Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Eishockeynachwuchs spielt 2013 in der neuen Halle
24.08.2009 | 12:35 Uhr von
Nachdem die Bürokratie erledigt und die zehn Millionen Euro gesichert sind, erhält die Stadt am Montag Vorschläge, wie das Stadion aussehen kann.

Die zehn Millionen Euro für das neue Eisstadion in Weißwasser sind sicher. Innenminister Albrecht Buttolo übergab gestern in Weißwasser die „förderrechtliche Zustimmung“. Am Montag ist Bewerbungsschluss für die Architekten, die das Eisstadion Weißwasser planen wollen. Eine Vorauswahl der eingereichten Vorschläge – ob ein visionärer Neubau oder eine bodenständige, funktionale Halle – muss erfolgen. Das Wichtigste: Alles muss sich im Kostenrahmen von etwa 15 Millionen Euro bewegen. Gespräche mit einzelnen Bewerbern stehen danach bevor. Und schließlich: „Wir hoffen, dass im Oktober der Stadtrat entscheidet, welcher Architekt den Auftrag erhält“, so Oberbürgermeister Hartwig Rauh. Der bekannteste Vorschlag derzeit ist die Version von Dr. Rolf Sommer aus Cottbus – auf dem Gelände der jetzigen Eishalle.

Baubeginn im Jahr 2010

Andere Entwürfe sind hochtrabender – es soll Glaspaläste, mehrstöckige Versionen und begrünte Dächer als Option im Umlauf sein. Immer gilt jedoch: Die Einbindung ins Stadtbild muss gewahrt werden, und auch die multifunktionale Nutzung der Halle. Im Frühjahr 2010 soll jedenfalls ein Finanzierungsangebot für die Halle stehen. Noch ein paar Monate später – und der Bau der Halle könnte beginnen. „Ich rechne mit zwei Jahren Bauzeit“, erklärte Bernard Stefan, Vorstandsvorsitzender des Eissportvereins.

Strittig ist noch: Wie viele Kabinen für die Sportler gibt es. Vier oder sechs. Weißwassers OB Rauh hat gestern eher die sechs Kabinen favorisiert. Die Sportler müssten ihre Sachen trocknen in den Räumen – da sei Platzkapazität vonnöten. Es gibt aber auch den Vorschlag eines zentralen Trockenraums. Denn die Stadt müsste derzeit zwei Kabinen finanzieren. „Das hieße auch, dass wir zum Beispiel anteilig das größere Hallendach mitfinanzieren müssten“, so Rauh.

Doch so weit ist das alles noch nicht. Wie genau die neue Eishalle im Endeffekt aussieht, wird sich erst im kommenden Jahr herausstellen. Zuvor muss der Verein und die Stadt darüber entscheiden, was in der Halle benötigt wird – welche Räume, wie viel Steh- und Sitzplätze. Bis heute gibt es nur Ideen und Vorschläge – aufgrund von Besuchen in anderen Eishallen. Ebenfalls offen ist, ob das neue Eisstadion auf der Fläche des alten Freiluftstadions erbaut wird.

Doch die Zeichen stehen gut für Weißwasser und seine Eishalle. Die Ex-OB von Weißwasser, Helma Orosz, hat immer wieder nachgefragt. „Immer wieder wurde ich gefragt, wie weit ich denn sei und ob ich schon eine Lösung für Weißwasser gefunden hätte“, so Buttolo. Die hat er über das Förderprojekt Stadtumbau Ost gefunden. Bis 2013 muss die neue Halle in Weißwasser stehen – das ist die Auflage.

Von Sandra Tietz

Quelle: Sächsische Zeitung vom 24.August 2009
1107 mal gelesen
 
1 | timmi | 24.08.2009 @ 14:13
schön wenn es denn kommen sollte, aber die behauptung von frau tietz "die zehn Millionen Euro [.. ]sind sicher" zeugen von absoluter ahnungslosigkeit. eine "förderrechtliche Zustimmung" ist allenfalls schriftlicher wahlkampf und überhaupt nicht verbindlich. ein fördermittelbescheid wäre verbindlich und der kann erst gegeben werden wenn planungen eingereicht sind
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