Füchse suchen kreative Lösung in der Trainer-Frage
13.06.2009 | 12:13 Uhr von
Die Suche der Lausitzer Füchse nach einem neuen Cheftrainer geht weiter. Gut zwei Monate nach dem Saisonende ist der Posten in Weißwasser nach wie vor nicht besetzt.
Und das, obwohl Manager Ralf Hantschke mit Hochdruck an dieser Personalie arbeitet. Doch auch er musste erkennen, dass der sportliche Erfolg der vergangenen Saison – die Füchse zogen erstmals seit elf Jahren wieder in das Halbfinale der 2. Bundesliga ein – nur die eine Seite bei der Trainersuche ist. Die andere Seite ist die geplante Kürzung des Budgets auf eine Million Euro, die natürlich auch zulasten des Personaletats geht. Die RUNDSCHAU beleuchtet, welche Optionen den Füchse bei der Trainersuche noch bleiben.
Die große Lösung
Es war und ist das erklärte Ziel, einen erfahrenen Coach zu verpflichten. Er soll den nach Dresden abgewanderten Thomas Popiesch ersetzen. Interessenten gab es mehrere; zum Beispiel Marcus Bleicher, Dave Rich und Danny Naud. Die meisten Verhandlungen scheiterten jedoch am Geld beziehungsweise, weil die angefragten Kandidaten auf ein besseres Angebot anderer Clubs warteten. Dennoch arbeitet Hantschke weiterhin an der Realisierung dieser Lösung. „Wir lassen uns nicht unter zeitlichen Druck setzen. Es gibt derzeit Kontakte zu zwei, drei Kandidaten“, betont er.
Die interne Lösung
Auch die Beförderung des bisherigen Co-Trainers Dirk Rohrbach zum neuen Chef ist denkbar. Die interne wäre gleichzeitig eine kostengünstige Lösung. Der langjährige Profi kennt den Fuchsbau ganz genau und ist zudem das Bindeglied zwischen der Profi-GmbH und dem Nachwuchs. Mit der Jugendmannschaft schaffte Rohrbach in der zurückliegenden Saison als verantwortlicher Coach den Aufstieg in die Bundesliga. Manager Hantschke schließt diese Lösung nicht aus. „Es ist eine Option, die wir in der Hinterhand haben.“
Die überraschende Lösung
Einen aktiven Profi zum Spielertrainer zu befördern, wäre eine nicht alltägliche Lösung in der 2. Bundesliga. Ein möglicher Kandidat ist Carsten Gosdeck. Der Stürmer übt diese Doppelfunktion derzeit auch bei den Bad Nauheim Grizzlys aus, mit denen er wie immer im Sommer in der Inline-Hockey-Bundesliga spielt. Denkbar auch in der 2. Liga? „Beim Inline-Hockey ist das kein Problem und es wäre vielleicht auch in der Oberliga machbar. Aber in der 2. Liga geht das nicht, weil das Niveau zu hoch ist. Der Trainer muss auf der Bank präsent sein, um den Überblick zu behalten“, erklärt Gosdeck.
An die 3. Variante nur zu denken ist schon bescheuert genug!!!
2 | schlagschuss | 13.06.2009 @ 12:51
Spielertrainer? Glaub nicht das es gut gehen sollte, dann lieber Rohre, das würde passen denk ich
3 | SEFI | 13.06.2009 @ 13:06
So langsam wirds eine Posse. Vielleicht hätte man mit der Freigabe für T.P. warten sollen und sich so die fehlenden Scheinchen für den neuen Trainer ergaunern sollen.
4 | stesi | 13.06.2009 @ 13:18
ich wäre auch für rohre,oder otto warum sollte man den beiden nicht mal die möglichkeit geben,jeder trainer fängt mal klein an.
5 | elarenal | 13.06.2009 @ 14:04
@3 - da kann ich nur zustimmen. Es wird langsam peinlich. Erst hat man es selbst in der Hand - Aussgage R.H man kann aus verschiedenen Kandidaten selbst auswählen, dann sagen alle ab und jetzt passiert nix.
Wenn mann keine Alternativen mehr hat, dann soll man nach einer internen Lösung suchen.
P.S Alles am Etat und Geld festzumachen ist quatsch - die anderen sparen auch gewaltig.
6 | kLooKshIcer | 13.06.2009 @ 14:12
die zweite und dritte variante können nur verspätete aprilscherze oder ablenkungsmanöver sein...alles andere wäre unsinn
7 | Matzl | 13.06.2009 @ 15:37
Also die Option Rohrbach zum Trainer zu befördern halte ich, gelinde gesagt, für einen verspäteten Aprilscherz!!
8 | fanmutti | 13.06.2009 @ 16:30
was soll das denn?hier kann etwas nicht stimmen..die anderen vereine verpfichten auch, auch die müssen sparen und werden nicht permanent überziehen..wenn nicht bald was passiert bekommen wir im august das erste mal die hucke voll..
und hebt den gosdeck nicht so in den himmel!!
9 | Opi | 13.06.2009 @ 17:22
Ironie an!:Ey Mutti, letztes Jahr wars der TP, jetzt is der Gose dran??Ironie aus!
Aber Spaß beiseite, ich wäre endlich mal für einen Trainer, damit man die Saison endlich mal ordentlich vorbereiten kann.
10 | ariane | 13.06.2009 @ 17:25
@dynamo: Genau den gleichen Gedanken hatte ich auch. Einfach nur dämlich!
11 | tanngrismir | 13.06.2009 @ 17:37
Den Artikel hätte man sich eigentlich schenken können, denn alles andere außer Variante 1 ist kompletter Humbug. Und sollte man uns hier auf diese Art und Weise eine der beiden letzten Varianten schmackhaft machen wollen - dann halleluja.....
12 | Fredi | 13.06.2009 @ 18:00
Lösung 2 & 3 sind nicht tragfähig. Abgelehnt!!
13 | Makkaroni | 13.06.2009 @ 18:38
Ich würde weiter suchen, vielleicht auch wieder einen relativ Jungen Trainer! Wenn ich mir noch vorstellen könnte wäre A.Fuchs! Ich denke das wäre sein Ding (Trainer)-
14 | 3liter | 13.06.2009 @ 18:48
Spielertrainer ist gar nicht mehr gestattet. Sowas gibts nur in den unteren Ligen nohc und selbst da nur mit Sondergenehmigung soweit ich das weiß. Es sei denn die Regelung wurde vor kurzem geändert ...
15 | Polly | 13.06.2009 @ 18:53
*Ironie an* man nimmt Variante 3 und wenn es nicht so läuft wie gedacht, jagt man ihn nach Dresden *Ironie aus* Das einzige was zählt ist ein Trainer, der Zeit bekommt und nicht an dem Erfolg der letzten Saison gemessen wird!!!
16 | Fuchstino | 13.06.2009 @ 19:17
Also wirklich ich glaube ich lese nicht richtig,nichts gegen rohre aber wenn wir wirklich mit einen schwächeren bzw. kleineren kader in die saison gehen und so sieht es ja im moment aus brauchen wir einen erfahrenen Trainer ansonsten könnte die saison ein desaster werden
17 | Senator | 13.06.2009 @ 20:49
Möchte ja gerne mal wissen wie der Dauerkartenverkauf so anläuft :-)...... wenn er denn schon laufen sollte.
18 | Fuchs-Blau | 13.06.2009 @ 22:22
Ich konnte ja nicht wissen das man meinen und Locke sein Vorschlag richtig ernst nimmt;entschuldigung!
19 | ottoNULLvier | 14.06.2009 @ 00:44
also makkaroni beim trainer weiter suchen geb ich dir recht, aber wie du zu diesem beispiel (a. fuchs) kommst bleibt mir rätsel...da kannste gleich rohre nehmen, der sicher mehr herzblut und erfahrung im verein hat!ich plädiere weiter für einen erfahrenen trainer, auch wenn er am ende ein wenig "mehr" kosten sollte...der jenige ist wie gesagt dann "die" wichtigste person im verein!!!!das sollte man sich immer vor augen halten!
20 | rene72 | 14.06.2009 @ 08:39
A. Fuchs hat den Vorteil, dass ihn die meisten Fans kennen und ihn auch positiv in Erinnerung haben. Wie es sich allerdings mit seinen Englischkenntnissen verhält, weiss ich nicht. ;-)
21 | Fuchstino | 14.06.2009 @ 11:27
@13 Nee dann kann man ja gleich Stefan Thau nehmen der hat die gleiche erfahrung wie Fuchs und der wohnt hier da brauch man dann keine Wohnung suchen lol
22 | Locke | 14.06.2009 @ 16:34
@all... was habt ihr gegen die lösung zwei mit rohre...
er würde ja mit"otto"zusammen arbeiten da er die A lizenz hat um den spielberichtsbogen zu unterschreiben! und zum thema drei mit gosdeck das geht nie.. da er dan nicht spielen darf da im esbg bereich keine spieler-trainer nicht erlaubt sind!
23 | rene72 | 14.06.2009 @ 17:32
weil beide noch nie im Männerbereich Trainer waren und interne Lösungen beim ESW immer in die Hose gegangen sind. Ausserdem ist Rohre auf seiner aktuellen Position besser aufgehoben. Was passiert, wenn er wegen Erfolglosigkeit als Trainer entlassen werden muss, oder eben Otto?
24 | Kiesi | 14.06.2009 @ 18:09
@rene72 genauso sieht es aus, es geht nur ein externer trainer
25 | Senator | 14.06.2009 @ 19:18
Zu Rohre/Otto: das kann man mit Juri Schlünz und Hansa vergleichen. Der ist auch Teil des Vereins, wollte nie Trainer werden, weil ihn aus Rauswurf schmerzen würde. Das er dann wirklich ran musste, und irgendwann hinschmiss, hat er sich sicher nie verziehen. Lieber weiter im Umfeld (z.b. Jugend) bleiben Rohre, Otto !
26 | elFranzo | 14.06.2009 @ 19:42
@25 Schlünz war aber auch nicht blöd. Der hat sich im Vertrag zusichern lassen, dass er im Verein wieder im Nachwuchs arbeiten darf. So konnte er Hansa immer treu bleiben und musste den Verein nicht verlassen ;-)
27 | steph | 15.06.2009 @ 10:14
Lösung 3 ist keine: DEB-SpO, Art.23, Ziff 4.3: "Lizenzierte Eishockeytrainer bzw. Fachübungsleiter, die gem. Ziff. 1 bzw. Ziff. 4.1 gemeldet sind, dürfen am Meisterschaftsspielbetrieb der Mannschaft, für die sie als Trainer gemeldet sind, als Spieler nicht teilnehmen."
28 | Andi | 15.06.2009 @ 16:21
@27 Seit wann gibt es denn diese Regel. Ich kann mich nämlich noch dunkel erinnern, dass vor 2 Jahren der Popiesch mal kurzfristig als Spieler gemeldet war weil es ne Menge Verletzte gab. Galt diese Regelung damals schon?
29 | steph | 15.06.2009 @ 16:29
@28: Da redet ihr immer von langer Tradition und dann könnt Ihr Euch nicht mal zwei Jahre zurück erinnern. :D Die Regel galt schon damals. Ihr wolltet im Falle eines Popiesch-Einsatzes Torsten Hanusch zum Cheftrainer machen. -
30 | steph | 15.06.2009 @ 16:36
@28: Wenn Du nach "popiesch spielertrainer" googlest, findest Du einen esw-online-Beitrag zu diesem Thema.
31 | 3liter | 15.06.2009 @ 16:39
die Regel gibts schon länger. So seit ca. 5-6 Jahren, genau weiß ich es nicht mehr. Wir hatten damals das Problem in der Sachsenliga. Selbst da haben sie wegen der Regel rumgeheult.
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Und das, obwohl Manager Ralf Hantschke mit Hochdruck an dieser Personalie arbeitet. Doch auch er musste erkennen, dass der sportliche Erfolg der vergangenen Saison – die Füchse zogen erstmals seit elf Jahren wieder in das Halbfinale der 2. Bundesliga ein – nur die eine Seite bei der Trainersuche ist. Die andere Seite ist die geplante Kürzung des Budgets auf eine Million Euro, die natürlich auch zulasten des Personaletats geht. Die RUNDSCHAU beleuchtet, welche Optionen den Füchse bei der Trainersuche noch bleiben.
Die große Lösung
Es war und ist das erklärte Ziel, einen erfahrenen Coach zu verpflichten. Er soll den nach Dresden abgewanderten Thomas Popiesch ersetzen. Interessenten gab es mehrere; zum Beispiel Marcus Bleicher, Dave Rich und Danny Naud. Die meisten Verhandlungen scheiterten jedoch am Geld beziehungsweise, weil die angefragten Kandidaten auf ein besseres Angebot anderer Clubs warteten. Dennoch arbeitet Hantschke weiterhin an der Realisierung dieser Lösung. „Wir lassen uns nicht unter zeitlichen Druck setzen. Es gibt derzeit Kontakte zu zwei, drei Kandidaten“, betont er.
Die interne Lösung
Auch die Beförderung des bisherigen Co-Trainers Dirk Rohrbach zum neuen Chef ist denkbar. Die interne wäre gleichzeitig eine kostengünstige Lösung. Der langjährige Profi kennt den Fuchsbau ganz genau und ist zudem das Bindeglied zwischen der Profi-GmbH und dem Nachwuchs. Mit der Jugendmannschaft schaffte Rohrbach in der zurückliegenden Saison als verantwortlicher Coach den Aufstieg in die Bundesliga. Manager Hantschke schließt diese Lösung nicht aus. „Es ist eine Option, die wir in der Hinterhand haben.“
Die überraschende Lösung
Einen aktiven Profi zum Spielertrainer zu befördern, wäre eine nicht alltägliche Lösung in der 2. Bundesliga. Ein möglicher Kandidat ist Carsten Gosdeck. Der Stürmer übt diese Doppelfunktion derzeit auch bei den Bad Nauheim Grizzlys aus, mit denen er wie immer im Sommer in der Inline-Hockey-Bundesliga spielt. Denkbar auch in der 2. Liga? „Beim Inline-Hockey ist das kein Problem und es wäre vielleicht auch in der Oberliga machbar. Aber in der 2. Liga geht das nicht, weil das Niveau zu hoch ist. Der Trainer muss auf der Bank präsent sein, um den Überblick zu behalten“, erklärt Gosdeck.
Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 13. Juni 2009