Während bei den Lausitzer Füchsen weiter nach einem neuen Trainer für die kommende Saison gesucht und an der Komplettierung des Kaders gearbeitet wird, wagt sich die Führungsspitze des Gesamtvereins ES Weißwasser demnächst auf ziemlich glattes Eis: Mehrere Füchse kandidieren am 7.Juni für die Wählervereinigung „Klartext“ für den Stadtrat in Weißwasser. Mit Bernhard Stefan sowie Dirk Rohrbach und Jan Garreis haben sich gleich drei Vorstandmitglieder des Vereins für „Klartext“ aufstellen lassen. Dass mit Dirk Rohrbach der Co-Trainer der Füchse möglicherweise in den Stadtrat einzieht, dürfte ein Novum in der 2.Bundesliga darstellen. Dazu kommt Füchse-Sprecher Andreas Friebel. Mit einem Altersdurchschnitt von 37 Jahren hat „Klartext“ ein relativ junges Team zusammengestellt. Es sei das Ziel, so Friebel, ganz besonders die Klientel der eher politikverdrossenen jungen Wähler anzusprechen.
Und was hat das alles mit dem Eissport zu tun, mag so mancher fragen? Gerade jetzt, wo mit dem Bau einer Eissporthalle die seit Jahrzehnten größte Investition in Weißwasser bevorsteht, wollen die Eissportler noch näher am Entscheidungsgeschehen dran sein. „Wenn man die Verwaltung konstruktiv dazu bewegt, bestimmte Probleme anzugehen und das vernünftig vorbereitet, funktioniert es auch“, sagt Stefan.
In der illustren Schar der Stadtrats-Kandidaten fehlt somit eigentlich nur noch ein Name: Ralf Hantschke. Der hebt auf Eishockey NEWS-Nachfrage jedoch sogleich abwehrend die Hände. „Es sind dort schon viele kluge Köpfe engagiert. Außerdem fühle ich mich mit dem Job als Manager sehr gut ausgelastet. Und nur mit meinem Namen präsent zu sein, das will ich auch nicht“, betont Hantschke. Aus Zeitgründen hat er sich auch aus seinem bisherigen Job in der Versicherungsbranche weitgehend zurückgezogen.
Frank Noack
Quelle: Printausgabe der EishockeyNEWS vom 19.Mai 2009
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Und was hat das alles mit dem Eissport zu tun, mag so mancher fragen? Gerade jetzt, wo mit dem Bau einer Eissporthalle die seit Jahrzehnten größte Investition in Weißwasser bevorsteht, wollen die Eissportler noch näher am Entscheidungsgeschehen dran sein. „Wenn man die Verwaltung konstruktiv dazu bewegt, bestimmte Probleme anzugehen und das vernünftig vorbereitet, funktioniert es auch“, sagt Stefan.
In der illustren Schar der Stadtrats-Kandidaten fehlt somit eigentlich nur noch ein Name: Ralf Hantschke. Der hebt auf Eishockey NEWS-Nachfrage jedoch sogleich abwehrend die Hände. „Es sind dort schon viele kluge Köpfe engagiert. Außerdem fühle ich mich mit dem Job als Manager sehr gut ausgelastet. Und nur mit meinem Namen präsent zu sein, das will ich auch nicht“, betont Hantschke. Aus Zeitgründen hat er sich auch aus seinem bisherigen Job in der Versicherungsbranche weitgehend zurückgezogen.
Frank Noack
Quelle: Printausgabe der EishockeyNEWS vom 19.Mai 2009