Das Denkmal, das Geschäftsführer René Reinert den Profis der Lausitzer Füchse im Falle des Einzuges in das Playoff-Finale der 2. Bundesliga in Aussicht gestellt hatte, muss noch warten.
Denn im ersten Halbfinalspiel unterlag Weißwasser am Freitagabend beim Topfavoriten Bietigheim Steelers 0:3. Dass die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch dennoch viel Beifall von den rund 300 mitgereisten Füchse-Fans bekam, lag an der couragierten Leistung des Außenseiters. Zwei Drittel lang hielten die Gäste vor 2535 Zuschauern in der Ellental-Eishalle die Partie zumindest vom Ergebnis her offen und nährten damit die Hoffnung für Spiel Nummer zwei am Sonntag in Weißwasser (18 Uhr).
Um dem Angriffsdruck der vier Steelers-Reihen kräftemäßig Paroli bieten zu können, stellte auch Füchse-Coach Thomas Popiesch erstmals in den Playoffs gleich zu Beginn vier Angriffsreihen auf das Eis. Topscorer Preston Mizzi, der normalerweise die zweite Reihe führt, fuhr Doppelschichten an der Seite von Patrick Saggau und Markus Lehnigk. Die Gäste waren zunächst auf eine verstärkte Defensive bedacht. Um den Kombinationswirbel der Steelers zu stören, machte Weißwasser sogar einige „Stehversuche“, indem der Puck aufreizend lange hinter dem eigenen Tor gehalten wurde. Ärgerlich war die Tatsache, dass die Füchse trotz dieser defensiven Haltung ausgekontert wurden, als Justin Kelly in der 16. Minute zur 1:0-Führung für Bietigheim traf. Im zweiten Drittel spielte Weißwasser dann mutiger und hatte durchaus Chancen zum Ausgleich durch Carsten Gosdeck (24./28.) sowie Chris Straube (33.). Stattdessen erzielte Max Seyller auf der anderen Seite das 2:0 (34.) für die Steelers und sorgte damit für die Vorentscheidung. Im letzten Drittel schalteten beide Teams auf Kraftsparen um.
F. Noack
Füchse-Torwart Ryan MacDonald (am Boden) hatte zum Auftakt des Playoff-Halbfinales in Bietigheim reichlich zu tun. Foto: Aswendt
Denn im ersten Halbfinalspiel unterlag Weißwasser am Freitagabend beim Topfavoriten Bietigheim Steelers 0:3. Dass die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch dennoch viel Beifall von den rund 300 mitgereisten Füchse-Fans bekam, lag an der couragierten Leistung des Außenseiters. Zwei Drittel lang hielten die Gäste vor 2535 Zuschauern in der Ellental-Eishalle die Partie zumindest vom Ergebnis her offen und nährten damit die Hoffnung für Spiel Nummer zwei am Sonntag in Weißwasser (18 Uhr).
Um dem Angriffsdruck der vier Steelers-Reihen kräftemäßig Paroli bieten zu können, stellte auch Füchse-Coach Thomas Popiesch erstmals in den Playoffs gleich zu Beginn vier Angriffsreihen auf das Eis. Topscorer Preston Mizzi, der normalerweise die zweite Reihe führt, fuhr Doppelschichten an der Seite von Patrick Saggau und Markus Lehnigk. Die Gäste waren zunächst auf eine verstärkte Defensive bedacht. Um den Kombinationswirbel der Steelers zu stören, machte Weißwasser sogar einige „Stehversuche“, indem der Puck aufreizend lange hinter dem eigenen Tor gehalten wurde. Ärgerlich war die Tatsache, dass die Füchse trotz dieser defensiven Haltung ausgekontert wurden, als Justin Kelly in der 16. Minute zur 1:0-Führung für Bietigheim traf. Im zweiten Drittel spielte Weißwasser dann mutiger und hatte durchaus Chancen zum Ausgleich durch Carsten Gosdeck (24./28.) sowie Chris Straube (33.). Stattdessen erzielte Max Seyller auf der anderen Seite das 2:0 (34.) für die Steelers und sorgte damit für die Vorentscheidung. Im letzten Drittel schalteten beide Teams auf Kraftsparen um.
F. Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 4.April 2009