Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Ein Ohrwurm:
15.09.2009 | 18:35 Uhr von
He, was geht ab – wir schießen den Meister ab!
100 Prozent Einstellung, Disziplin und einen guten Torhüter hatte Füchse-Trainer Dirk Rohrbach vorm Saisonstart als Schlüssel zum Erfolg ausgemacht.

Bereits beim ersten Heimspiel gegen den letztjährigen Meister, die Bietigheim Steelers, zeigten seine Schützlinge, dass die ihrem Trainer gut zugehört hatten. Mit 5:1 besiegten die Füchse ein fast unverändertes Schwaben-Team, das in der letzten Saison die Weißwasseraner im Halbfinale glatt mit vier Siegen ausschaltete.
Bereits am Freitag hatten die Lausitzer Kufencracks ihr vorhandenes Potenzial angedeutet. Beim Vizemeister München mussten sie sich nur knapp mit 3:4 geschlagen geben. Trotz eines 0:2 und 1:3-Rückstandes kamen die Füchse bis zum Ende des zweiten Drittels zum Ausgleich. Eine Unterzahlsituation brachte dann in der 50. Minute den Siegtreffer für die Bajuwaren.
Über- und Unterzahl sollte dann auch am Sonntag spielentscheidend sein. Fünf der sechs Treffer fielen an diesem Abend bei numerischer Überlegenheit eines Teams. Während das 1:0 durch Carsten Gosdeck bei Fünf gegen Fünf erzielt wurde, konnten die Gäste ihrerseits bei eigener Überzahl im ersten Drittel ausgleichen. In der 23. Spielminute der Kulminationspunkt der Partie – Gäste-Spieler Dominik Hammer traf Füchse-Verteidiger Bastian Steingroß mit dem Schläger im Gesicht, der dabei einen Zahn verlor. Regelgerecht gab es für Dominik-Hammer eine Fünf-Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe.
Der Zahnverlust schien die Füchse noch bissiger zu machen. Innerhalb von 142 Sekunden nutzten sie das Überzahlspiel, um auf 4:1 davon zu ziehen. Fast schon logisch, dass der letzte Treffer des Spiels zum 5:1-Endstand durch den dreifachen Torschützen Sven Valenti ebenfalls in Überzahl markiert wurde.
Die rund 1.750 Füchse-Fans feierten ihr Team bereits Ende des zweiten Drittels frenetisch und konnten von ihrem neuen Ohrwurm: „He, was geht ab – wir schießen den Meister ab!“ nicht genug bekommen.
Am Freitag gastieren die Füchse beim Wiederaufsteiger und Spitzenreiter ESV Kaufbeuren, ehe am Sonntag, 17 Uhr, mit den Fischtown Pinguins ein alter Bekannter im Fuchsbau aufkreuzt.



Vier Füchse-Spieler sichern das Tor von Goalie Ryan MacDonald energisch ab. Der
Steelers-Spieler (rechts verdeckt) hatte in dieser Szene nichts zu lachen. Foto: has


Quelle: www.wochenkurier.info
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