der Falken-Trainer sollte Recht behalten. Der Füchse-Torwart erledigte seine Aufgaben zuverlässig, wobei ihm die Falken den Abend recht einfach gestalteten. Sie erspielten sich zwar etliche Torchancen, in der Präzision beim Abschluss zeigten sie jedoch nur selten Spitzenqualität.
Sie dominierten zwar auch den zweiten Abschnitt deutlich, ein Treffer oder gar die Wende im Spiel wollte ihnen nicht gelingen. Dem Ausgleich am nächsten kam Luigi Calce, sein Schuss klatschte jedoch gegen den Pfosten (11.). In der 16. und 17. Minute bekamen die Gastgeber gleich zwei Mal die Gelegenheit, eine Fünf-gegen-Drei-Überzahl zu üben. Doch weder die ersten 30 Sekunden noch die weiteren 34 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis nutzten sie zum überfälligen Ausgleich. Es wirkte zwar alles sehr gefällig, was die Falken zeigten, der Erfolg blieb aber verwehrt. „Die Chancenverwertung ist unser großes Problem, aber das ist ja nix Neues“, sagte Rossi und schüttelte den Kopf. „Wir haben Chancen ohne Ende, das ist eine Katastrophe“, meinte der HEC-Vorsitzende Claus Böhm.
Wieder Pfosten
Im dritten Drittel wurde es nicht besser. Die Heilbronner stürmten, trafen aber nicht. Pech hatte Marco Schütz, als er in der 45. Minute erneut nur den Pfosten traf. Weißwasser dagegen mühte sich kaum mehr in der Offensive. Die Falken hingegen erlaubten sich gar den Luxus, schon wieder einen Penalty zu verschießen. Nachdem Calce schon im vergangenen Heimspiel gegen Weißwasser gescheitert war, traf am Freitag nun auch André Schietzold nicht. Er schoss MacDonald gegen den Oberkörper. Den Schlusspunkt setzte Straube zum 2:4 (60.).
Was`n jetzt? Kein Vorteil Heilbronn und dafür Vog(e)l schießen frei? Mit Zuversicht wird gegeizt ... Schwaben halt ;-)
2 | Howy2008 | 27.03.2009 @ 23:31
Die armen Falken, das gabze Spiel dominiert, aber trotzdem verloren.
3 | Schinzi | 27.03.2009 @ 23:42
"Der Füchse-Torwart erledigte seine Aufgaben zuverlässig, wobei ihm die Falken den Abend recht einfach gestalteten."...achja...natürlich nur Zufall...Panalty? wiedermal v erschossen...auch Zufall...ich denke es ist an der Zeit am Sonntag die Serie als verdienter Sieger zu beenden...Kein Zufall!!!
4 | eisen-kay | 27.03.2009 @ 23:43
Aus Schwable Sichtle eben ein scheißle gelaufne Spiel. Vorteil Füchsle. Aus der Sichtle der Stimmle.
5 | claudi | 27.03.2009 @ 23:45
die zahl der strafminuten entlocken ein leichtes schmunzeln...*g*
6 | HeavensDJ | 27.03.2009 @ 23:52
das muss wohl höhere Gewalt gewesen sein das hb verloren hat.. anders isses nich zu erklären. Hoffentlich is sonntag mit dem überheblichen Gesabbel schluss!
7 | Disco1909 | 28.03.2009 @ 00:02
als lausitzer im badischen wohnend, sag ich, die schwaben verlieren am sonntag im fuchsbau und haben immer noch einen vorteil, denn die können sich dann eben in ruhe auf nächste saison vorbereiten.Gruss aus dem Natogipfel-Viertel
8 | bjoerk78 | 28.03.2009 @ 07:00
jetzt hackt er auch noch auf dem Goalie rum. Besoffen von der ständigen Voteilsduselei haben weder Stimme noch das Gros der gegnerischen Mannschaft etwas vom Thema Playofffight kapiert. Ab Sonntag möchte ich dann wieder nur noch wieder die Stimme der DDR hören. hihi
9 | Taubentreter | 28.03.2009 @ 09:18
Oh mein Gott.... Dieses "Wurstblatt" kannste incl. den Schreiberlingen so dermaßen in die Tonne hau'n....
Anstatt die mal schreiben "Gespielt... Chancen nicht genutzt... Gegner war cleverer deshalb Spiel verloren!!!" NEEEEE... immer dieses "halbseidene" Gesabbel von "Haben Dominiert...aber der Wasserstand+ Luftdruck stimmte nicht... der Gegner ist unfair ...blah blub trallala" Keinen A**** inna Hose die Vögel.Ich hoffe am Sonntag isses das letzte Spiel gegen diese "Laienspielgruppe". Gruss TT!
10 | Taubentreter | 28.03.2009 @ 09:23
Achso.... ganz vergessen.... JETZT Definitiv.... VORTEIL Heilbronn!!!!
Und am Sonntag erst.... man ich glaub wir haben garkeine Chance mehr.
Wenn HN wieder so dominiert wirds wohl bitter...*g*
11 | Fuchstino | 28.03.2009 @ 11:01
Also wirklich was man hier bei diesen laien blatt alles lesen muß grenzt schon an versagen ich kann mir das nur so erklären das,das keine Journalisten sind sondern Altenpfleger oder Schreiner HILFE kommt Jungs machen wir den Sack zu
12 | Polly | 28.03.2009 @ 13:05
@11 nix gegen schreiner ^^ ;) aber augenkrebs bekommt man von diesem artikel ....
13 | willithefish | 28.03.2009 @ 13:20
tag an alle ! habe mir gerag die pressekonf. auf stimme.de angeschaut, naja der trainer von den falken hat woll die einsicht bekommen, dass sie nicht die bessere manschaft sind in diesem vieterfinale !!! bis sonntag sport frei !!!!
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Von Andreas Öhlschläger
Eishockey - Mal wieder die Torhüter. Schon am Dienstag hatten sie im Playoff-Duell zwischen den Heilbronner Falken und den Lausitzer Füchsen den Unterschied gemacht; im vierten Spiel der Viertelfinalserie der zweiten Bundesliga mit besserem Ende für die Falken. Am Freitag, in Partie Nummer fünf, wendete sich nun das Blatt.
Trotz überlegener Spielweise kassierten die Falken wegen eines schwachen ersten Drittels von Torwart Sebastian Vogl vor 2617 Zuschauern in der Lavatec-Arena eine 2:4 (2:3,0:0,0:1)-Heimpleite. Damit müssen sie am Sonntag in Weißwasser unbedingt gewinnen, um die Saison nicht vorzeitig zu beenden. Dabei schien in dieser Serie nun alles für die Falken zu laufen. Sie hatten einen 0:2-Rückstand zum 2:2 ausgeglichen. Am Freitag sollte die erste Führung gelingen – es wurde nichts daraus. Ganz im Gegenteil. Nun stehen sie am Sonntag mächtig unter Druck.
Deutlich dominiert
Gerade das erste Drittel hatten die Gastgeber deutlich dominiert. Sie waren zwei Mal durch Ian MacNeil (3.) und Luigi Calce (7.) in Führung gegangen und hatten durch etliche Alleingänge die große Chance, noch weitere Treffer nachzulegen. Die Füchse wirkten gerade in der Abwehr völlig durcheinander, kaum einmal verstanden sie es, den Offensivdrang der Heilbronner zu bremsen. Umso unverständlicher, dass die Gäste nach 20 Minuten in Führung lagen. Zu verdanken hatten sie das in erster Linie Falken-Torwart Sebastian Vogl, der nach zwei zuletzt starken Leistungen ein sehr schwaches erstes Drittel zeigte. Das nutzten Chris Straube (6.), Reagan Rome (11.) und Sebastian Klenner (19.) zu drei Toren. Zweimal rutschte Vogl der Puck durch die Schoner, einmal über die Schlägerhand ins Tor.
„Wir dürfen nicht erwarten, dass MacDonald noch einmal so schlecht hält wie am Dienstag“, hatte Rico Rossi vor der Partie gesagt. Der Falken-Trainer sollte Recht behalten. Der Füchse-Torwart erledigte seine Aufgaben zuverlässig, wobei ihm die Falken den Abend recht einfach gestalteten. Sie erspielten sich zwar etliche Torchancen, in der Präzision beim Abschluss zeigten sie jedoch nur selten Spitzenqualität.
Sie dominierten zwar auch den zweiten Abschnitt deutlich, ein Treffer oder gar die Wende im Spiel wollte ihnen nicht gelingen. Dem Ausgleich am nächsten kam Luigi Calce, sein Schuss klatschte jedoch gegen den Pfosten (11.). In der 16. und 17. Minute bekamen die Gastgeber gleich zwei Mal die Gelegenheit, eine Fünf-gegen-Drei-Überzahl zu üben. Doch weder die ersten 30 Sekunden noch die weiteren 34 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis nutzten sie zum überfälligen Ausgleich. Es wirkte zwar alles sehr gefällig, was die Falken zeigten, der Erfolg blieb aber verwehrt. „Die Chancenverwertung ist unser großes Problem, aber das ist ja nix Neues“, sagte Rossi und schüttelte den Kopf. „Wir haben Chancen ohne Ende, das ist eine Katastrophe“, meinte der HEC-Vorsitzende Claus Böhm.
Wieder Pfosten
Im dritten Drittel wurde es nicht besser. Die Heilbronner stürmten, trafen aber nicht. Pech hatte Marco Schütz, als er in der 45. Minute erneut nur den Pfosten traf. Weißwasser dagegen mühte sich kaum mehr in der Offensive. Die Falken hingegen erlaubten sich gar den Luxus, schon wieder einen Penalty zu verschießen. Nachdem Calce schon im vergangenen Heimspiel gegen Weißwasser gescheitert war, traf am Freitag nun auch André Schietzold nicht. Er schoss MacDonald gegen den Oberkörper. Den Schlusspunkt setzte Straube zum 2:4 (60.).
Falken - Lausitzer Füchse 2:4 (2:3,0:0,0:1)
Tor: Vogl, (Mastic).
Abwehr: Pyka, Schütz, Ackermann, Müller, Fendt, Anderson, Brückner.
Angriff: Petrozza, Hackert, El-Sayed, Samendinger, Edwardson, M. Filobok, MacNeil, Calce, Plachte, Birbraer, Schietzold.
Tore: 1:0 (3.) MacNeil, 1:1 (6.) Straube, 2:1 (7.) Calce, 2:2 (11.) Romem, 2:3 (19.) Klenner, 2:4 (60.) Straube.
Schiedsrichter: Oswald.
Zuschauer: 2617.
Strafminuten: 18/16.
quelle: www.stimme.de