Die Lausitzer Füchsen haben sich trotz großem Kampf auch im zweiten Playoff-Halbfinalspiel die Zähne an den Bietigheim Steelers ausgebissen. Im Duell mit dem Topfavoriten auf die Zweitliga-Meisterschaft gab es am Sonntagabend in Weißwasser eine 2:4-Heimniederlage.
Bieitgheim musste sich allerdings deutlich mehr strecken als zwei Tage zuvor beim 3:0 in heimischer Halle. Nach dem Führungstreffer durch Alexander Serikow in der 10. Spielminute stellten die Steelers vor 2210 Zuschauern im zweiten Drittel nur scheinbar die Weichen auf Sieg. Das zwischenzeitliche Ausgleichstor der Füchse durch Mike Sullivan (21.) beantwortete der Favorit mit zwei weiteren Treffern. Max Seyller (23.) und Kasper Degn (27.) erhöhten auf 3:1 gegen die nun müder werdenden Gastgeber. Im letzten Drittel machte es Ervin Masek mit dem 2:3 (51.) aber nochmal spannend. Der Ausgleich blieb den Füchsen jedoch versagt. Praktisch in letzter Sekunde sorgte Justin Kelly für den 4:2-Endstand (60.). „Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen Bietigheim durchaus mithalten können. Leider haben Kleinigkeiten gefehlt, um für eine Überraschung sorgen zu können“, bilanzierte Ervin Masek.
Trotz der erneuten Niederlage zeigten die Gastgeber von der ersten Minute an, dass sie nicht gewillt waren, dem haushohen Favoriten den Fuchsbau freiwillig zu überlassen. Bereits nach 42 Sekunden musste sich Steelers-Keeper Sinisa Martinovic beim Schuss von Kenny Roche mächtig strecken. Auch danach gab Weißwasser den Ton an und setzte Bietigheim mit hohem läuferischen Aufwand unter Druck. Deshalb brauchten die Steelers einige Zeit, um sich auf die energische Gegenwehr einzustellen. Nach zehn Minuten war der Spitzenreiter der Hauptrunde dann aber gewohnt kaltschnäuzig zur Stelle. In Überzahl sorgte Routinier Alexander Serikow für das erste Tor. Er fälschte einen Schuss von Stephane Robitaille unhaltbar für Füchse-Keeper Ryan MacDonald ab. Auf der anderen Seite gab es zwar auch gleich zwei Mal Bewegung im Bietigheimer Tor. Aber nur, weil die Weißwasseraner Stürmer Kenny Roche und Preston Mizzi von ihren Gegenspielern nacheinander in die Maschen gedrückt wurden.
Alles versucht: Füchse-Stürmer Kenny Roche (Mitte) rutscht in das Tor von Steelers-Keeper Sinisa Martinovic. Bietigheim führt nach dem zweiten Playoff-Halbfinale mit 2:0. Foto: Aswendt
Der Start in das zweite Drittel verlief dann allerdings nach Maß. Mike Sullivan arbeitete hart vor dem Tor und schob den Puck zum 1:1-Ausgleich ins Netz. Die Freude darüber währte allerdings nur kurze Zeit. Zwei Minuten später nutzte Max Seyller eine Unachtsamkeit in der Füchse-Abwehr zur erneuten Führung für Bietigheim. Speziell in dieser Phase, als die Partie durchaus hätte kippen können, zeigten die Steelers ihre ganze Cleverness. Sie wurden dabei allerdings auch von Schiedsrichter Stephan Bauer (Nürnberg) begünstigt. Als Füchse-Stürmer Patrick Strauch nach einem Bandencheck verletzt liegenblieb, erfolgte keine Spielunterbrechung. Die kurzzeitige Verwirrung nutzten die Gäste zu einem Konterangriff, der zum dritten Tor durch Kasper Degn führte. Die Füchse mussten nun mehr und mehr ihrem großen Aufwand Tribut zollen. Zudem scheiterten sie immer wieder am sicheren Gäste-Torhüter Sinisa Martinovic. Er sorgte dafür, dass der Favorit mit einem Zwei-Tore-Polster ins Schlussdrittel ging.
Durch den Anschlusstreffer von Ervin Masek schöpften die Füchse nochmals Mut und bescherten dem Favoriten eine heiße Schlussphase.
Bieitgheim musste sich allerdings deutlich mehr strecken als zwei Tage zuvor beim 3:0 in heimischer Halle. Nach dem Führungstreffer durch Alexander Serikow in der 10. Spielminute stellten die Steelers vor 2210 Zuschauern im zweiten Drittel nur scheinbar die Weichen auf Sieg. Das zwischenzeitliche Ausgleichstor der Füchse durch Mike Sullivan (21.) beantwortete der Favorit mit zwei weiteren Treffern. Max Seyller (23.) und Kasper Degn (27.) erhöhten auf 3:1 gegen die nun müder werdenden Gastgeber. Im letzten Drittel machte es Ervin Masek mit dem 2:3 (51.) aber nochmal spannend. Der Ausgleich blieb den Füchsen jedoch versagt. Praktisch in letzter Sekunde sorgte Justin Kelly für den 4:2-Endstand (60.). „Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen Bietigheim durchaus mithalten können. Leider haben Kleinigkeiten gefehlt, um für eine Überraschung sorgen zu können“, bilanzierte Ervin Masek.
Trotz der erneuten Niederlage zeigten die Gastgeber von der ersten Minute an, dass sie nicht gewillt waren, dem haushohen Favoriten den Fuchsbau freiwillig zu überlassen. Bereits nach 42 Sekunden musste sich Steelers-Keeper Sinisa Martinovic beim Schuss von Kenny Roche mächtig strecken. Auch danach gab Weißwasser den Ton an und setzte Bietigheim mit hohem läuferischen Aufwand unter Druck. Deshalb brauchten die Steelers einige Zeit, um sich auf die energische Gegenwehr einzustellen. Nach zehn Minuten war der Spitzenreiter der Hauptrunde dann aber gewohnt kaltschnäuzig zur Stelle. In Überzahl sorgte Routinier Alexander Serikow für das erste Tor. Er fälschte einen Schuss von Stephane Robitaille unhaltbar für Füchse-Keeper Ryan MacDonald ab. Auf der anderen Seite gab es zwar auch gleich zwei Mal Bewegung im Bietigheimer Tor. Aber nur, weil die Weißwasseraner Stürmer Kenny Roche und Preston Mizzi von ihren Gegenspielern nacheinander in die Maschen gedrückt wurden.
Der Start in das zweite Drittel verlief dann allerdings nach Maß. Mike Sullivan arbeitete hart vor dem Tor und schob den Puck zum 1:1-Ausgleich ins Netz. Die Freude darüber währte allerdings nur kurze Zeit. Zwei Minuten später nutzte Max Seyller eine Unachtsamkeit in der Füchse-Abwehr zur erneuten Führung für Bietigheim. Speziell in dieser Phase, als die Partie durchaus hätte kippen können, zeigten die Steelers ihre ganze Cleverness. Sie wurden dabei allerdings auch von Schiedsrichter Stephan Bauer (Nürnberg) begünstigt. Als Füchse-Stürmer Patrick Strauch nach einem Bandencheck verletzt liegenblieb, erfolgte keine Spielunterbrechung. Die kurzzeitige Verwirrung nutzten die Gäste zu einem Konterangriff, der zum dritten Tor durch Kasper Degn führte. Die Füchse mussten nun mehr und mehr ihrem großen Aufwand Tribut zollen. Zudem scheiterten sie immer wieder am sicheren Gäste-Torhüter Sinisa Martinovic. Er sorgte dafür, dass der Favorit mit einem Zwei-Tore-Polster ins Schlussdrittel ging.
Durch den Anschlusstreffer von Ervin Masek schöpften die Füchse nochmals Mut und bescherten dem Favoriten eine heiße Schlussphase.
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 6.April 2009