Trotz Niederlage feiern die Lausitzer ihre Füchse als Gewinner / Trainer Thomas Popiesch packt die Koffer und wird in Dresden neuer Trainer.
Wunderkerzen leuchteten in der Nacht zu Karfreitag den Fuchsbau aus, die Fans sangen und feierten, ihre Lieblinge rutschten derweil auf Knien übers Eis. Und dies passierte nach dem 2:5 (1:0, 1:0, 0:5) gegen Play-off-Kontrahent SC Bietigheim, der mit dem vierten Sieg das Stoppzeichen für die Lausitzer im Halbfinale setzte. Die ungeschlagenen Bietigheimer spielen mit dem Sieger aus dem Duell zwischen München und RavensburgdieZweitliga-Meisterschaftaus.
Verkehrte Welt im Fuchsbau? „Nein. Die Zuschauer danken es einem, wenn man in Weißwasser hart arbeitet und sich den Hintern aufreißt“, sagte Füchse-Kapitän Sebastian Klenner. Teamkamerad Marvin Tepper meinte:„Wir haben alle widerlegt, die uns unterstellten, wir hätten unsere Oster-Ausflüge schon gebucht.“ Dieser Beweis ist den Füchsen mit viel Kampfgeist gelungen. „Die ganze Region kann stolz auf diese Mannschaft sein, die in der Saison so viel erreicht hat“, lobte Trainer Thomas Popiesch seine Jungs, die vor lauter Ehrenrunden erst vor Mitternacht aus ihren dicken Monturen kamen. Ob er seinen erfolgreichen Weg in der Lausitz fortsetzen wolle, ließ der 44-Jährige allerdings offen. Nach SZ-Informationen wird er aber bereits nach Ostern als neuer Trainer der Dresdner Eislöwen vorgestellt – mit den Füchsen Kevin Young und Kenny Roche als Mitbringsel.
Zuvor hatten die 1624 Zuschauer 45 Minuten lang in einem denkwürdigen Spiel von einer Überraschung geträumt. Weißwasser beherrschte den Vorrunden-Sieger, der zuvor die ersten drei Partien gewonnen hatte, nach Belieben. Durch Treffer von Kevin Young und Mike Sullivan führten die Lausitzer verdient 2:0, und Gäste-Trainer Christian Brittig räumte ein: „Ohne die Schlüsselszene hätten wir kein Tor mehr zustande gebracht.“
Mit der Schlüsselszene waren die umstrittenen Entscheidungen von Schiedsrichter Martin Reichert gegen die Füchse gemeint. Der Lindauer hatte Patrick Strauch und Boris Flamik (45.) sowie wenig später Strauch per Spieldauer-Disziplinarstrafe in die Kühlbox verbannt. Die unverhoffte Siegchance mit der langen 3:5-Unterzahl der Gastgeber ließ sich Bietigheim nicht entgehen. „Von einem DEL-erfahrenen Referee hätte ich mehr Fingerspitzengefühl erwartet“, schimpfte Füchse-Manager Ralf Hantschke.
Die Füchse werden von ihren Anhängern enthusiastisch verabschiedet: vorn Kenny Roche (r.) und Kapitän Sebastian Klenner (l.).Foto: Peter Aswendt
Super, meine Herren wenn man Kenny und Kevin gleich mitziehen läßt!!! Aber ihr habt kleen Ziesche vergessen....
Applaus...
2 | barta29 | 12.04.2009 @ 11:43
ich weine ihm keine träne nach !
3 | Andi | 12.04.2009 @ 12:07
@1 Abwarten, was in der Zeitung steht glaub ich eh nicht. Wenn es danach geht, spielt ja unser komplettes Team nächste Saison in dieser namenlosen Stadt an dem Fluß der gelegentlich ein Eisstadion absaufen lässt.
4 | Matze82 | 12.04.2009 @ 12:35
da hätte ja der friebel mit seinen 10 % recht gehabt. Da ja die ganze mannschaft in DD gehndelt worden ist.
5 | thingslikehockey | 12.04.2009 @ 13:36
@3, das elende Gelaber mit dem übertretenden Fluss kannst du dir gern klemmen, ist nicht witzig.
6 | Heineken09 | 12.04.2009 @ 15:11
Was will man denn mehr? Autobahnverbindung gleich vor der Tür. Nen Flughafen und jede Menge Partylokation...
War ja schon immer so, wir machen die Spieler bekannt und nen anderer Club nimmt sie uns mit Kusshand weg...
7 | neumi1972 | 12.04.2009 @ 15:31
Dieses Dementiere vorher ist doch zum Kotzen. Warum steht man nicht gleich dazu, was jeder schon vermutet hatte............. Ich finds nur schade um Kenny undKevin
8 | Heidi | 12.04.2009 @ 15:36
@6: Das heisst aber noch lange nicht, dass Sie in DD auch so spielen wie sie bei uns gespielt haben.
9 | dynamo | 12.04.2009 @ 17:45
@7: weil es leider kaum noch ehrliche Menschen gibt, die zu dem stehen, was sie tun. Anstatt sich vernünftig zu verabschieden, lassen sie sich bis zur letzten Sekunde von den Fans feiern, danach bescheißen sie uns alle, zum K...
10 | Brian | 12.04.2009 @ 17:56
Blödsinn. Diese Spieler haben bis zum letzten Tag alles gegeben und wenden sich jetzt dem sich für besseren Angebot zu. Welches das sein wird? Keine Ahnung. WSW hat nun mal soviel nicht zu bieten.
11 | petl01 | 12.04.2009 @ 19:21
Als Trainer hätte man sich doch von den Fans verabschieden können dazu gibt es zum Beispiel das Fuechse TV,aber eigentlich ist es ja auch schon wieder egal.Glück im neuen Verein DD geb ich ihm deshalb auch nicht mit auf dem Weg.Schade ist es ein wenig um Kenny,den hätte ich gern noch hier gesehen.
12 | Fab | 12.04.2009 @ 22:35
is ja nervig was hier einige von sich geben!! es ist noch nicht mal was öffentlcih und ihr heult hier schon als wären alle in irgendwelchen clubs!! füße still halten mensch!
wenn kenny geht würde ich es persönlich mies finden. Grund kennt kenny und ich!!!
13 | nowi89 | 12.04.2009 @ 23:41
Das ist doch allein auch eine entscheidung von den spielern und dem trainer sie wollen vieleicht auch die eishockeytradition in sachsen auferhalten
14 | thingslikehockey | 13.04.2009 @ 04:38
Vielleicht gibt es ja dann nächstes Jahr den doppelt- oder dreifachen Gosdeck-Effeckt ;)
15 | rene72 | 13.04.2009 @ 11:03
Er war ja nichtmal auf dem Abschlussfoto nach Spielende drauf. Da ist er schon in die Kabine gegangen
16 | -Fuchs- | 13.04.2009 @ 11:14
Kann es sein , daß wir alle eine kleine " Möven-Phobie" haben und mit deren Gelaber, wie schön es doch währe, wenn alle Füchse demnächst in der verbotenen Stadt spielen würden, nichts anfangen können, für so viel Frechheit keine Erklärung finden und deshalb hier dieses Gejammer stattfindet ? Ich habe vollstes Vertrauen zu R.H. daß wir wenigstens den " Sachsenmeistertitel" in der kommenden Saison erfolgreich verteidigen werden. Abgänge hin oder her, dafür kommen Neue. Abwarten und Tee trinken!
17 | Senator | 13.04.2009 @ 13:40
"Phobie" hat doch was mit Angst zu tun. Oder? Also dann hätte ich keine solche. Wie wärs mit "Ablehnung" :-)
Stimmt aber: RH wird's schon machen !
18 | -Fuchs- | 13.04.2009 @ 13:52
Ja, gut , "Ablehnung" ist besser, Angst brauchen wir ja keine haben, haben wir sie doch schon mit einer Oberliga-Truppe in Selbige befördert, unsere " Römer"!
19 | Vollka Racho | 14.04.2009 @ 06:29
Die Liga besteht doch nicht nur aus WSW und der verbotenen Stadt. Ich finde, die Füchse haben eine super Saison gespielt. Wenn ich an den Januar zurückdenke... Jetzt meckern wieder welche. Stell dir vor, du kommst als Ausländer nach WSW und hälst das eine Saison durch. Lasse doch gehen, ich kann das sehr gut verstehen, auch Popels Entscheidung. Jeder ist ersetzbar. Und zur kommenden Saison wage ich jetzt noch keine Prognose...
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Wunderkerzen leuchteten in der Nacht zu Karfreitag den Fuchsbau aus, die Fans sangen und feierten, ihre Lieblinge rutschten derweil auf Knien übers Eis. Und dies passierte nach dem 2:5 (1:0, 1:0, 0:5) gegen Play-off-Kontrahent SC Bietigheim, der mit dem vierten Sieg das Stoppzeichen für die Lausitzer im Halbfinale setzte. Die ungeschlagenen Bietigheimer spielen mit dem Sieger aus dem Duell zwischen München und RavensburgdieZweitliga-Meisterschaftaus.
Verkehrte Welt im Fuchsbau? „Nein. Die Zuschauer danken es einem, wenn man in Weißwasser hart arbeitet und sich den Hintern aufreißt“, sagte Füchse-Kapitän Sebastian Klenner. Teamkamerad Marvin Tepper meinte:„Wir haben alle widerlegt, die uns unterstellten, wir hätten unsere Oster-Ausflüge schon gebucht.“ Dieser Beweis ist den Füchsen mit viel Kampfgeist gelungen. „Die ganze Region kann stolz auf diese Mannschaft sein, die in der Saison so viel erreicht hat“, lobte Trainer Thomas Popiesch seine Jungs, die vor lauter Ehrenrunden erst vor Mitternacht aus ihren dicken Monturen kamen. Ob er seinen erfolgreichen Weg in der Lausitz fortsetzen wolle, ließ der 44-Jährige allerdings offen. Nach SZ-Informationen wird er aber bereits nach Ostern als neuer Trainer der Dresdner Eislöwen vorgestellt – mit den Füchsen Kevin Young und Kenny Roche als Mitbringsel.
Zuvor hatten die 1624 Zuschauer 45 Minuten lang in einem denkwürdigen Spiel von einer Überraschung geträumt. Weißwasser beherrschte den Vorrunden-Sieger, der zuvor die ersten drei Partien gewonnen hatte, nach Belieben. Durch Treffer von Kevin Young und Mike Sullivan führten die Lausitzer verdient 2:0, und Gäste-Trainer Christian Brittig räumte ein: „Ohne die Schlüsselszene hätten wir kein Tor mehr zustande gebracht.“
Mit der Schlüsselszene waren die umstrittenen Entscheidungen von Schiedsrichter Martin Reichert gegen die Füchse gemeint. Der Lindauer hatte Patrick Strauch und Boris Flamik (45.) sowie wenig später Strauch per Spieldauer-Disziplinarstrafe in die Kühlbox verbannt. Die unverhoffte Siegchance mit der langen 3:5-Unterzahl der Gastgeber ließ sich Bietigheim nicht entgehen. „Von einem DEL-erfahrenen Referee hätte ich mehr Fingerspitzengefühl erwartet“, schimpfte Füchse-Manager Ralf Hantschke.
Quelle: Sächsische Zeitung vom 11.4.2009