Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
1. Spieltag
12.09.2009 | 00:23 Uhr von
Fulminanter Auftakt: Viele Tore und viele Fans am 1. Spieltag

Ein Dämpfer für den Favoriten, eine Überraschung durch einen Außenseiter und jede Menge Tore gab es am ersten Spieltag der neuen Zweitligasaison in den sieben Stadien zu sehen. 58-mal netzten die Spieler am Freitagabend ein. Für die größte Überraschung sorgte dabei Aufsteiger Kaufbeuren, der zuhause die Schwenninger Wild Wings mit 4:1 besiegte.

Der zweite Aufsteiger hatte weniger Glück: Nachdem es schon in der Vorbereitung keinen Sieg gab, gingen die Hannover Indians auch bei ihrem Debüt in der Zweiten Liga mit leeren Händen vom Eis. Die mehr als 4.000 Fans mussten am Ende sogar ein Debakel mit ansehen. Durch sechs Gegentore im Schlussdrittel verlor die Mannschaft von Craig Streu am Ende mit 2:9 gegen den SC Riessersee, der damit gleichzeitig erste Tabellenführer ist.

Allerdings nur aufgrund eines weniger kassierten Gegentreffers: Denn eine derbe Pleite gab es auch für die Dresdner Eislöwen, die ebenfalls im Schlussdrittel untergingen und mit 3:9 gegen die Heilbronner Falken die Segel streichen mussten. Heilbronns Frederik Cabana durfte sich ebenso über einen Hattrick freuen wie sein Teamkollege Axel Hackert. Die Eislöwen bleiben bei minus acht Zählern.

Mann des Spieltags war aber Freiburgs Neuerwerbung Paul McIlveen. Der bescherte seinen Wölfen in Bremerhaven fast im Alleingang einen Zähler. Er traf viermal, dreimal davon im Schlussdrittel, als die Wölfe schon mit 1:5 zurücklagen. Der Sieg ging aber dann doch an Bremerhaven. Chris Stanley machte in der Overtime das 6:5 – auch für ihn war es ein Hattrick.

Meister Bietigheim landete ebenso einen 4:3-Erfolg (über Landshut) wie Vizemeister München über die Lausitzer Füchse. Bei Landshut konnte der erst 16-jährige Tobias Rieder ein Tor erzielen und eines vorbereiten. Zum Sieg reichte es dennoch nicht.

Sehr erfreulich waren die Zuschauerzahlen an diesem ersten Spieltag. Hannover führte die Liga mit mehr als 4.000 Fans an - und hatte damit mehr Zuschauer als DEL-Team Hannover Scorpions (3.791). Mehr als 3.000 kamen nach Dresden und annähernd so viele in Kaufbeuren und Ravensburg. Bremerhaven konnte exakt 2.000 Fans begrüßen.


Die SPIELE IM STENOGRAMM:

Kaufbeuren - Schwenningen 4:1 (2:1, 1:0, 1:0) Tore: 0:1 (5.) Hooton, 1:1 (6.) Webb, 2:1 (15.) Ekblad, 3:1 (24.) Webb, 4:1 (46.) Sikora; Strafminuten: Kaufbeuren: 20, Schwenningen: 20 + 10 für Prommersberger; Zuschauer: 2.826.

Ravensburg - Crimmitschau 1:4 (0:1, 0:1, 1:2) Tore: 0:1 (12.) Carciola, 0:2 (38.) Contois, 1:2 (48.) Busch, 1:3 (52.) Schmerda, 1:4 (60.) Champagne; Strafminuten: Ravensburg: 14, Crimmitschau: 11 + Spieldauer für Saurette + 10 für Ballantyne; Zuschauer: 2.700.

München - Weißwasser 4:3 (2:1, 1:2, 1:0) Tore: 1:0 (2.) Buchwieser, 2:0 (16.) Wichert, 2:1 (18.) Gosdeck, 3:1 (25.) Schymainski, 3:2 (26.) Tepper, 3:3 (35.) Heyer, 4:3 (50.) Schymainski; Strafminuten: München: 10, Weißwasser: 12; Zuschauer: 2.028.

Hannover - Riessersee 2:9 (1:2, 1:1, 0:6) Tore: 0:1 (4.) Bembridge, 0:2 (8.) Lehner, 1:2 (19.) Hemmes, 2:2 (36.) Mizzi, 2:3 (37.) Suchan, 2:4 (43.) Frank, 2:5 (46.) Dumoulin, 2:6 (50.) Regan, 2:7 (50.) McPherson, 2:8 (55.) Suchan, 2:9 (59.) Frank; Strafminuten: Hannover: 18 + 10 für Atherton, Riessersee: 20; Zuschauer: 4.092.

Bietigheim - Landshut 4:3 (1:0, 2:1, 1:2) Tore: 1:0 (17.) Robitaille, 2:0 (22.) Hammer, 2:1 (28.) Rieder, 3:1 (39.) Walton, 3:2 (41.) Forster, 4:2 (49.) Walton, 4:3 (59.) Prommersberger; Strafminuten: Bietigheim: 27 + Spieldauer für Schmidt, Landshut: 20 + Spieldauer für Anderson + Spieldauer für Morris; Zuschauer: 1.433.

Bremerhaven - Freiburg 6:5 n. V. (2:0, 3:1, 0:4, 1:0) Tore: 1:0 (2.) Schmidt, 2:0 (10.) Stanley, 3:0 (24.) Parent, 4:0 (25.) Garten, 4:1 (28.) McIlveen 5:1 (30.) Stanley, 5:2 (47.) McIlveen, 5:3 (51.) Ivan, 5:4 (53.) McIlveen, 5:5 (56.) McIlveen 6:5 (64.) Stanley; Strafminuten: Bremerhaven: 8, Freiburg: 20; Zuschauer: 2.000.

Dresden - Heilbronn 3:9 (0:1, 2:2, 1:6) Tore: 0:1 (10.) Cabana, 1:1 (21.) Dmitriev, 1:2 (27.) Cabana, 1:3 (35.) Hackert, 2:3 (36.) Pohl, 3:3 (42.) Bombis, 3:4 (43.) Fenton, 3:5 (45.) Urquhart, 3:6 (51.) Urquhart, 3:7 (52.) Hackert, 3:8 (55.) Hackert, 3:9 (60.) Cabana; Strafminuten: Dresden: 8, Heilbronn: 10; Zuschauer: 3.049.

quelle: www.eishockeynews.de
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1. Krefeld Pinguine 114
2. Kassel Huskies 106
3. Star Bulls Rosen 97
4. Ravensburg Tower 91
5. SC Bietigheim St 89
6. EV Regensburg 81
7. Lausitzer Füchse 79
8. EV Landshut 76
9. Düsseldorfer EG 74
10. Eispiraten Crimm 68
11. EHC Freiburg 61
12. Blue Devils Weid 57
13. EC Bad Nauheim 55
14. ESV Kaufbeuren 44
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