Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse wollen sportlich die Klasse halten
11.09.2009 | 00:40 Uhr von
Die Weißwasseraner starten morgen mit einer Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern in die neue Saison.
Vorsicht ist angesagt bei den Lausitzer Füchsen – vor allem in finanzieller Hinsicht. Ja kein zu großes finanzielles Risiko eingehen, lieber nicht zu viele, hochkarätige Spieler verpflichten und am Ende vielleicht finanzielle Probleme haben. Das warnende Beispiel der Tölzer Löwen, die mitten in der vergangenen Saison die Insolvenz anmelden mussten, sorgt bei inzwischen vielen Bundesligisten für Zurückhaltung, auch wenn noch nicht überall alles im Reinen ist, wie die aktuellen Entwicklungen in Dresden bewiesen haben. Die Lausitzer Füchse setzen unter Manager Ralf Hantschke auch deshalb auf junge Spieler, bei denen Hantschke und Trainer Dirk Rohrbach das notwendige Potenzial ausmachen, deren finanzielle Forderungen sich aber (noch) in Grenzen halten. Schöner Nebeneffekt: Neben Bartlick, Klenner, Götz, Lehnigk, Kohl und Rösler spielen mit Marcel Linke, Jens Heyer und Danny Albrecht jetzt drei weitere Spieler bei den Füchsen, die aus dem Weißwasseraner Nachwuchs stammen.

Die vielen jungen Spieler sollen von gestandenen Profis geführt werden. Für die Abwehr wurde Robin Sochan (zuletzt Schwenningen) geholt, in der Offensive wird Carsten Gosdeck sehr viel Verantwortung tragen müssen. „Natürlich wird Verantwortung immer auf mehrere Schultern verteilt, aber es ist klar, dass die erfahrenen Spieler da mehr gefragt sind“, sagt Trainer Dirk Rohrbach.

Extrem jung sind die Lausitzer Füchse auch auf der Torwartposition besetzt. Die Nummer 1, Ryan MacDonald, ist gerade einmal 24 Jahre alt, hat aber in der vergangenen Saison schon bewiesen, dass er ein starker und vor allem zuverlässiger Rückhalt sein kann. Wenn ihm allerdings etwas passiert, er über einen längeren Zeitraum ausfallen sollte, dann müssen Benjamin Dirksen (21) oder Rostislav Kostarek ins kalte Bundesligawasser geworfen werden. „In diesem Fall würden wir sicherlich reagieren und einen Torwart nachverpflichten“, sagt Rohrbach. Diese Option gelte generell, natürlich immer mit Blick auf die Finanzen.

Bisher sind ja auch erst drei der sechs Ausländerpositionen besetzt. Auch diesbezüglich kommt bei den Füchsen keine Hektik auf. „Wir starten jetzt erst einmal so in die Saison und hätten ja noch bis zum 31. Januar Zeit, Spieler zu holen, um unser Saisonziel zu schaffen“, sagt Rohrbach.

Das heißt auch in diesem Jahr zuallererst sportlicher Klassenerhalt, möglichst durch Erreichen der Pre-Playoffs. Dazu müssen die Weißwasseraner mindestens vier Mannschaften hinter sich lassen. Anlass für die Hoffnung, dass das zu schaffen ist, gibt nicht zuletzt der Freiberger-Sachsen-Cup, den die Weißwasseraner als Zweiter hinter den Dresdner Eislöwen, aber vor den Crimmitschauer Eispiraten beendet haben.

Ab morgen allerdings zählen nur noch richtige Punkte. Das Auftaktprogramm auswärts gegen den Vizemeister München und dann zu Hause gegen den Meister Bietigheim ist zwar extrem schwer, macht aber Rohrbach keine Angst: „Alle kommen aus der Vorbereitung. Überall klappen die Abläufe noch nicht hundertprozentig. Natürlich haben wir eine Chance. Und alle meine Spieler sind heiß auf die Spiele“.

Sicher auch die Fans. Knapp 300 Dauerkarten sind schon verkauft.
(Von Frank Thümmler)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 10.09.2009
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