Die Chance ist zwar klein, aber sie ist da: Die Lausitzer Füchse spielen ab dem heutigen Freitag gegen Topfavorit Bietigheim Steelers um den Einzug in das Playoff-Finale. Geschäftsführer René Reinert beschwört die mannschaftliche Geschlossenheit und hat sogar einen verwegenen Plan.
Natürlich geht Bietigheim als klarer Favorit in die „best-of-seven“-Serie. Immerhin belegen die Steelers Platz eins nach der Hauptrunde, haben die meisten Treffer geschossen und auch die wenigsten Gegentore aller Zweitliga-Teams kassiert. Und dennoch: Die Füchse wollen um ihren Traum vom Final-Einzug kämpfen. Zwei Tage vor dem Start der Serie gegen Bietigheim trafen sich Spieler, Trainer und Verantwortliche am Mittwochabend zum Mannschaftsabend auf der Reinert-Ranch in Trebendorf vor den Toren von Weißwasser. Bei gegrillten Steaks und leckeren Kartoffeln sprach vor allem der Hausherr, Geschäftsführer René Reinert. „Ihr habt die Chance, in das Finale einzuziehen. Glaubt an diese Chance, denn sie kommt vielleicht nur einmal im Leben“, betont Reinert in seiner kämpferischen Rede und ergänzt schmunzelnd: „Wenn ihr ins Finale einzieht, dann bauen wir euch hier ein Denkmal.“
Gleichzeitig fordert er eindringlich, wieder „als Mannschaft“ aufzutreten. Denn trotz des erfolgreichen Viertelfinales gegen Heilbronn hat dieser Teamgeist einige Kratzer abbekommen. Trainer Thomas Popiesch bestätigte inzwischen eine Auseinandersetzung mit Verteidiger Reagan Rome im Rahmen der Siegesfeierlichkeiten nach dem sechsten Spiel gegen Heilbronn. Der Verein reagierte mit internen Konsequenzen und erklärte die Angelegenheit damit für beendet. Dazu kommen die anhaltenden Spekulationen, dass Popiesch trotz laufenden Vertrages nach der Saison womöglich zu den Eislöwen Dresden wechseln könnte.
So könnte das Füche-Denkmal aussagen: Keeper Ryan MacDonald auf dem Sockel. Foto: Aswendt/Montage: lr-creativ
Dabei ist diese mannschaftliche Geschlossenheit wahrscheinlich die einzige Chance der Füchse gegen den Topfavoriten Bietigheim. Immerhin verfügen die Steelers mit dem Trio Brent Walton, Justin Kelly und Alexander Serikow über eine Angriffsreihe, die in der Hauptrunde selten zu stoppen war. Aber auch die anderen Reihen verfügen über viel Qualität. Im Viertelfinale gab es in vier Spielen vier Siege gegen den SC Riessersee.
Die Zielstellung der Füchse vor der ersten Auswärtspartie am heutigen Abend (20 Uhr) lautet deshalb, von Spiel zu Spiel zu denken und den Favoriten so hart wie möglich zu fordern. „Aber auch Bietigheim ist zu schlagen. Das haben wir zu Hause schon bewiesen“, verweist Manager Hantschke auf den 31. Oktober 2008. Damals setzte sich Weißwasser dank des Treffers von Ervin Masek mit 1:0 durch. Sollten die Füchse ein solches Husarenstück wiederholen können, wäre das schon ein Riesenerfolg. Und sie könnten dann auch weiter von ihrem Denkmal träumen.
Natürlich geht Bietigheim als klarer Favorit in die „best-of-seven“-Serie. Immerhin belegen die Steelers Platz eins nach der Hauptrunde, haben die meisten Treffer geschossen und auch die wenigsten Gegentore aller Zweitliga-Teams kassiert. Und dennoch: Die Füchse wollen um ihren Traum vom Final-Einzug kämpfen. Zwei Tage vor dem Start der Serie gegen Bietigheim trafen sich Spieler, Trainer und Verantwortliche am Mittwochabend zum Mannschaftsabend auf der Reinert-Ranch in Trebendorf vor den Toren von Weißwasser. Bei gegrillten Steaks und leckeren Kartoffeln sprach vor allem der Hausherr, Geschäftsführer René Reinert. „Ihr habt die Chance, in das Finale einzuziehen. Glaubt an diese Chance, denn sie kommt vielleicht nur einmal im Leben“, betont Reinert in seiner kämpferischen Rede und ergänzt schmunzelnd: „Wenn ihr ins Finale einzieht, dann bauen wir euch hier ein Denkmal.“
Gleichzeitig fordert er eindringlich, wieder „als Mannschaft“ aufzutreten. Denn trotz des erfolgreichen Viertelfinales gegen Heilbronn hat dieser Teamgeist einige Kratzer abbekommen. Trainer Thomas Popiesch bestätigte inzwischen eine Auseinandersetzung mit Verteidiger Reagan Rome im Rahmen der Siegesfeierlichkeiten nach dem sechsten Spiel gegen Heilbronn. Der Verein reagierte mit internen Konsequenzen und erklärte die Angelegenheit damit für beendet. Dazu kommen die anhaltenden Spekulationen, dass Popiesch trotz laufenden Vertrages nach der Saison womöglich zu den Eislöwen Dresden wechseln könnte.
Dabei ist diese mannschaftliche Geschlossenheit wahrscheinlich die einzige Chance der Füchse gegen den Topfavoriten Bietigheim. Immerhin verfügen die Steelers mit dem Trio Brent Walton, Justin Kelly und Alexander Serikow über eine Angriffsreihe, die in der Hauptrunde selten zu stoppen war. Aber auch die anderen Reihen verfügen über viel Qualität. Im Viertelfinale gab es in vier Spielen vier Siege gegen den SC Riessersee.
Die Zielstellung der Füchse vor der ersten Auswärtspartie am heutigen Abend (20 Uhr) lautet deshalb, von Spiel zu Spiel zu denken und den Favoriten so hart wie möglich zu fordern. „Aber auch Bietigheim ist zu schlagen. Das haben wir zu Hause schon bewiesen“, verweist Manager Hantschke auf den 31. Oktober 2008. Damals setzte sich Weißwasser dank des Treffers von Ervin Masek mit 1:0 durch. Sollten die Füchse ein solches Husarenstück wiederholen können, wäre das schon ein Riesenerfolg. Und sie könnten dann auch weiter von ihrem Denkmal träumen.
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 3.April 2009