...tageweise bezahlt
Es hörte sich an wie ein vorgezogener April-Scherz, war aber keinesfalls zum Lachen: Ein vermeintliches Siegverbot für die Lausitzer Füchse hat in Weißwasser für Aufregung gesorgt. Öffentlich darüber spekuliert hatte ein lokaler Sportfunktionär.
Hintergrund ist die Tatsache, dass mit dem Halbfinal-Einzug natürlich auch Kosten verbunden sind und die Füchse bekanntlich kürzlich ein Finanzloch eingeräumt hatten.
„Alles Quatsch“, sagt Matthias Kliemann, der die Füchse-Geschäftsstelle leitet und für das Marketing verantwortlich ist.
„Die Mannschaft hat mit dem Viertelfinal-Erfolg gegen Heilbronn die richtige Antwort auf diese Diskussionen gegegeben. Wir alle freuen uns jetzt auf das Halbfinale gegen Bietigheim.“
Schon vor dem ersten Bully am Freitag in Bietigheim (20 Uhr) ist klar: Das Playoff-Halbfinale wird für die Füchse in finanzieller Hinsicht wahrscheinlich eine ausgeglichene Plus-Minus-Rechnung. Den größten Betrag auf der Seite der Ausgaben machen die Gehälter der Spieler aus. Normalerweise sind die Verträge zwar nur bis Ende März datiert. Sie enthalten jedoch eine Klausel, wonach der Vertrag so lange weiterläuft, wie sich die Füchse im Spielbetrieb befinden. Im Klartext: Die Spieler bekommen kein komplettes Monatsgehalt für April, sondern werden anteilig pro Tag bezahlt. Dazu kommen Ausgaben wie Materialnachbestellung, die Auswärtsfahrten und die üblichen Kosten bei Heimpartien: Sicherheitsdienst, Catering und Schiedsrichter-Aufwendungen. Demgegenüber stehen Einnahmen aus dem Karten-Verkauf. Je besser die Füchse im Halbfinale spielen, um so höher dürften auch die Zuschauer-Zahlen und damit die Einnahmen ausfallen. „Die finanzielle Seite des Halb finales ist zwar auch wichtig. Aber noch wichtiger ist, dass wir unseren Fans damit Dankeschön sagen können für die Unterstützung im Abstiegskampf in den vergangenen Jahren“, betont Kliemann.
Es hörte sich an wie ein vorgezogener April-Scherz, war aber keinesfalls zum Lachen: Ein vermeintliches Siegverbot für die Lausitzer Füchse hat in Weißwasser für Aufregung gesorgt. Öffentlich darüber spekuliert hatte ein lokaler Sportfunktionär.
Hintergrund ist die Tatsache, dass mit dem Halbfinal-Einzug natürlich auch Kosten verbunden sind und die Füchse bekanntlich kürzlich ein Finanzloch eingeräumt hatten.
„Alles Quatsch“, sagt Matthias Kliemann, der die Füchse-Geschäftsstelle leitet und für das Marketing verantwortlich ist.
„Die Mannschaft hat mit dem Viertelfinal-Erfolg gegen Heilbronn die richtige Antwort auf diese Diskussionen gegegeben. Wir alle freuen uns jetzt auf das Halbfinale gegen Bietigheim.“
Schon vor dem ersten Bully am Freitag in Bietigheim (20 Uhr) ist klar: Das Playoff-Halbfinale wird für die Füchse in finanzieller Hinsicht wahrscheinlich eine ausgeglichene Plus-Minus-Rechnung. Den größten Betrag auf der Seite der Ausgaben machen die Gehälter der Spieler aus. Normalerweise sind die Verträge zwar nur bis Ende März datiert. Sie enthalten jedoch eine Klausel, wonach der Vertrag so lange weiterläuft, wie sich die Füchse im Spielbetrieb befinden. Im Klartext: Die Spieler bekommen kein komplettes Monatsgehalt für April, sondern werden anteilig pro Tag bezahlt. Dazu kommen Ausgaben wie Materialnachbestellung, die Auswärtsfahrten und die üblichen Kosten bei Heimpartien: Sicherheitsdienst, Catering und Schiedsrichter-Aufwendungen. Demgegenüber stehen Einnahmen aus dem Karten-Verkauf. Je besser die Füchse im Halbfinale spielen, um so höher dürften auch die Zuschauer-Zahlen und damit die Einnahmen ausfallen. „Die finanzielle Seite des Halb finales ist zwar auch wichtig. Aber noch wichtiger ist, dass wir unseren Fans damit Dankeschön sagen können für die Unterstützung im Abstiegskampf in den vergangenen Jahren“, betont Kliemann.
F. Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 2.April 2009