Wie immer ist bei den Lausitzern Abstiegskampf angesagt – mit einem um ein Drittel gekürzten Etat.
Vor dem Zweitliga-Start haben sie sich nochmal auf der Erlebnis-Ranch von Füchse-Chef René Reinert bei Gegrilltem und kühlen Getränken getroffen und sich in die Hand geschworen: Auch diesmal lassen wir uns nicht unterkriegen. Getreu dem Spruch, der an der in die Jahre gekommenen Halle in Weißwasser prangt: Füchse geben niemals auf.
„Das heißt für uns Klassenerhalt. Am besten ohne Zittern mit Ende der Vorrunde“, sagte Trainer Dirk Rohrbach. Der langjährige Profi hat im Sommer gleich ein dreifach schweres Erbe angetreten.
Am gravierendsten: die Etatkürzung von fast 500000 Euro als Folge der Wirtschaftskrise. Die Lausitzer gehen mit einem Budget von einer Million Euro in die Saison – da sind nicht einmal alle möglichen Plätze in der eigenen Kabine belegt. „Wir müssen alle bewährten Lausitzer Tugenden mobilisieren, um anderswo eingekaufte Qualität kompensieren zu können“, meinte der 37-Jährige. Beim Nachfolger des DDR-Rekordmeisters wurden ohnehin nie Wolkenkuckucksheime mit Wunschträumen von der DEL und dergleichen errichtet. „Entscheidend ist, wie wir Profi-Eishockey unter den schwierigen Strukturbedingungen in der Lausitz sichern“, sagte Dieter Krein. Der frühere Präsident von Fußball-Zweitligist Energie Cottbus, der in der Nähe von Weißwasser lebt, hilft mit seinen Erfahrungen als Chef des Finanz-Beirats.
So machen wir das – Trainer Dirk Rohrbach gibt Thomas Götz, in der letzten Saison „Fuchs des Jahres“, taktische Tipps. Foto: Lutz Hentschel
Ausgerechnet die herausragende letzte Saison, die mit dem Play-off-Halbfinale gekrönt wurde, könnte aber im Umfeld und bei den Fans überzogene Erwartungen produzieren. Rohrbach wird prinzipiell. „Das muss raus aus den Köpfen. Wir beginnen wieder bei Null“, sagte der Trainer und hat dabei auch die Abgänge von Leistungsträgern wie von Top-Scorer Preston Mizzi, Reagan Rome und anderen im Blick. Ex-Trainer Thomas Popiesch wechselte zu Ligakonkurrent Dresden.
Und da wäre die Personalie Rohrbach selbst. Den Nachwuchs-Verantwortlichen hatte niemand auf der Rechnung, als nach Popieschs Weggang die Trainersuche wegen nicht zu finanzierender Angebote abgebrochen wurde. Als Notnagel in der klammen Situation sieht sich der 37-Jährige jedoch nicht. „Für mich ist das eine große Chance“, sagte Rohrbach und weist auf seine bodenständigen Lausitzer Wurzeln hin: „Ich will mich durchbeißen, weil ich hier zu Hause bin und mich nicht als Durchreisender sehe, der alle zwei Jahre seine Koffer packt.“ Den Erfolg will Rohrbach in „engster Zusammenarbeit mit Manager Ralf Hantschke“ erzwingen. Der frühere Profi teilt die Philosophie mit seinem Trainer: „Bei uns ist die Mannschaft der Star. Wenn das jeder beherzigt, sind wir immer gut gefahren“, sagte Hantschke.
Vor dem Zweitliga-Start haben sie sich nochmal auf der Erlebnis-Ranch von Füchse-Chef René Reinert bei Gegrilltem und kühlen Getränken getroffen und sich in die Hand geschworen: Auch diesmal lassen wir uns nicht unterkriegen. Getreu dem Spruch, der an der in die Jahre gekommenen Halle in Weißwasser prangt: Füchse geben niemals auf.
„Das heißt für uns Klassenerhalt. Am besten ohne Zittern mit Ende der Vorrunde“, sagte Trainer Dirk Rohrbach. Der langjährige Profi hat im Sommer gleich ein dreifach schweres Erbe angetreten.
Am gravierendsten: die Etatkürzung von fast 500000 Euro als Folge der Wirtschaftskrise. Die Lausitzer gehen mit einem Budget von einer Million Euro in die Saison – da sind nicht einmal alle möglichen Plätze in der eigenen Kabine belegt. „Wir müssen alle bewährten Lausitzer Tugenden mobilisieren, um anderswo eingekaufte Qualität kompensieren zu können“, meinte der 37-Jährige. Beim Nachfolger des DDR-Rekordmeisters wurden ohnehin nie Wolkenkuckucksheime mit Wunschträumen von der DEL und dergleichen errichtet. „Entscheidend ist, wie wir Profi-Eishockey unter den schwierigen Strukturbedingungen in der Lausitz sichern“, sagte Dieter Krein. Der frühere Präsident von Fußball-Zweitligist Energie Cottbus, der in der Nähe von Weißwasser lebt, hilft mit seinen Erfahrungen als Chef des Finanz-Beirats.
Ausgerechnet die herausragende letzte Saison, die mit dem Play-off-Halbfinale gekrönt wurde, könnte aber im Umfeld und bei den Fans überzogene Erwartungen produzieren. Rohrbach wird prinzipiell. „Das muss raus aus den Köpfen. Wir beginnen wieder bei Null“, sagte der Trainer und hat dabei auch die Abgänge von Leistungsträgern wie von Top-Scorer Preston Mizzi, Reagan Rome und anderen im Blick. Ex-Trainer Thomas Popiesch wechselte zu Ligakonkurrent Dresden.
Und da wäre die Personalie Rohrbach selbst. Den Nachwuchs-Verantwortlichen hatte niemand auf der Rechnung, als nach Popieschs Weggang die Trainersuche wegen nicht zu finanzierender Angebote abgebrochen wurde. Als Notnagel in der klammen Situation sieht sich der 37-Jährige jedoch nicht. „Für mich ist das eine große Chance“, sagte Rohrbach und weist auf seine bodenständigen Lausitzer Wurzeln hin: „Ich will mich durchbeißen, weil ich hier zu Hause bin und mich nicht als Durchreisender sehe, der alle zwei Jahre seine Koffer packt.“ Den Erfolg will Rohrbach in „engster Zusammenarbeit mit Manager Ralf Hantschke“ erzwingen. Der frühere Profi teilt die Philosophie mit seinem Trainer: „Bei uns ist die Mannschaft der Star. Wenn das jeder beherzigt, sind wir immer gut gefahren“, sagte Hantschke.
Von Berthold Neumann
Quelle: Sächsische Zeitung vom 11.09.2009