Die Vereine gehen neue Wege in der Vorbereitung auf die nächste Saison.
Die sächsischen Eishockey-Klubs müssen überall sparen, Kosten senken und das vorhandene Geld effizienter einsetzen. Sie beginnen damit bereits in ihrer Vorbereitung auf die nächste Saison. Die Vereine beschreiten dabei neue Pfade. Diese Wege sind vor allem kürzer als in der Vergangenheit.
„Früher sind wir zu Testduellen nach Freiburg oder Heilbronn gefahren“, erklärte Andreas Urban, Geschäftsführer des Zweitbundesligisten Dresdner Eislöwen. Solche Auswärtsreisen können und wollen sich Klubs wie die Dresdner Eislöwen, die Lausitzer Füchse aus Weißwasser, die Eispiraten Crimmitschau und die Blue Lions Leipzig in finanziell schwierigen Zeiten wie diesen nicht mehr leisten. Sie bleiben lieber im Bundesland und spielen sich gegeneinander für die nächste Saison ein. Der Name für den etwas anderen Wettbewerb im Freistaat heißt „Freiberger Sachsen Cup“. Die Premiere findet vom 21.August bis 6. September statt.
„Angesichts des sang- und klanglosen Wegfalls des Pokals des Deutschen Eishockey-Bundes ist es nicht leicht gewesen, ein gutes Testprogramm auf die Beine zu stellen. Deshalb ist dieser Cup, den die vier besten sächsischen Vereine ausspielen, für alle Beteiligten sehr lukrativ“, meinte Urban bei der gestrigen Präsentation in Dresden. Dabei tun die finanziellen Einschnitte den Eislöwen noch am wenigsten weh. Sie planen für die nächste Saison mit einem Gesamtbudget in Höhe von etwa 1,7 Millionen Euro.
Füchse suchen weiter Trainer
Die anderen Klubs trifft die Wirtschaftskrise deutlich härter. „Die Lausitzer Füchse rechnen nur noch mit einem Etat von rund einer Million Euro“, sagte deren kaufmännischer und Marketingleiter Matthias Kliemann. Der Zweitligist sucht weiter nach einem neuen Trainer. Er soll in Weißwasser die Nachfolge des zu den Eislöwen gewechselten Thomas Popiesch antreten und muss mit einem kleineren Kader als sein Vorgänger auskommen.
Die Eispiraten senken die Personalkosten um bis zu 25 Prozent auf zirka 540000 Euro. „Der Haushalt liegt mit allem Drum und Dran bei 1,6 Millionen Euro“, teilte René Rudorisch mit. Der Pressesprecher des Zweitligisten begrüßt den Sachsen-Cup: „Er bietet für die Vereine qualitativ gute Partien und gibt den Fans einen Vorgeschmack auf die Derbys in der nächsten Spielzeit.“
Die Blue Lions planen mit einem Budget von 900000 Euro. Unklar ist aber, in welcher Liga die Leipziger in der neuen Saison spielen. Das ist der bisher offenen Struktur unterhalb der 2. Bundesliga geschuldet.
Die sächsischen Eishockey-Klubs müssen überall sparen, Kosten senken und das vorhandene Geld effizienter einsetzen. Sie beginnen damit bereits in ihrer Vorbereitung auf die nächste Saison. Die Vereine beschreiten dabei neue Pfade. Diese Wege sind vor allem kürzer als in der Vergangenheit.
„Früher sind wir zu Testduellen nach Freiburg oder Heilbronn gefahren“, erklärte Andreas Urban, Geschäftsführer des Zweitbundesligisten Dresdner Eislöwen. Solche Auswärtsreisen können und wollen sich Klubs wie die Dresdner Eislöwen, die Lausitzer Füchse aus Weißwasser, die Eispiraten Crimmitschau und die Blue Lions Leipzig in finanziell schwierigen Zeiten wie diesen nicht mehr leisten. Sie bleiben lieber im Bundesland und spielen sich gegeneinander für die nächste Saison ein. Der Name für den etwas anderen Wettbewerb im Freistaat heißt „Freiberger Sachsen Cup“. Die Premiere findet vom 21.August bis 6. September statt.
„Angesichts des sang- und klanglosen Wegfalls des Pokals des Deutschen Eishockey-Bundes ist es nicht leicht gewesen, ein gutes Testprogramm auf die Beine zu stellen. Deshalb ist dieser Cup, den die vier besten sächsischen Vereine ausspielen, für alle Beteiligten sehr lukrativ“, meinte Urban bei der gestrigen Präsentation in Dresden. Dabei tun die finanziellen Einschnitte den Eislöwen noch am wenigsten weh. Sie planen für die nächste Saison mit einem Gesamtbudget in Höhe von etwa 1,7 Millionen Euro.
Füchse suchen weiter Trainer
Die anderen Klubs trifft die Wirtschaftskrise deutlich härter. „Die Lausitzer Füchse rechnen nur noch mit einem Etat von rund einer Million Euro“, sagte deren kaufmännischer und Marketingleiter Matthias Kliemann. Der Zweitligist sucht weiter nach einem neuen Trainer. Er soll in Weißwasser die Nachfolge des zu den Eislöwen gewechselten Thomas Popiesch antreten und muss mit einem kleineren Kader als sein Vorgänger auskommen.
Die Eispiraten senken die Personalkosten um bis zu 25 Prozent auf zirka 540000 Euro. „Der Haushalt liegt mit allem Drum und Dran bei 1,6 Millionen Euro“, teilte René Rudorisch mit. Der Pressesprecher des Zweitligisten begrüßt den Sachsen-Cup: „Er bietet für die Vereine qualitativ gute Partien und gibt den Fans einen Vorgeschmack auf die Derbys in der nächsten Spielzeit.“
Die Blue Lions planen mit einem Budget von 900000 Euro. Unklar ist aber, in welcher Liga die Leipziger in der neuen Saison spielen. Das ist der bisher offenen Struktur unterhalb der 2. Bundesliga geschuldet.
Von Maik Schwert
Quelle: Sächsische Zeitung vom 12.Juni 2009