„Das ist so ein Bekloppter, der denen sein Geld gibt...“
Das Herz von Bernd Nadebor ist zwar krankheitsbedingt angeschlagen, aber umso größer ist sein Herz, wenn es darum geht, Vereine der Region finanziell zu unterstützen. Sport spielt im Hause Nadebor eine große Rolle – das Wochenende wird generalstabsmäßig geplant. Freitag oder Sonntag ist Eishockey bei den Lausitzer Füchsen, Sonnabendnachmittag ist Fußball mit Rot-Weiß Bad Muskau angesagt und am Abend gehts zum Handball nach Bad Muskau.
Mit den Gewinnen der Firmengruppe Nadebor könnte sich der gebürtige Reichwalder mit seiner Frau Brigitte eigentlich ein schönes Leben machen und die Welt, Welt sein lassen. Ein schönes Leben hat er zwar trotzdem, als Unternehmer weiß er aber auch, dass er eine gewisse soziale Verantwortung hat. „Den Menschen in der Region müssen wir eine Perspektive bieten. Und wo geht das besser als beim Sport?“
Bei Spielen seiner Rot-Weißen steht er für sich allein und will das Spiel genießen. Auswärts wird er manchmal auch nach dem Sponsor Nadebor gefragt – was das für einer sei. Seine Antwort spricht Bände: „Das ist so ein ‘Bekloppter’, der denen sein Geld gibt...“.
Eigentlich ist fast jedes Sponsoring und wie es dazu kam eine eigene Geschichte wert, aber bezeichnend für fast alle ist die, wie der Krauschwitzer 1999 zu den Lausitzer Füchsen kam. „Ich weiß eigentlich gar nicht mehr, warum ich da eingestiegen bin. Ich hatte mit Eishockey eigentlich gar nichts am Hut. Aber die Chemie mit dem damaligen Geschäftsführer Klaus Dietze hat einfach gestimmt“, erinnert sich Bernd Nadebor. Und seit dieser Zeit ist er nicht nur Sponsor, sondern auch Gesellschafter der Füchse SpielbetriebsGmbH. Mit viel Herzblut und den entsprechenden finanziellen Zuschüssen hat er dem Lausitzer Traditionsverein schon mehrmals gemeinsam mit seinen Mitstreitern das Überleben gesichert.
Auch zu Spielern „seiner“ Teams pflegt Bernd Nadebor enge persönliche Kontakte. So kann es bei einem Besuch im Büro des 61-Jährigen passieren, dass vielleicht schon Carsten Gosdeck von den Füchsen oder Marek Bartlomieczyk, Torhüter bei Rot-Weiß Bad Muskau, bei Kaffe und Kuchen auf dem Sofa sitzen.
Geld soll bekanntlich den Charakter verderben – bei Bernd Nadebor trifft es sicher nicht zu. Und so murrt auch keiner seiner rund 200 Angestellten, wenn der Chef wieder sein Scheckbuch zückt. Sie wissen, dass die Gelder der Region zugute kommen und diese lebenswerter machen.
Wenn Bernd Nadebor alle Trikots der Vereine zeigen müsste, die er unterstützt, bräuchte er mehr Hände. So präsentiert er stolz je ein Trikot des Nieskyer Radrennfahrers René Obst (links) und der Lausitzer Füchse. Seine andere große Liebe, die Fußballer des SV Rot-Weiß Bad Muskau, kommen aber trotzdem nicht zu kurz, wie der Fußball im Hintergrund beweisen könnte. Foto: Hache
Die Füchse können froh sein, dass sie so einen Fan und Sponsor haben. Dan kann man sich nur bedanken. Vielen dank Herr Nadebor.
2 | Thorben | 16.09.2009 @ 21:52
@1: Dem kann ich mich nur anschließen: Einer der wichtigsten Schlüsselmänner für den Eissport und der anderen Sportarten, die die Fa. Nadebor unterstützt!
3 | Dynamix12 | 17.09.2009 @ 10:02
Ganz feiner Bericht. Ein großer Dank an Herrn Nadebor.
4 | angel185 | 17.09.2009 @ 11:03
Auch von meiner Stelle ein ganz großes Dankeschön!
5 | dynamo | 17.09.2009 @ 19:59
Ein absolut positiv Verrückter, als Mensch genial und das trotz seiner gesundheitlichen Probleme. Bleib wie du bist lieber Bernd.
6 | P.F.E.I.F.F.E.R | 17.09.2009 @ 21:14
Wenn die besonders "Heißblütigen" mal wieder in und um Dresden alles für bekloppt erklären und Weißwasser zum Vorzeigeeishockeyverein ernennen: Hier wird dem Mann gehuldigt, der solche hintergrundwissensfreien Beiträge maßgeblich ermöglicht!Lieber Bernd:Bitte unbedingt maßlos "bekloppt" und vor allem gesund bleiben. Übrigens: Am besten funktioniert der Bernd MIT FAMILIE!!! ;-))
7 | Hoywoyfux | 18.09.2009 @ 18:24
... einfach nur Danke für alles ...
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Das Herz von Bernd Nadebor ist zwar krankheitsbedingt angeschlagen, aber umso größer ist sein Herz, wenn es darum geht, Vereine der Region finanziell zu unterstützen. Sport spielt im Hause Nadebor eine große Rolle – das Wochenende wird generalstabsmäßig geplant. Freitag oder Sonntag ist Eishockey bei den Lausitzer Füchsen, Sonnabendnachmittag ist Fußball mit Rot-Weiß Bad Muskau angesagt und am Abend gehts zum Handball nach Bad Muskau.
Mit den Gewinnen der Firmengruppe Nadebor könnte sich der gebürtige Reichwalder mit seiner Frau Brigitte eigentlich ein schönes Leben machen und die Welt, Welt sein lassen. Ein schönes Leben hat er zwar trotzdem, als Unternehmer weiß er aber auch, dass er eine gewisse soziale Verantwortung hat. „Den Menschen in der Region müssen wir eine Perspektive bieten. Und wo geht das besser als beim Sport?“
Bei Spielen seiner Rot-Weißen steht er für sich allein und will das Spiel genießen. Auswärts wird er manchmal auch nach dem Sponsor Nadebor gefragt – was das für einer sei. Seine Antwort spricht Bände: „Das ist so ein ‘Bekloppter’, der denen sein Geld gibt...“.
Eigentlich ist fast jedes Sponsoring und wie es dazu kam eine eigene Geschichte wert, aber bezeichnend für fast alle ist die, wie der Krauschwitzer 1999 zu den Lausitzer Füchsen kam. „Ich weiß eigentlich gar nicht mehr, warum ich da eingestiegen bin. Ich hatte mit Eishockey eigentlich gar nichts am Hut. Aber die Chemie mit dem damaligen Geschäftsführer Klaus Dietze hat einfach gestimmt“, erinnert sich Bernd Nadebor. Und seit dieser Zeit ist er nicht nur Sponsor, sondern auch Gesellschafter der Füchse SpielbetriebsGmbH. Mit viel Herzblut und den entsprechenden finanziellen Zuschüssen hat er dem Lausitzer Traditionsverein schon mehrmals gemeinsam mit seinen Mitstreitern das Überleben gesichert.
Auch zu Spielern „seiner“ Teams pflegt Bernd Nadebor enge persönliche Kontakte. So kann es bei einem Besuch im Büro des 61-Jährigen passieren, dass vielleicht schon Carsten Gosdeck von den Füchsen oder Marek Bartlomieczyk, Torhüter bei Rot-Weiß Bad Muskau, bei Kaffe und Kuchen auf dem Sofa sitzen.
Geld soll bekanntlich den Charakter verderben – bei Bernd Nadebor trifft es sicher nicht zu. Und so murrt auch keiner seiner rund 200 Angestellten, wenn der Chef wieder sein Scheckbuch zückt. Sie wissen, dass die Gelder der Region zugute kommen und diese lebenswerter machen.
Quelle: www.wochenkurier.info