Einst hütete er das Eishockeytor bei den Lausitzer Füchsen. Und das sehr erfolgreich. Fans wird der Name Iiro Itämies noch ein Begriff sein. Dieser Tage war der Finne zusammen mit seiner Familie seit vielen Jahren wieder einmal in Weißwasser zu Gast.
,,Mein ehemaliger Nachbar aus der Weißwasseraner Schulstraße, Torsten ,,Totti'' Wenzel, hatte mich eingeladen. Zwischen uns ist der Kontakt eigentlich nie ganz abgerissen, auch seine und meine Kinder sind Freunde'', so der 36-jährige Itämies im Gespräch. Nach seiner Verpflichtung in Weißwasser spielte der Finne später auch in Dresden Eishockey. ,,Danach ging ich für drei Jahre als Eishockeytorwart nach Nordschweden, aber ich war dadurch von meiner Familie getrennt. Meine Frau Mia sagte mir, irgendwann muss doch einmal Schluss mit dem Eishockeyspielen sein. Ich hätte als Profi noch weiter spielen können, aber die Familie ist mir wichtig, deshalb beendete ich meine Karriere", so Iiro Itämies, der sich inzwischen im finnischen Oulu ein Haus gebaut hat und wohnt dort zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern Ilari (13) und Topias (11).
Hier hat der Finne übrigens auch einst in seiner Kindheit das Eishockeyspielen erlernt. Natürlich sind die Jungs längst in die Fußstapfen ihres Vaters gestiegen. ,,Mein Sohn Ilari ist Stürmer und Topias ist Torwart wie der Vater'', lächelt der Finne. Auch im Urlaub in Weißwasser nahmen sie schon die Schläger in die Hand, um etwas zu trainieren. Iiro Itämies hat eigentlich nie richtig Abstand vom Eishockey gefunden. ,,Ich arbeite in meiner Heimat nebenbei als Nachwuchstrainer. Nach meinem Studium werde ich sicherlich etwas bei den Alten Herren mitspielen.'' Selbstverständlich fiebere er auch heute noch bei den Partien der Lausitzer Füchse mit. Die Spiele verfolge ich meistens im Internet. ,,Auch für die neue Saison drücke ich meinem ehemaligen Weißwasseraner Klub kräftig die Daumen'', so der Finne.
Beruflich hat der damalige Ausnahmetorwart der Lausitzer Füchse aber nichts mehr mit Sport am Hut. ,,Ich habe ein Studium in der Baubranche aufgenommen. Noch ein Jahr und dann werde ich als Bauleiter arbeiten, einem Berufszweig, den ich mir damals nicht im Traum vorgestellt habe, aber er macht mir großen Spaß'', so Itämies. Ehefrau Mia, die damals auch im Weißwasseraner Stadtchor sang, arbeitet inzwischen in Finnland als Vorschullehrerin. ,,Das Singen pflege ich in Finnland immer noch. Wir sind fünf singende Frauen die bei uns regelmäßig auftreten'', so die sympathische Finnin.
Familie Itämies war bis Freitag in Weißwasser. ,Danach besuchte sie Dresden und am Sonntag Berlin. ,,Nun verlängern wir unseren Urlaub und fliegen nach Spanien, aber ich komme sicherlich auch wieder einmal nach Weißwasser zurück. Hier habe ich noch viele Freunde und Bekannte, wie eben die Familie Wenzel", so Iiro Itämies.
Cool, Oulu ist Partnerstadt von Halle(Saale), die hatten hier einen schönen Finnischen Weihnachtsmarkt in Halle aufgebaut mit lecker Essen und Trinken.
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,,Mein ehemaliger Nachbar aus der Weißwasseraner Schulstraße, Torsten ,,Totti'' Wenzel, hatte mich eingeladen. Zwischen uns ist der Kontakt eigentlich nie ganz abgerissen, auch seine und meine Kinder sind Freunde'', so der 36-jährige Itämies im Gespräch. Nach seiner Verpflichtung in Weißwasser spielte der Finne später auch in Dresden Eishockey. ,,Danach ging ich für drei Jahre als Eishockeytorwart nach Nordschweden, aber ich war dadurch von meiner Familie getrennt. Meine Frau Mia sagte mir, irgendwann muss doch einmal Schluss mit dem Eishockeyspielen sein. Ich hätte als Profi noch weiter spielen können, aber die Familie ist mir wichtig, deshalb beendete ich meine Karriere", so Iiro Itämies, der sich inzwischen im finnischen Oulu ein Haus gebaut hat und wohnt dort zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern Ilari (13) und Topias (11).
Hier hat der Finne übrigens auch einst in seiner Kindheit das Eishockeyspielen erlernt. Natürlich sind die Jungs längst in die Fußstapfen ihres Vaters gestiegen. ,,Mein Sohn Ilari ist Stürmer und Topias ist Torwart wie der Vater'', lächelt der Finne. Auch im Urlaub in Weißwasser nahmen sie schon die Schläger in die Hand, um etwas zu trainieren. Iiro Itämies hat eigentlich nie richtig Abstand vom Eishockey gefunden. ,,Ich arbeite in meiner Heimat nebenbei als Nachwuchstrainer. Nach meinem Studium werde ich sicherlich etwas bei den Alten Herren mitspielen.'' Selbstverständlich fiebere er auch heute noch bei den Partien der Lausitzer Füchse mit. Die Spiele verfolge ich meistens im Internet. ,,Auch für die neue Saison drücke ich meinem ehemaligen Weißwasseraner Klub kräftig die Daumen'', so der Finne.
Beruflich hat der damalige Ausnahmetorwart der Lausitzer Füchse aber nichts mehr mit Sport am Hut. ,,Ich habe ein Studium in der Baubranche aufgenommen. Noch ein Jahr und dann werde ich als Bauleiter arbeiten, einem Berufszweig, den ich mir damals nicht im Traum vorgestellt habe, aber er macht mir großen Spaß'', so Itämies. Ehefrau Mia, die damals auch im Weißwasseraner Stadtchor sang, arbeitet inzwischen in Finnland als Vorschullehrerin. ,,Das Singen pflege ich in Finnland immer noch. Wir sind fünf singende Frauen die bei uns regelmäßig auftreten'', so die sympathische Finnin.
Familie Itämies war bis Freitag in Weißwasser. ,Danach besuchte sie Dresden und am Sonntag Berlin. ,,Nun verlängern wir unseren Urlaub und fliegen nach Spanien, aber ich komme sicherlich auch wieder einmal nach Weißwasser zurück. Hier habe ich noch viele Freunde und Bekannte, wie eben die Familie Wenzel", so Iiro Itämies.
(André Kurtas)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 06. Juli 2009