Warum Manager Hantschke ganz besonders gut aufpasst
Die Suche nach einem neuen Trainer läuft im Fuchsbau weiter auf Hochtouren und soll bis Anfang Mai abgeschlossen sein, damit der Nachfolger von Thomas Popiesch in Ruhe die neue Saison planen kann. Dennoch will Füchse-Manager Ralf Hantschke die enorm wichtige Entscheidung nicht überstürzen. In den vergangenen Tagen hat er viel telefoniert und sich auch mit dem ein oder anderen potenziellen Kadidaten getroffen. „Der neue Mann muss nach Weißwasser passen. Deshalb schauen wir ganz besonders genau hin“, sagt Hantschke.
Konkrete Namen sind bislang nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. Allerdings räumt Hantschke ein, auch schon die erste Absage bekommen zu haben. Dem Vernehmen nach handelt es sich dabei um einen deutschen Coach, an dessen Verpflichtung die Füchse ihr Interesse bekundet hatten. Dass damit in punkto Nationalität die Richtung für die Popiesch-Nachfolge vorgezeichnet ist, dementiert Hantschke jedoch. „Die Nationalität spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass er perfekt Deutsch und Englisch spricht, um alle Spieler zu erreichen.“ Den Namen Craig Streu, der in Fankreisen gehandelt wurde, schloss der Manager definitiv aus.
Das Anforderungsprofil ist klar umrissen. Während Popiesch eine weitgehend fertige Mannschaft zur Verfügung gestellt bekam und diese mit dem Einzug in das Halbfinale zum größten Erfolg seit elf Jahren geführt hat, muss der neue Mann hinter der Bande vor allem Aufbauarbeit leisten. Wegen der allgemeinen Wirtschaftskrise wird auch im Fuchsbau der Etat spürbar nach unten gefahren. Die Rede ist von mindestens 200.000 Euro. Das bereits bestehende Gerüst des neuen Kaders soll deshalb größtenteils mit jungen, preiswerten Spielern ergänzt werden.
Der Kader: Mit der Vertragsverlängerung von Youngster Matthias Kohl ist der Kader wieder um einen Spieler größer geworden. Der 20-jährige Nachwuchsstürmer gilt als großes Talent und soll in der neuen Saison noch stärker in das Profiteam integriert werden. Zuletzt saß er zwar meisten auf der Bank, kam aber selten zum Einsatz. Außerdem war Kohl per Förderlizenz zum Regionalligisten Jonsdorfer Falken ausgeliehen. Dort avancierte er mit 17 Toren und 25 Vorlagen zum Top-Scorer der Falken. Auch mit Thomas Götz, dem „Fuchs des Jahres“, sind sich die Verantwortlichen weitgehend einig über eine Verlängerung. Der Center der dritten Reihe, an dem zwischenzeitlich auch die Fischtown Pinguins Bremerhaven interessiert waren, soll in den kommenden Tagen verlängern.
Am Rande der Bande: Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten ist jede Verlängerung eines Sponsors ganz besonders wertvoll. So wird der bisherige Trikotsponsor, die Handelskette Metzen-Sonderposten, ein weiteres Jahr mit den Füchsen werben. „Die Füchse haben eine phantastische Saison gespielt und sich als Aushängeschild für die Lausitz gezeigt“, lobte Metzen-Geschäftsführer Danilo Hermann.
Frank Noack
Quelle: Printausgabe der Eishockey News vom 28.April 2009
1 | Odin | 30.04.2009 @ 12:01
Na hoffentlich wird aus dem weitgehend einig, bald ein wurde verlängert! Der Jung muss bleiben!
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Die Suche nach einem neuen Trainer läuft im Fuchsbau weiter auf Hochtouren und soll bis Anfang Mai abgeschlossen sein, damit der Nachfolger von Thomas Popiesch in Ruhe die neue Saison planen kann. Dennoch will Füchse-Manager Ralf Hantschke die enorm wichtige Entscheidung nicht überstürzen. In den vergangenen Tagen hat er viel telefoniert und sich auch mit dem ein oder anderen potenziellen Kadidaten getroffen. „Der neue Mann muss nach Weißwasser passen. Deshalb schauen wir ganz besonders genau hin“, sagt Hantschke.
Konkrete Namen sind bislang nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. Allerdings räumt Hantschke ein, auch schon die erste Absage bekommen zu haben. Dem Vernehmen nach handelt es sich dabei um einen deutschen Coach, an dessen Verpflichtung die Füchse ihr Interesse bekundet hatten. Dass damit in punkto Nationalität die Richtung für die Popiesch-Nachfolge vorgezeichnet ist, dementiert Hantschke jedoch. „Die Nationalität spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass er perfekt Deutsch und Englisch spricht, um alle Spieler zu erreichen.“ Den Namen Craig Streu, der in Fankreisen gehandelt wurde, schloss der Manager definitiv aus.
Das Anforderungsprofil ist klar umrissen. Während Popiesch eine weitgehend fertige Mannschaft zur Verfügung gestellt bekam und diese mit dem Einzug in das Halbfinale zum größten Erfolg seit elf Jahren geführt hat, muss der neue Mann hinter der Bande vor allem Aufbauarbeit leisten. Wegen der allgemeinen Wirtschaftskrise wird auch im Fuchsbau der Etat spürbar nach unten gefahren. Die Rede ist von mindestens 200.000 Euro. Das bereits bestehende Gerüst des neuen Kaders soll deshalb größtenteils mit jungen, preiswerten Spielern ergänzt werden.
Der Kader: Mit der Vertragsverlängerung von Youngster Matthias Kohl ist der Kader wieder um einen Spieler größer geworden. Der 20-jährige Nachwuchsstürmer gilt als großes Talent und soll in der neuen Saison noch stärker in das Profiteam integriert werden. Zuletzt saß er zwar meisten auf der Bank, kam aber selten zum Einsatz. Außerdem war Kohl per Förderlizenz zum Regionalligisten Jonsdorfer Falken ausgeliehen. Dort avancierte er mit 17 Toren und 25 Vorlagen zum Top-Scorer der Falken. Auch mit Thomas Götz, dem „Fuchs des Jahres“, sind sich die Verantwortlichen weitgehend einig über eine Verlängerung. Der Center der dritten Reihe, an dem zwischenzeitlich auch die Fischtown Pinguins Bremerhaven interessiert waren, soll in den kommenden Tagen verlängern.
Am Rande der Bande: Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten ist jede Verlängerung eines Sponsors ganz besonders wertvoll. So wird der bisherige Trikotsponsor, die Handelskette Metzen-Sonderposten, ein weiteres Jahr mit den Füchsen werben. „Die Füchse haben eine phantastische Saison gespielt und sich als Aushängeschild für die Lausitz gezeigt“, lobte Metzen-Geschäftsführer Danilo Hermann.
Frank Noack
Quelle: Printausgabe der Eishockey News vom 28.April 2009