Steelers besiegen die Lausitzer Füchse im dritten Playoff-Halbfinalspiel mit 4:1 (1:0, 2:0, 1:1)
Ein Sieg fehlt den Steelers noch zum Einzug ins Playoff-Finale der Zweiten Eishockey-Bundesliga. Mit dem gestrigen 4:1 feierten sie im dritten Halbfinalspiel den dritten Sieg gegen die Lausitzer Füchse. In beeindruckender Manier siegen sich die Bietigheimer Steelers dem Finale um die Deutsche Zweitliga-Meisterschaft und der Aufstiegschance in die DEL entgegen, Das 4:1 gegen die Lausitzer Füchse war der dritte Sieg im dritten Spiel. Am morgigen Donnerstag steht in Weißwasser Spiel vier auf dem Programm. Sollten die Füchse wider Erwarten gewinnen, findet Spiel fünf am kommenden Samstag um 20.00 Uhr in Bietigheim statt.
Ihre Souveränität verloren die Bietigheimer Cracks gestern nur für ein paar Minuten, als die Gäste in doppelter Überzahl den 3:1-Anschlusstreffer erzielten (52.) und sich danach noch ein paar Chancen erspielten und vor allem erkämpften. Mit einem erfolgreich zum 4:1-Endstand abgeschlossenen Alleingang sorgte Max Seyller für Jubel, Trubel, Heiterkeit im weiten Rund der Eisarena im Ellental. Auch die knapp 200 Füchse-Fans unter den 2134 Zuschauern hatten ihren Spaß, feierten sich selbst und ihre Mannschaft. "Wir sind stolz auf unser Team", sangen sie und bedankten sich so für eine starke Saison bei ihren Füchsen.
Die waren auch gestern eifrig bemüht, laufstark, aggressiv und angirffslustig. Das alles aber hat erneut nicht gereicht gegen ein Steelers-Team, das von Trainer Christian Brittig auf den Punkt genau zu den Playoffs in Topform gebracht wurde.
Ihre Offensivaktionen dosierten die Bietigheimer, erzielten dabei vier Tore. Erneut nicht unter den Torschützen war Brent Walton, der dafür aber bei den ersten drei Treffern jeweils einen Scorerpunkt gutgeschrieben bekam.
In der Defensive arbeiteten die Steelers konzentriert und konsequent, klärten immer wieder den abprallenden Puck und raubten so den Füchsen die Nachschusschance. Was durchkam, war bei Torhüter Sinisa Martinovic gut aufgehoben. Wie vom Trainer gefordert, blieben die Bietigheimer bis auf eine Ausnahme bei einer Doppelstrafe für Andreas Geipel und Dirk Wrobel der Strafbank fern.
Füchse-Coach Thomas Popiesch hatte es zunächst erneut mit einer Rochade im Sturm probiert, aus neun Stürmern im Wechsel vier Reihen formiert. Im Mitteldrittel stellte er auf drei feste Angriffsreihen um, nach elf Minuten war dieses Vorhaben durchkreuzt. Einen Zusammenstoß zwischen Alexander Serikow und Carsten Gosdeck ahndete Schiedsrichter Reichert als grobes Foulspiel von Gosdeck und verhängte gegen ihn eine fünfminütige Strafzeit sowie eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Damit fällt der kampfstarke Stürmer mit der guten Technik am morgigen Donnerstag aus.
Nach zwei Niederlagen legten die Füchse gestern Abend munter los, setzten sich gleich vor dem Steelers-Tor fest - und wurden vom Unparteiischen ausgebremst. Der hatte eine unfaire Aktion von Gosdeck gesehen und ihn schon nach 28 Sekunden Spielzeit auf die Strafbank geschickt. Als Gosdeck zurück war und sich die Füchse so eben wieder sortiert hatten, schlug Justin Kelly nach einem Konter eiskalt zu, brachte die Steelers mit 1:0 in Führung.
Die Füchse durften sich danach munter nach vorne bewegen, doch in Tornähe war Schluss. In zweifacher Überzahl versäumten es die Steelers, das zweite Tor nachzulegen. Das holte Justin Kelly in der 22. Minute nach. Als sich Gosdeck verabschiedet hatte, nutzten die Gastgeber die fünfminütige Überzahl zum 3:0. Nach einem Zuspiel von Walton nahm Serikow mit dem Rücken zum Tor stehend den Puck auf und schob ihn aus der Drehung an Torhüter MacDonald vorbei ins Tor (32.). Danach wurden die Bietigheimer etwas leichtsinnig, gestatteten die Gästen zwei gute Gelegenheiten zum Anschlusstreffer. Doch weder Masek noch Mizzi konnten den aufmerksamen Martinovic überwinden. Im Schlussdrittel war Schaulaufen angesagt, Schiedsrichter Reichert musste kaum zur Pfeife greifen. Nach der doppelten Zeitstrafe gegen Wrobel und Geipel nutzten die Gäste die zweifache Überzahl zum 3:1, Torschütze in der 53. Minute war Kenny Roche. Die Füchse schnupperten noch kurz am zweiten Treffer, dann machte sich Seyller alleine auf und davon und traf zum 4:1.
Steelers-Trainer Christian Brittig gab sich hinterher noch etwas zurückhaltend: "Das war ein weiterer Schritt, mehr noch nicht." Gefreut hat er sich über die starke Leistung seiner Defensive. Heute ist Regeneration bei seinem Team angesagt, damit es morgen den letzten Schritt ins Finale gehen kann.
Redaktion: CLAUS PFITZER
quelle: www.bietigheimerzeitung.de
1 | Dynamix12 | 08.04.2009 @ 11:48
-Die 200 Füchse-Fans hatten ihren Spass- Richtig, wir hätten gerne noch weiter gefeiert. Leider schuppste uns die Security aus der Halle. Danke an die Blue Sons für die klasse Simmungsmache und Dank an die Heilbronner Fans.
Grüße nach WSW.
2 | Alexx | 08.04.2009 @ 13:20
Die Männer in schwarz sind wirklich das Erbärmlichste, was ich in den letzten Jahren in den Stadien unserer Republik sehen musste. Schon beim ersten Spiel arbeitete man mit allen Mitteln an einem frühzeitigen Feierabend. Sicher ist es für diese "Security" absolutes Neuland, dass so viele Gästefans trotz Niederlage feiern. Aber man darf hier einwenig mehr Fingerspitzengefühl erwarten. Selbst die recht langsamen Typen am Bierstand gaben ein besseres Bild ab.
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Ein Sieg fehlt den Steelers noch zum Einzug ins Playoff-Finale der Zweiten Eishockey-Bundesliga. Mit dem gestrigen 4:1 feierten sie im dritten Halbfinalspiel den dritten Sieg gegen die Lausitzer Füchse. In beeindruckender Manier siegen sich die Bietigheimer Steelers dem Finale um die Deutsche Zweitliga-Meisterschaft und der Aufstiegschance in die DEL entgegen, Das 4:1 gegen die Lausitzer Füchse war der dritte Sieg im dritten Spiel. Am morgigen Donnerstag steht in Weißwasser Spiel vier auf dem Programm. Sollten die Füchse wider Erwarten gewinnen, findet Spiel fünf am kommenden Samstag um 20.00 Uhr in Bietigheim statt.
Ihre Souveränität verloren die Bietigheimer Cracks gestern nur für ein paar Minuten, als die Gäste in doppelter Überzahl den 3:1-Anschlusstreffer erzielten (52.) und sich danach noch ein paar Chancen erspielten und vor allem erkämpften. Mit einem erfolgreich zum 4:1-Endstand abgeschlossenen Alleingang sorgte Max Seyller für Jubel, Trubel, Heiterkeit im weiten Rund der Eisarena im Ellental. Auch die knapp 200 Füchse-Fans unter den 2134 Zuschauern hatten ihren Spaß, feierten sich selbst und ihre Mannschaft. "Wir sind stolz auf unser Team", sangen sie und bedankten sich so für eine starke Saison bei ihren Füchsen.
Die waren auch gestern eifrig bemüht, laufstark, aggressiv und angirffslustig. Das alles aber hat erneut nicht gereicht gegen ein Steelers-Team, das von Trainer Christian Brittig auf den Punkt genau zu den Playoffs in Topform gebracht wurde.
Ihre Offensivaktionen dosierten die Bietigheimer, erzielten dabei vier Tore. Erneut nicht unter den Torschützen war Brent Walton, der dafür aber bei den ersten drei Treffern jeweils einen Scorerpunkt gutgeschrieben bekam.
In der Defensive arbeiteten die Steelers konzentriert und konsequent, klärten immer wieder den abprallenden Puck und raubten so den Füchsen die Nachschusschance. Was durchkam, war bei Torhüter Sinisa Martinovic gut aufgehoben. Wie vom Trainer gefordert, blieben die Bietigheimer bis auf eine Ausnahme bei einer Doppelstrafe für Andreas Geipel und Dirk Wrobel der Strafbank fern.
Füchse-Coach Thomas Popiesch hatte es zunächst erneut mit einer Rochade im Sturm probiert, aus neun Stürmern im Wechsel vier Reihen formiert. Im Mitteldrittel stellte er auf drei feste Angriffsreihen um, nach elf Minuten war dieses Vorhaben durchkreuzt. Einen Zusammenstoß zwischen Alexander Serikow und Carsten Gosdeck ahndete Schiedsrichter Reichert als grobes Foulspiel von Gosdeck und verhängte gegen ihn eine fünfminütige Strafzeit sowie eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Damit fällt der kampfstarke Stürmer mit der guten Technik am morgigen Donnerstag aus.
Nach zwei Niederlagen legten die Füchse gestern Abend munter los, setzten sich gleich vor dem Steelers-Tor fest - und wurden vom Unparteiischen ausgebremst. Der hatte eine unfaire Aktion von Gosdeck gesehen und ihn schon nach 28 Sekunden Spielzeit auf die Strafbank geschickt. Als Gosdeck zurück war und sich die Füchse so eben wieder sortiert hatten, schlug Justin Kelly nach einem Konter eiskalt zu, brachte die Steelers mit 1:0 in Führung.
Die Füchse durften sich danach munter nach vorne bewegen, doch in Tornähe war Schluss. In zweifacher Überzahl versäumten es die Steelers, das zweite Tor nachzulegen. Das holte Justin Kelly in der 22. Minute nach. Als sich Gosdeck verabschiedet hatte, nutzten die Gastgeber die fünfminütige Überzahl zum 3:0. Nach einem Zuspiel von Walton nahm Serikow mit dem Rücken zum Tor stehend den Puck auf und schob ihn aus der Drehung an Torhüter MacDonald vorbei ins Tor (32.). Danach wurden die Bietigheimer etwas leichtsinnig, gestatteten die Gästen zwei gute Gelegenheiten zum Anschlusstreffer. Doch weder Masek noch Mizzi konnten den aufmerksamen Martinovic überwinden. Im Schlussdrittel war Schaulaufen angesagt, Schiedsrichter Reichert musste kaum zur Pfeife greifen. Nach der doppelten Zeitstrafe gegen Wrobel und Geipel nutzten die Gäste die zweifache Überzahl zum 3:1, Torschütze in der 53. Minute war Kenny Roche. Die Füchse schnupperten noch kurz am zweiten Treffer, dann machte sich Seyller alleine auf und davon und traf zum 4:1.
Steelers-Trainer Christian Brittig gab sich hinterher noch etwas zurückhaltend: "Das war ein weiterer Schritt, mehr noch nicht." Gefreut hat er sich über die starke Leistung seiner Defensive. Heute ist Regeneration bei seinem Team angesagt, damit es morgen den letzten Schritt ins Finale gehen kann.
Redaktion: CLAUS PFITZER
quelle: www.bietigheimerzeitung.de