Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Trotz Steuer-Ausfall: Die Eishalle wollen alle
08.05.2009 | 14:20 Uhr von
Mit rund zehn Millionen Euro und fast 40 Prozent weniger bei den städtischen Gesamteinnahmen muss Weißwasser 2010 rechnen. Dann hat Vattenfall eine Neustrukturierung vorgenommen und sich mit zwei Tochterfirmen zusammengeschlossen, um Verluste auszugleichen. Der kleinere Gewinn bedeutet für die Stadt einen Knick in der Gewerbesteuereinnahme von großem Ausmaß. Statt 11,5 Millionen erwarte sie nur noch 1,5 Millionen Euro. „Wir fühlen uns weiterhin als Partner der Region“, erklärt Vattenfall-Sprecher Peter Fromm. Es stehe aber außer Frage, dass man sich wettbewerbsorientiert aufstelle.

In der jüngsten Weißwasseraner Stadtratssitzung hat Oberbürgermeister Hartwig Rauh bekannt gegeben, dass nun fast alle 40 städtischen Bauprojekte unter die Lupe genommen werden müssen. Analysiert werden die Projekte auf Fördermittelhöhe, nötiges Eigenkapital und Aufschiebbarkeit.

Umso dringlicher wird die Forderung der Stadträte nach einem Grundlagenvertrag mit Vattenfall. An ihm werde gebastelt, erklärt Rauh. In der Arbeitsgruppe Vattenfall will man nun gegenüber dem Konzern klarere Forderungen formulieren. „Man kann immer über alles reden“, so Fromm dazu.

Die SPD will die Eishalle

„Wir machen uns schon jetzt dafür stark, dass der Neubau der Eishalle neben den Investitionen in Schulen und neue Turnhallen in der Prioritätenliste ganz oben stehen muss“, erklärte Fraktionsvorsitzender Knut Olbrich. Das größte Bauprojekt der Stadt der vergangenen und zukünftigen Jahrzehnte könne nach wie vor umgesetzt werden.

CDU: Eishalle hat Priorität

„Die Eishalle muss unbedingt kommen. Wenn wir das Projekt jetzt verschieben, bekommen wir es wahrscheinlich gar nicht mehr hin“, so der Fraktionschef Karl-Heinz Kittan. In Sachen Kulturhaus wartet die CDU ab. „Es brechen ja nicht alle Bauvorhaben weg.“

„Wir für Hier“: Eishallen-ja

Weißwasser stehe momentan vor dem Hintergrund, dass es eng mit den Finanzen wird, erklärt Wir Für Hier-Chef Hartmut Schirrock. Es sei wichtig, bestimmte Forderungen gegenüber dem Vattenfall-Konzern geltend zu machen. Auch deswegen sei eine Stiftung für die Zukunft der Stadt so wichtig. „Die Eishalle hat jetzt schon überregionale Bedeutung erlangt und da wollen wir auch weiterhin punkten“, so Schirrock. Dafür könne man andere Projekte, wie das Volkshaus oder auch die Belebung der ehemaligen Kita Zwergenland überdenken.

Klartext will abwägen

„Wir müssen weitere Einsparmöglichkeiten in der Stadt prüfen“, sagt Klartext-Sprecher Torsten Pötzsch. Die Eishalle habe Priorität, weil hiermit große Fördermittelsummen verbunden sind.

Die.Linke: Volkshaus-Saal

Michael Krahl von den Linken sieht mit der Prioritätenliste auch die Möglichkeit, ein „machbares“ Betreiberkonzept für den Saal des Volkshauses zu finden. Die Eishalle stehe jedoch auch bei der Linken ganz oben auf der Prioritätenliste.

Jörg-Manfred Schönsee, einzigstes Stadtratsmitglied der FDP, war am gestrigen Tag zum Thema nicht zu erreichen.

Quelle: Sächsische Zeitung vom 08.Mai 2009
1127 mal gelesen
 
1 | manfred | 09.05.2009 @ 14:35
das alle die eishalle wollen, ist ja sehr erfreulich. mal sehen wer von den allen nach der wahl auch noch die eishalle will?! vor wahlen wurde ja schon viel versprochen. laß mich aber gern positiv überraschen!
2 | Andi | 10.05.2009 @ 10:16
Tja, wollen und am Ende auch finanzieren können sind auch zwei paar Schuhe. Ich will auch gern ein neues Auto, aber fininzieren kann ich´s auch nicht. Aber wollen wir mal hoffen, das es doch noch mal klappt mit nem neuen Stadion. Aber wie schon einige sagten: Ich glaub erst dran, wenn das erste Bully darin gespielt wird.
3 | Senator | 10.05.2009 @ 21:41
So einen Grundlagenvertrag hat Welzow auch mit V. . Ohne dem oder ähnlichem wirds wohl nix mit Stadion.
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