Eishockey - Die erste Aufgabe des Tages hatten die Spieler der Heilbronner Falken zuverlässig erledigt. Alle hatten die Zeitumstellung in der Nacht zum Sonntag im Griff und waren pünktlich um 8.30 Uhr zur Abfahrt nach Weißwasser erschienen. Ein guter Beginn eines ansonsten wenig erfreulichen Tages. Seit Sonntagabend ist die Zweitliga-Saison für die Heilbronner beendet. Durch die 3:4 (2:1,0:2,1:0)-Niederlage nach Verlängerung im sechsten Spiel bei den Lausitzer Füchsen haben sie die Viertelfinalserie mit 2:4 verloren. Es war ein völlig unnötiges Aus.
In den ersten Spielen hatten es die Falken an der Aggressivität missen lassen, in den beiden letzten an der Chancenverwertung. Deutlich zu sehen war freilich gerade bei den beiden Siegen, dass sie eigentlich über mehr Qualität verfügen als der Gegner aus Weißwasser. „Wir waren gut genug, um weiterzukommen. Ich kann der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Sie hat bis zum Ende gekämpft und alles versucht“, sagte Falken-Trainer Rico Rossi.
Auch die Partie am Sonntag hatte vielversprechend begonnen. Zumindest vom Ergebnis. Mit ihren ersten beiden Torschüssen waren die Gäste mit 2:0 in Führung gegangen. Erst hatte Matthias Plachta (7.) getroffen, dann Harlan Anderson in Überzahl (8.). Es sah gut aus für die Falken, bei denen auch diesmal wieder Sebastian Vogl im Tor stand. Der 22-Jährige hatte zwar bei der 2:4-Niederlage am Freitag mehrfach gepatzt, dennoch setzte Rossi weiter auf ihn. „Ich bin überzeugt, dass er seine Aufgabe erfüllen wird“, hatte der Falken-Coach gehofft. Hinzu kam, dass sich Marek Mastic wegen Fiebers abgemeldet hatte. Doch auch ohne das Fehlen der eigentlichen Nummer eins hätte Vogl erneut seine Chance bekommen, so Rossi. Er sagte aber auch: „Er muss natürlich besser halten als am Freitag, wenn wir gewinnen wollen.“
Zunächst tat Vogl das. Allerdings konnte auch er das 1:2 durch Sven Valenti (14.) nicht verhindern, als die Falken in Unterzahl waren. In der 28. Minute gelang Thomas Götz sogar der Ausgleich für die Gastgeber, dem Ervin Masek das 3:2 (33.) folgen ließ. Die Füchse hatten die Partie gedreht, während sich in die Reihen der Heilbronner großer Frust schlich. Bei Luigi Calce äußerte sich dieser in einem harten Bandencheck gegen Kevin Young. Die Folge: Spieldauerstrafe gegen den Falken-Kapitän. „Wir dürfen nicht undiszipliniert spielen, wenn wir eine Chance haben wollen“, hatte Rossi vor dem Spiel gesagt. Ausgerechnet sein Kapitän erinnerte sich nicht daran. „Wenn du einen starken Spieler verlierst, ist das immer ein Knackpunkt in der Partie“, so Rossi.
Rausch
Es war eine schwere Zeit für die Falken bis zum Ende des zweiten Drittels. Weißwasser spielte sich in einen Rausch, während die Falken von einer Verlegenheit in die nächste rutschten. Erst Füchse-Torwart Ryan MacDonald sorgte bei den Falken wieder für Hoffnung. Wie bereits in Spiel vier verlor er hinter dem eigenenTor den Puck, Derek Edwardson nutzte das zu seinem ersten Playoff-Treffer und dem 3:3 (54.). In der Verlängerung ging es rauf und runter. Beide Teams hatten ihre Möglichkeiten, doch nur die Gastgeber trafen. Kenny Roche erzielte das viel umjubelte 4:3 (68.). Die Füchse treffen nun im Halbfinale auf Vorrunden-Primus Bietigheim Steelers.
Durch einen Sieg in der Verlängerung haben die EVR Tower Stars am Sonntagabend ihre Halbfinal-Teilnahme perfekt gemacht. Nachdem die Ravensburger am Freitagabend das Heimspiel gegen die Landshut Cannibals mit 4:3 gewonnen hatten, setzten sie sich nun am Sonntag mit 3:2 in Landshut durch. Der entscheidende Treffer gelang Jeremy Adduono. Ravensburg trifft nun im Halbfinale auf den EHC München, der seine Serie gegen Bremerhaven 4:0 gewonnen hatte.
quelle: www.stimme.de
1 | Disco1909 | 29.03.2009 @ 22:26
Zitat: "Deutlich zu sehen war freilich gerade bei den beiden Siegen, dass sie eigentlich über mehr Qualität verfügen als der Gegner aus Weißwasser." -- Gut dass man auch ohne Qualität ins Halbfinale kommen kann. :-)))))
2 | Schinzi | 29.03.2009 @ 22:37
einfach nur peinlich diese ganzen "Stimme.de" Schmierereien. Wer schreibt eigentlich für Bibi? ...doch nich etwa die "Stimme"?...:(
3 | Opi | 29.03.2009 @ 22:44
Vorteil Heilbronn.... sorry konnts mir nich verkneifen!!
4 | P.F.E.I.F.F.E.R | 29.03.2009 @ 23:04
Mal ganz realistisch:Eine Truppe, die Tore schießen kann, wäre vielleicht im Vorteil gewesen. HN mit den Spinnern in der Journalie war's nicht. Aber Vorteil HN: Die können nun schon die neue Saison planen. Und Dank an den Obersaubermann #39: Bist wirklich DER HELD...
5 | Flüchtling | 29.03.2009 @ 23:33
Übrigens vielen Dank für die Glückwünsche zum Erreichen des Halbfinales.Aber soviel Fairness und Anerkennung sind den Schreiberlingen dieses Blattes keine Tinte wert.Sehen wir es einfach so wie es ist die bessere Mannschaft mit den geilsten Fans im Rücken ist eine Runde weiter.Danke an die Mannschaft ihren Trainer und die Verantwortlichen!!!!
6 | P.F.E.I.F.F.E.R | 29.03.2009 @ 23:38
Ja- die Sportler waren de facto Realisten. Leider ist die Erwartungshaltung im Umfeld schlechter als die komplette Falken- Mannschaft!
7 | heiko | 30.03.2009 @ 00:01
wer liest solchen scheiss;-))))
8 | Flüchtling | 30.03.2009 @ 00:05
Mich regt nur die Arroganz und Ignoranz des Blattes auf.Eigentlich kann der Schatzmeister dieser Truppe froh sein,daß sie uns als Gegner hatten und nicht LA,denn ich glaube nicht,daß von denen soviel Fans Geld in die Kasse hätten strömen lassen.Ich weiß wovon ich rede,weil ich da wohne und weiß wie die ticken.
9 | dynamo | 30.03.2009 @ 07:47
@1: da gibt es nichts hinzufügen!!!
10 | neumi1972 | 30.03.2009 @ 10:41
@Opi. Genau das war mein erster Gedanke. Vorteil Falken..........
11 | Zwiebl | 30.03.2009 @ 12:49
vielleicht waren unsere füchse und auch die fans erst recht durch dieses schmierblatt und dessen arroganz richtig angespornt. da bleibt ja nur zu hoffen, daß bibi auch solche schreiberlinge hat.:)
12 | bjoerk78 | 30.03.2009 @ 14:05
man geh dich rasieren Stimmeredakteur!!! und setze die rosarote Brille vorher ab. Vorteil Heilbronn...... Wegen Frühbucherrabatt auf mallorca...
So was blödes aber auch....
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Eishockey - Die erste Aufgabe des Tages hatten die Spieler der Heilbronner Falken zuverlässig erledigt. Alle hatten die Zeitumstellung in der Nacht zum Sonntag im Griff und waren pünktlich um 8.30 Uhr zur Abfahrt nach Weißwasser erschienen. Ein guter Beginn eines ansonsten wenig erfreulichen Tages. Seit Sonntagabend ist die Zweitliga-Saison für die Heilbronner beendet. Durch die 3:4 (2:1,0:2,1:0)-Niederlage nach Verlängerung im sechsten Spiel bei den Lausitzer Füchsen haben sie die Viertelfinalserie mit 2:4 verloren. Es war ein völlig unnötiges Aus.
In den ersten Spielen hatten es die Falken an der Aggressivität missen lassen, in den beiden letzten an der Chancenverwertung. Deutlich zu sehen war freilich gerade bei den beiden Siegen, dass sie eigentlich über mehr Qualität verfügen als der Gegner aus Weißwasser. „Wir waren gut genug, um weiterzukommen. Ich kann der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Sie hat bis zum Ende gekämpft und alles versucht“, sagte Falken-Trainer Rico Rossi.
Auch die Partie am Sonntag hatte vielversprechend begonnen. Zumindest vom Ergebnis. Mit ihren ersten beiden Torschüssen waren die Gäste mit 2:0 in Führung gegangen. Erst hatte Matthias Plachta (7.) getroffen, dann Harlan Anderson in Überzahl (8.). Es sah gut aus für die Falken, bei denen auch diesmal wieder Sebastian Vogl im Tor stand. Der 22-Jährige hatte zwar bei der 2:4-Niederlage am Freitag mehrfach gepatzt, dennoch setzte Rossi weiter auf ihn. „Ich bin überzeugt, dass er seine Aufgabe erfüllen wird“, hatte der Falken-Coach gehofft. Hinzu kam, dass sich Marek Mastic wegen Fiebers abgemeldet hatte. Doch auch ohne das Fehlen der eigentlichen Nummer eins hätte Vogl erneut seine Chance bekommen, so Rossi. Er sagte aber auch: „Er muss natürlich besser halten als am Freitag, wenn wir gewinnen wollen.“
Zunächst tat Vogl das. Allerdings konnte auch er das 1:2 durch Sven Valenti (14.) nicht verhindern, als die Falken in Unterzahl waren. In der 28. Minute gelang Thomas Götz sogar der Ausgleich für die Gastgeber, dem Ervin Masek das 3:2 (33.) folgen ließ. Die Füchse hatten die Partie gedreht, während sich in die Reihen der Heilbronner großer Frust schlich. Bei Luigi Calce äußerte sich dieser in einem harten Bandencheck gegen Kevin Young. Die Folge: Spieldauerstrafe gegen den Falken-Kapitän. „Wir dürfen nicht undiszipliniert spielen, wenn wir eine Chance haben wollen“, hatte Rossi vor dem Spiel gesagt. Ausgerechnet sein Kapitän erinnerte sich nicht daran. „Wenn du einen starken Spieler verlierst, ist das immer ein Knackpunkt in der Partie“, so Rossi.
Rausch
Es war eine schwere Zeit für die Falken bis zum Ende des zweiten Drittels. Weißwasser spielte sich in einen Rausch, während die Falken von einer Verlegenheit in die nächste rutschten. Erst Füchse-Torwart Ryan MacDonald sorgte bei den Falken wieder für Hoffnung. Wie bereits in Spiel vier verlor er hinter dem eigenenTor den Puck, Derek Edwardson nutzte das zu seinem ersten Playoff-Treffer und dem 3:3 (54.). In der Verlängerung ging es rauf und runter. Beide Teams hatten ihre Möglichkeiten, doch nur die Gastgeber trafen. Kenny Roche erzielte das viel umjubelte 4:3 (68.). Die Füchse treffen nun im Halbfinale auf Vorrunden-Primus Bietigheim Steelers.
Lausitzer Füchse - Falken 4:3 n.V. (1:2,2:0,0:1)
Tor: Vogl, (Amon).
Abwehr: Pyka, Schütz, Ackermann, Müller, Fendt, Anderson, Brückner.
Angriff: Petrozza, Hackert. El-Sayed, Samendinger, Edwardson, M. Filobok, MacNeil, Schlager, Calce, Plachta, Birbraer, Schietzold.
Tore: 0:1 (7.) Plachta, 0:2 (8.) Anderson, 1:2 (14.) Valenti, 2:2 (28.) Götz, 3:2 (33.) Masek. 3:3 (54.) Edwardson, 4:3 (68.) Roche.
Schiedsrichter: Oswald.
Zuschauer: 2690; Strafminuten: 12/37.
Ravensburg im Halbfinale
Durch einen Sieg in der Verlängerung haben die EVR Tower Stars am Sonntagabend ihre Halbfinal-Teilnahme perfekt gemacht. Nachdem die Ravensburger am Freitagabend das Heimspiel gegen die Landshut Cannibals mit 4:3 gewonnen hatten, setzten sie sich nun am Sonntag mit 3:2 in Landshut durch. Der entscheidende Treffer gelang Jeremy Adduono. Ravensburg trifft nun im Halbfinale auf den EHC München, der seine Serie gegen Bremerhaven 4:0 gewonnen hatte.
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