Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Jetzt wird es ganz eng für die Heilbronner Falken
29.03.2009 | 15:02 Uhr von
Von Marc Thorwartl

Alle Trümpfe hatten die Heilbronner Falken in ihrer Hand. Nachdem sie zwei Spiele im Play-off-Viertelfinale der zweiten Eishockey-Bundesliga nacheinander gegen die Lausitzer Füchse gewonnen und somit die Serie wieder ausgeglichen hatten, mussten sie am Freitagabend eigentlich nur noch den Sack zumachen. Ein erneuter Sieg hätte dem Team von Trainer Rico Rossi den ersten Matchball beschert.
Selbstbewusst starteten die Falken in die Partie. In Unterzahl wurde Ian MacNeil in der 3. Minute von Torsten Fendt mit einem langen Pass auf die Reise geschickt. Vor Füchse-Torhüter Ryan MacDonald behielt er die Nerven und erzielte die 1:0-Führung für die Hausherren.
Die Freude währte allerdings nicht lange. Falken-Verteidiger Nicolas Ackermann ließ Gäste-Stürmer Chris Straube kurz danach zu viel Freiraum, der zog knallhart ab und düpierte Falken-Keeper Sebastian Vogl mit einem Schuss über die Schulter ins kurze Eck. Ein Treffer, der nicht unhaltbar schien.

Eiskalt schlugen die Falken zurück. Nur eine Minute später staubte Luigi Calce zur erneuten Falken-Führung ab. Aber die Gäste hatten die passende Antwort parat. Zuerst erzielte Reagan Rome den Ausgleich, und zwei Minuten vor Drittelende besorgte Sebastian Klenner die erstmalige Gästeführung.

Trotz unzähliger hochkarätiger Chancen - unter anderem einem vergebenen Penalty von André Schietzold - gelang es den Falken in den verbleibenden 42 Minuten nicht mehr, ein weiteres Tor zu erzielen. Das Manko der Chancenverwertung, dass die Falken während der gesamten Saison zutage legten, können sie auch nicht in den Play-offs abstellen. Kurz vor Ende der Partie machte Straube den 2:4-Sieg der Gäste mit einem Treffer ins leere Heilbronner Tor perfekt.

Bereits heute kann sich Weißwasser mit einem Sieg im Heimspiel um 17 Uhr den Einzug ins Halbfinale sichern. Falls die Falken gewinnen, dann kommt es am Dienstag, 31. März, um 20 Uhr in der Lavatec-Arena zur alles entscheidenden siebten Partie. Sollten die Falken das Halbfinale erreichen, dann treffen sie auf den EHC München.

Gerüchten zufolge haben die Falken die ersten Verträge für die nächste Saison abgeschlossen. Neben Calce und Tobias Samendinger sollen Torhüter Vogl und die Verteidiger Marc St. Jean und Pat Baum fix sein.

Quelle: www.stimme.de
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1 | P.F.E.I.F.F.E.R | 29.03.2009 @ 23:30
"Neben Calce und..." Oh, wie ist das schön... Aber warum will HN sportlich nicht vorwärts kommen? ;-)
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