...für seine Eishalle/Die Eishockeystadt erhält heute einen Bescheid über zehn Millionen Euro.
Satte zehn Millionen Euro Fördergelder erhält Weißwasser. Zuerst als Bescheid, dann aufs Konto. Das Schreiben übergeben heute Innenminister Albrecht Buttolo, Wirtschaftsminister Thomas Jurk und der Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Aufbaubank, Stefan Weber. Das neuen Stadion profitiert vom Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost“ so ein großes Stück näher.
Bescheid wird geschrieben
Vom Innenministerium hieß es am Mittwoch: „Ob es sich um mehr als eine reine Informationstour handelt, wollen die Minister und der Bankchef im Vorfeld nicht weiter kommentieren.“ Doch Lothar Hofner, Sprecher des Innenministeriums, verkündete auf SZ-Nachfrage: „Ja, der Fördermittelbescheid für das Eisstadion wird hier gerade erstellt.“ Lange Vorbereitungen hätte es dazu schon gegeben.
Prioritäten neu abgesteckt
Oberbürgermeister Hartwig Rauh schien nichts vom erwartbaren Geldsegen zu ahnen. Aber: Es sei fantastisch, erklärte er. Das werde viele Entscheidungen in der Stadt leichter machen. „Da können wir am 2. September in der Stadtrats-Sondersitzung ganz anders an die Prioritätenliste heran gehen“, sagte der OB. Die regelt in der Stadt, was mit dem vorhanden Geld zuerst gebaut wird. Die Fördermittel für die Eishalle lassen so auch Kitas, Volkshaus, Bahnhof und Infrastruktur auf der Liste nach oben rutschen. „Wir haben definitiv den Bescheid, dass das Efre-Gebiet gefördert wird, wir haben die Bewilligung für die Konjunkturmaßnahme, aber für das Eisstadion hatten wir bisher nur mündliche Willensbekundungen.“ Nun wisse man, dass der Eigenanteil für das Eisstadion 5,25 Milllionen betrage.
Stadion kann 2012 stehen
„Es ist einer der schönsten Tage, der vergangenen 19 Jahre“, sagt Andreas Friebel, Sprecher der Lausitzer Füchse und Stadtrat von Weißwasser. Er fragte noch in der jüngsten Ratssitzung am 12. August, wie denn nun eingentlich der Stand um das Eisstadion sei. Damals die Antwort: Die Architektenausschreibung sei durch und man treffe sich im September mit einigen zum persönlichen Gespräch. Nun habe sich die ganze Arbeit gelohnt, sagt auch Bernard Stefan, Vorstandvorsitzender des Eissport Weißwasser. Das sei ein bedeutender Schritt, den man vor drei Jahren kaum noch für möglich gehalten hätte. Die größte Hürde – das Geld vom Freistaat, sei genommen. Die Ausschreibung der Architekten sei abgeschlossen – nun müsse es weiter gehen. „Ich denke es ist realistisch, dass das neue Eisstadionin Weißwasser im Jahr 2012 steht“, sagt Stefan.
Soll das wirklich stimmen? Kann mich mal jemand zwicken? Das wäre wirklich unglaublich geil, wenn wir 2012 im neuen Stadion spielen. Mal sehen, ob heut Abend beim Spiel dazu mehr gesagt wird.
2 | Senator | 21.08.2009 @ 14:17
Es wäre ein Traum und ist überlebenswichtig.
3 | timmi | 21.08.2009 @ 14:37
meint frau tietz mit "einen Bescheid" den fördermittelbescheid? alles andere wäre nämlich unverbindlich!
4 | berti | 21.08.2009 @ 14:49
Naja ob das Stadion gebaut wird steh für mich dann immernoch nicht fest.. !?
nach den Meldungen, die es in den vergangenen Jahren gab, müßten ja schon 10-15 Stadien hier irgenwo rumstehn ;)
.... die Frage bleib auch immer ob ein neues Stadion überhaupt besser ist.. (Betriebskosten, Sicht, Komfort?) Das sollte bei der Entscheidung für ein Entwurf Vorrang haben. Den einen Entwurf, der zu Dietze-Zeiten vorgelegt wurde fand ich schrecklich. War einfach nur ein Klotz!
5 | Renegade | 21.08.2009 @ 16:35
Das ist doch mal was Positives ... manchmal zahlt es sich eben aus , wenn Wahlkampf ist (Hoffentlich ists nicht nur ein Wahlversprechen !)
6 | thingslikehockey | 21.08.2009 @ 18:53
@5 Wen wählst du denn?
7 | Nero | 21.08.2009 @ 20:17
Ich glaub erst dran wenn das Stadion fertig ist und wir das erste Spiel drin haben. Es lässt einen aber hoffen.
8 | Matze82 | 21.08.2009 @ 20:19
ich glaub es trotzdem erst wenn ich beim ersten bully drin stehe
9 | Löweralph | 21.08.2009 @ 23:48
die sache läuft!!es freut jeden eishockeyfan wenn sich für einen konkurenten die bedingungen verbessern! schon das mehr zuschauer kommen und die stimmung noch besser bei den derbys wird!seid nicht immer so pesimistisch! gibt für alle!!!schwierigkeiten lösungen, ob hallenmiete oder sostiges!viel erfolg für die neuse saison!gruß aus bdbl. bei dd
10 | gizmo | 22.08.2009 @ 11:52
@Löwenralph wieso sind wir pesimistisch?? Wir sind bloß realistisch,da wir eigentlich schon seit 19 Jahren ne neue Eishalle haben sollten und immer wieder wurden wir entäuscht. Also lass ich mich überraschen wieviel da dran ist. Ich seh die Halle erst wenn ich drin stehe und der Puck in den Bullykreis fällt.Aber so weit wie jetz waren wir noch nie an ner neuen Halle dran.Schönen WE noch.
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Satte zehn Millionen Euro Fördergelder erhält Weißwasser. Zuerst als Bescheid, dann aufs Konto. Das Schreiben übergeben heute Innenminister Albrecht Buttolo, Wirtschaftsminister Thomas Jurk und der Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Aufbaubank, Stefan Weber. Das neuen Stadion profitiert vom Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost“ so ein großes Stück näher.
Bescheid wird geschrieben
Vom Innenministerium hieß es am Mittwoch: „Ob es sich um mehr als eine reine Informationstour handelt, wollen die Minister und der Bankchef im Vorfeld nicht weiter kommentieren.“ Doch Lothar Hofner, Sprecher des Innenministeriums, verkündete auf SZ-Nachfrage: „Ja, der Fördermittelbescheid für das Eisstadion wird hier gerade erstellt.“ Lange Vorbereitungen hätte es dazu schon gegeben.
Prioritäten neu abgesteckt
Oberbürgermeister Hartwig Rauh schien nichts vom erwartbaren Geldsegen zu ahnen. Aber: Es sei fantastisch, erklärte er. Das werde viele Entscheidungen in der Stadt leichter machen. „Da können wir am 2. September in der Stadtrats-Sondersitzung ganz anders an die Prioritätenliste heran gehen“, sagte der OB. Die regelt in der Stadt, was mit dem vorhanden Geld zuerst gebaut wird. Die Fördermittel für die Eishalle lassen so auch Kitas, Volkshaus, Bahnhof und Infrastruktur auf der Liste nach oben rutschen. „Wir haben definitiv den Bescheid, dass das Efre-Gebiet gefördert wird, wir haben die Bewilligung für die Konjunkturmaßnahme, aber für das Eisstadion hatten wir bisher nur mündliche Willensbekundungen.“ Nun wisse man, dass der Eigenanteil für das Eisstadion 5,25 Milllionen betrage.
Stadion kann 2012 stehen
„Es ist einer der schönsten Tage, der vergangenen 19 Jahre“, sagt Andreas Friebel, Sprecher der Lausitzer Füchse und Stadtrat von Weißwasser. Er fragte noch in der jüngsten Ratssitzung am 12. August, wie denn nun eingentlich der Stand um das Eisstadion sei. Damals die Antwort: Die Architektenausschreibung sei durch und man treffe sich im September mit einigen zum persönlichen Gespräch. Nun habe sich die ganze Arbeit gelohnt, sagt auch Bernard Stefan, Vorstandvorsitzender des Eissport Weißwasser. Das sei ein bedeutender Schritt, den man vor drei Jahren kaum noch für möglich gehalten hätte. Die größte Hürde – das Geld vom Freistaat, sei genommen. Die Ausschreibung der Architekten sei abgeschlossen – nun müsse es weiter gehen. „Ich denke es ist realistisch, dass das neue Eisstadionin Weißwasser im Jahr 2012 steht“, sagt Stefan.
Von Sandra Tietz
Quelle: Sächsische Zeitung vom 21.August 2009