Mit der Eishockey-freien Zeit ist das so eine Sache. Nach dem Aus im Playoff-Halbfinale der 2. Bundesliga wird derzeit bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser zwar kein Eishockey mehr gespielt. Aber wirklich frei haben nur die Profis um Kapitän Sebastian Klenner.
Die Verantwortlichen planen dagegen schon längst die neue Saison. „Wir sind dabei, unsere Hausaufgaben bestmöglich zu erledigen“, sagt Manager Ralf Hantschke.
Die wichtigste Hausaufgabe in diesen Tagen heißt Trainersuche. Spätestens Anfang Mai soll der Nachfolger des zum sächsischen Rivalen Eislöwen Dresden abgewanderten Thomas Popiesch gefunden sein. Derzeit führt Hantschke diverse Telefonate und hat sich auch schon mit Kandidaten getroffen. „Der neue Trainer muss nach Weißwasser passen. Deshalb wollen wir uns ein möglichst genaues Bild machen“, betont der Manager.
Das Anforderungsrofil ist klar umrissen. Während Popiesch eine weitgehend fertige Mannschaft zur Verfügung gestellt bekam und diese mit dem Einzug in das Halbfinale zum größten Erfolg seit elf Jahren geführt hat, muss der neue Mann hinter der Bande vor allem Aufbauarbeit leisten. Wegen der allgemeinen Wirtschaftskrise wird auch im Fuchsbau der Etat spürbar nach unten gefahren. Die Rede ist von mindestens 200 000 Euro. Das bereits bestehende Gerüst des neuen Kaders soll deshalb größtenteils mit jungen und preiswerten Spielern ergänzt werden. Die Nationalität des neuen Coaches spielt für Hantschke keine Rolle. „Wichtig ist, dass er perfekt Deutsch und Englisch spricht, um alle Spieler zu erreichen“, erklärt der Manager. Eine Aussage, die sich durchaus dahingehend interpretieren lässt, dass diese Kommunikation mit allen Nationen zuletzt nicht optimal funktioniert hat.
Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Nachwuchsarbeit, schließlich will Weißwasser seinen einstmals guten Ruf als Talenteschmiede wieder aufpolieren. Es sei laut Hantschke die Aufgabe des neuen Coaches, „die jungen Spieler besser zu integrieren als das in den vergangenen beiden Jahren der Fall war“. In der Tat hat von den Youngsters lediglich Thomas Götz in der vergangenen Saison einen Schritt nach vorn gemacht. Spieler wie Markus Lehnigk oder Christian Rösler stagnierten dagegen in ihren Leistungen und bekamen nur relativ wenig Eiszeit. „Die jungen Spieler brauchen das Vertrauen und die Eiszeit, um sich zu entwickeln. Wenn ein Trainer diese Philosophie verfolgt, passt er auch nach Weißwasser“, umreißt Hantschke das Anforderungsprofil. So viel ist also klar. Nur gefunden muss er noch werden.
Gut deutsch und englisch sprechen muss er, den Nachwuchs gut integrieren, die Mannschaft muss neu geformt werden. Tja, wird nich einfach, aber irgentwie hab ich das Gefühl,, das es ein Rossi wird.Der hat glaub ich gut mit dem Nachwuchs gearbeitet.Lassen wir uns überraschen. Ich will damit kein Gerücht in die Welt setzen, is nur so ein Gefühl von mir.
4 | Crazy Com | 24.04.2009 @ 13:45
Rossi hat erst vor kurzem in HN verlängert. Und innerhalb der nächsten 3 Wochen wird HN nicht pleite gehen ;)
5 | Thorben | 24.04.2009 @ 18:46
wird leider Herr Streu werden, so munkelt man!
6 | fanta | 24.04.2009 @ 19:08
das problem wird ganz einfach sein es will kaum einer nach wsw
7 | Pückchen | 24.04.2009 @ 19:57
Zitat RH: "Einer wird es aber 100-prozentig nicht – Craig Streu“, verweist Ralf Hantschke das im Internet heiß diskutierte Gerücht ins Reich der Fabeln."
8 | Thorben | 24.04.2009 @ 21:39
@7: hoffe Du hast Recht!
9 | thingslikehockey | 25.04.2009 @ 14:45
@6 und warum? Wir waren unter den 4 besten Teams der Liga und haben professionellere Arbeitsbedingungen als so manch ein ambitionierter Zweitligist. Viele Einige Erfolgsgaranten wurden gehalten, richtig weg ist auch noch keiner. Ich finde, es gibt schlechtere Adressen...
10 | Pückchen | 25.04.2009 @ 18:50
@8, -
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Die Verantwortlichen planen dagegen schon längst die neue Saison. „Wir sind dabei, unsere Hausaufgaben bestmöglich zu erledigen“, sagt Manager Ralf Hantschke.
Die wichtigste Hausaufgabe in diesen Tagen heißt Trainersuche. Spätestens Anfang Mai soll der Nachfolger des zum sächsischen Rivalen Eislöwen Dresden abgewanderten Thomas Popiesch gefunden sein. Derzeit führt Hantschke diverse Telefonate und hat sich auch schon mit Kandidaten getroffen. „Der neue Trainer muss nach Weißwasser passen. Deshalb wollen wir uns ein möglichst genaues Bild machen“, betont der Manager.
Das Anforderungsrofil ist klar umrissen. Während Popiesch eine weitgehend fertige Mannschaft zur Verfügung gestellt bekam und diese mit dem Einzug in das Halbfinale zum größten Erfolg seit elf Jahren geführt hat, muss der neue Mann hinter der Bande vor allem Aufbauarbeit leisten. Wegen der allgemeinen Wirtschaftskrise wird auch im Fuchsbau der Etat spürbar nach unten gefahren. Die Rede ist von mindestens 200 000 Euro. Das bereits bestehende Gerüst des neuen Kaders soll deshalb größtenteils mit jungen und preiswerten Spielern ergänzt werden. Die Nationalität des neuen Coaches spielt für Hantschke keine Rolle. „Wichtig ist, dass er perfekt Deutsch und Englisch spricht, um alle Spieler zu erreichen“, erklärt der Manager. Eine Aussage, die sich durchaus dahingehend interpretieren lässt, dass diese Kommunikation mit allen Nationen zuletzt nicht optimal funktioniert hat.
Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Nachwuchsarbeit, schließlich will Weißwasser seinen einstmals guten Ruf als Talenteschmiede wieder aufpolieren. Es sei laut Hantschke die Aufgabe des neuen Coaches, „die jungen Spieler besser zu integrieren als das in den vergangenen beiden Jahren der Fall war“. In der Tat hat von den Youngsters lediglich Thomas Götz in der vergangenen Saison einen Schritt nach vorn gemacht. Spieler wie Markus Lehnigk oder Christian Rösler stagnierten dagegen in ihren Leistungen und bekamen nur relativ wenig Eiszeit. „Die jungen Spieler brauchen das Vertrauen und die Eiszeit, um sich zu entwickeln. Wenn ein Trainer diese Philosophie verfolgt, passt er auch nach Weißwasser“, umreißt Hantschke das Anforderungsprofil. So viel ist also klar. Nur gefunden muss er noch werden.
Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 24.4.2009