Kurz vor Ostern werden bei Eishockey-Spielern die Bärte länger, und die Kraft reserven kleiner. Wer rasiert, der verliert – so lautet der überlieferte Aberglaube, an den sich auch viele Profis der Lausitzer Füchse halten.
Um zu gewinnen, ist zusätzlich jedoch auch jede Menge Kraft nötig. Vor allem, wenn es im Playoff-Halbfinale gegen ein Topteam wie die Bietigheim Steelers geht, denen nur mit Kampf und Einsatzbereitschaft Paroli zu bieten ist. Die vierte Partie am heutigen Dienstag in Bietigheim (20 Uhr) wird für die Füchse also wieder eine echte Herkules-Aufgabe am Ende einer langen Zweitliga-Saison.
„Ich habe einen Riesenrespekt vor meiner Mannschaft. Die Spieler holen das Letzte aus ihrem Körper raus und probieren immer alles, um wieder zurück in die Partie zu kommen“, sagt Füchse-Coach Thomas Popiesch. So wie am Sonntag in Spiel Nummer zwei, als die Gastgeber zwar die zweite Niederlage gegen Bietigheim kassierten, aber trotz eines zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstandes den Favoriten in der Schlussphase mit unbändigem Willen voll forderten.
Aber wie lange reicht die Kraft noch? „Im Viertelfinale hatten uns auch schon viele abgeschrieben, nachdem Heilbronn zum 2:2 ausgeglichen hat. Wir werden auch in Bietigheim wieder unsere Chance suchen“, verspricht Stürmer Ervin Masek.
Allerdings weiß auch Masek, dass Meisterschafts-Favorit Bietigheim natürlich ein ganz anderes Kaliber ist als Heilbronn. In jedem Fall dürfen sich die Füchse und ihre Fans noch auf mindestens ein Heimspiel am Gründonnerstag (19.30 Uhr) freuen. Dann dürfte der Akku endgültig leer sein. Und auch der Bart kommt dann wieder ab.
F. Noack
Zuversicht bis zur letzten Kraftreserve: Ervin Masek. Foto: Asw.
"Gründonnerstag.....Dann dürfte der Akku endgültig leer sein. Und auch der Bart kommt dann wieder ab. " Was soll denn der Scheiß? Vor dem 26.04. wird gar nix rasiert!!! Und die Stoppeln werden dann in so ´nem seltsam silbernen Gefäß gesammelt :-)
2 | Puck | 07.04.2009 @ 10:16
Heute siegen unsere Jungs.
3 | Opi | 07.04.2009 @ 10:39
@2 genau, mein Bart darf ruhig noch ein bischen wachsen!!! Also Jungs , gebt alles!!
4 | elFranzo | 07.04.2009 @ 12:54
"...vierte Partie am heutigen Dienstag" - War gestern schon das dritte Spiel und keiner weiss was? Haben wir schon ein Spiel gewonnen, wenn wir Donnerstag das sichere Heimspiel haben?
5 | bleaky | 07.04.2009 @ 13:01
Ja wenn der Liebe Ervin wieder ein paar Tore macht, gewinnen wir
6 | sachse | 07.04.2009 @ 21:58
"Mit dem Stock von hinten in die Beine oder immer aufs Kreuz. Es gab viele solcher Szenen. Das muss man doch gesehen haben."
Brittig hatte doch recht :-)
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Um zu gewinnen, ist zusätzlich jedoch auch jede Menge Kraft nötig. Vor allem, wenn es im Playoff-Halbfinale gegen ein Topteam wie die Bietigheim Steelers geht, denen nur mit Kampf und Einsatzbereitschaft Paroli zu bieten ist. Die vierte Partie am heutigen Dienstag in Bietigheim (20 Uhr) wird für die Füchse also wieder eine echte Herkules-Aufgabe am Ende einer langen Zweitliga-Saison.
„Ich habe einen Riesenrespekt vor meiner Mannschaft. Die Spieler holen das Letzte aus ihrem Körper raus und probieren immer alles, um wieder zurück in die Partie zu kommen“, sagt Füchse-Coach Thomas Popiesch. So wie am Sonntag in Spiel Nummer zwei, als die Gastgeber zwar die zweite Niederlage gegen Bietigheim kassierten, aber trotz eines zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstandes den Favoriten in der Schlussphase mit unbändigem Willen voll forderten.
Aber wie lange reicht die Kraft noch? „Im Viertelfinale hatten uns auch schon viele abgeschrieben, nachdem Heilbronn zum 2:2 ausgeglichen hat. Wir werden auch in Bietigheim wieder unsere Chance suchen“, verspricht Stürmer Ervin Masek.
Allerdings weiß auch Masek, dass Meisterschafts-Favorit Bietigheim natürlich ein ganz anderes Kaliber ist als Heilbronn. In jedem Fall dürfen sich die Füchse und ihre Fans noch auf mindestens ein Heimspiel am Gründonnerstag (19.30 Uhr) freuen. Dann dürfte der Akku endgültig leer sein. Und auch der Bart kommt dann wieder ab.
F. Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 7.April 2009