Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse beißen sich an den Steelers die Zähne aus
08.04.2009 | 07:06 Uhr von
Die Bietigheimer nutzen einfach ihre Chancen besser als die Lausitzer und gewinnen auch das dritte Spiel der Serie.

Ein 0:3 in Playoffs aufzuholen, ist (fast) ein Ding der Unmöglichkeit. Es galt also für die Füchse, den schier übermächtigen Gegner in dessen Arena zu bezwingen, wollte man tatsächlich das Finale erreichen. Das merkte man den Füchsen auch gleich an, die den ersten gefährlichen Schuss auf das Steelers Tor abgaben, dann aber sofort die erste Strafe kassierten. Die überstanden sie zwar ohne Gegentor, dann aber machte die Paradereihe der Steelers doch das 1:0. Justin Kelly erzielte schon das vierte Tor in der Serie gegen die Füchse, ließ Ryan MacDonald nach Pass von Serikow keine Chance. Die richtige Antwort hatte Masek im Gegenzug auf dem Schläger, traf aber die Scheibe nicht. Die Weißwasseraner waren in den folgenden Minuten am Drücker, schafften es aber nicht, richtig gefährlich zu werden. Dafür übertrieben es die Füchse dann mit der Aggressivität: Roche und Bartlick mussten nacheinander auf der Strafbank, aber auch diese insgesamt drei Minuten Unterzahl (eine davon 3:5) überstanden die Füchse ohne Gegentor – mit viel Kampf und etwas Glück. Walton schoss erst aus Nahdistanz vorbei und später an die Maske von MacDonald, Robitaille und Andress scheiterten von der blauen Linie.

Das Mitteldrittel begann mit einer überragenden Einzelaktion des Steelers-Stürmers Brent Walton, der nacheinander drei Füchse aussteigen ließ. Davon profitierte erneut Kelly, der den nach einem Check wegrutschenden Puck ins Tor beförderte. Die Füchse waren nun umso mehr gezwungen, die Offensive zu suchen. Sie setzten sich zwar mehrfach im Drittel der Steelers fest, schossen einige Male auch auf das Tor der Steelers, fanden aber einfach keine Mittel, die Abwehr der Bietigheimer in Verlegenheit zu bringen und den starken Torwart Sinisa Martinovic zu überwinden. Dann wurde Carsten Gosdeck für einen Kniecheck mit einer Fünf-Plus-Spieldauerstrafe vom Eis geschickt (wird also morgen im Heimspiel fehlen). Die Überzahl nutzten die Steelers zu ihrem dritten Tor. Alexander Steelers staubte nach einem Distanzschuss ab. Die weiteren vier Minuten numerischer Unterlegenheit überstanden die Füchse, brachten aber danach kaum gefährliches nach vorn zustande.

Im Schlussdrittel passierte lange nichts. Die Steelers spielten clever die Zeit herunter, ließen kaum Chancen der Füchse zu. Dann aber mussten gleichzeitig zwei Steelers (Wrobel und Geipel) und den Füchse gelang das 1:3 durch Roche. Auf einmal schwammen die Steelers, hatten alle Hände voll zu tun, weitere Tore der Gäste zu verhindern. Dann aber liefen die Füchse in einen Konter zum 1:4, und das Spiel war entschieden. Jetzt hilft nur noch der Werbespruch einer bekannten Automarke: Nichts ist unmöglich!
(Von Frank Thümmler)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 08.April.2009
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