Die Lausitzer Füchse haben in der Schlussphase den Ausgleich auf dem Schläger, aber der Aufsteiger Kaufbeuren bringt die Führung über die Zeit.
Die Lausitzer Füchse reisten nach Kaufbeuren mit dem Selbstbewusstsein des überzeugenden 5:1-Heimsieges über den Vorjahresmeister Bietigheim zum Aufsteiger Kaufbeuren. Der hatte allerdings seine beide ersten Spiele gegen Schwenningen und Freiburg (nach Tausch des Heimrechts auch ein Heimspiel) gewonnen. Und wie schon in München verschliefen die Füchse den Start, wurden sofort kalt erwischt. Webb hatte aufs Tor geschossen, Oppolzer die Scheibe abgelenkt – und der chancenlose Torwart MacDonald musste nach nur 44 Sekunden hinter sich greifen. Danach versuchten die Weißwasseraner zunächst erst einmal, defensiv sicher zu stehen, kamen aber trotzdem zu ersten Chancen: Valenti schoss vorbei (4.) und Sochan traf von halblinks den Außenpfosten.
Bei den Gastgebern versuchte sich Verteidiger Paule mehrfach von der blauen Linie, aber Mac Donald zeigte sich immer wieder auf dem Posten. Der Füchse-Torwart rettete auch gegen die allein vor ihm auftauchenden Oppolzer und Tanaka. Fazit nach dem ersten Drittel: Die Füchse hatten Probleme mit der ersten Reihe der Gastgeber (Oppolzer – Webb – McFeeters), ansonsten war das Spiel ausgeglichen.
Bartlick gelingt der Ausgleich
Zu Beginn des Mitteldrittels mussten die Füchse sechs Minuten lang fast nur in Unterzahl agieren und konnten sich bei Torwart MacDonald bedanken, dass es kein weiteres Gegentor gab. Der 24-jährige Kanadier rettete gegen den allein vor ihm auftauchenden Aßner und gegen McFeeters mit Glanzparaden.
Dann zeigte sein Gegenüber Thomas Traugust seine Klasse. Mike Sullivan hatte den Puck an der blauen Linie erobert und lief allein auf den Joker-Torwart zu, konnte ihn aber nicht überwinden. Dann mussten Kaufbeurer Spieler auf die Strafbank. Zunächst konnten die Füchse zweimal mit dieser Überzahl nichts anfangen, dann aber schlugen sie doch zu: Robin Sochan hatte von der Linie hammerhart abgezogen und Robert Bartlick, sonst alles andere als ein Torjäger, fälschte den Puck unhaltbar ins Tor ab, erzielte damit seinen ersten Saisontreffer. Danach bot sich Mike Sullivan die Chance, sogar noch den Führungstreffer zu erzielen. Auf der anderen Seite rettete der junge, 20-jährige Füchse-Verteidiger Jens Heyer im allerletzten Moment und mit großem Einsatz gegen den Joker-Stürmer Jordan Webb.
Auch im Schlussdrittel gerieten die Füchse zunächst mehrfach in Unterzahl, überstanden diese Situationen aber allesamt – auch als sie fast eine Minute nur zu dritt auf dem Eis standen. Garant dafür war Ryan MacDonald, der mehrfach glänzend parierte. Die größte Chance der Kaufbeurer verstolperte allerdings der Ex-Dresdener Petr Sikora, der drei Meter vor dem Tor die Scheibe nicht unter Kontrolle brachte. Auf der anderen Seite hatte Robin Sochan die Riesenchance zum Führungstreffer für die Füchse, aber der ebenfalls sehr starke Joker-Torwart Thomas Traugust war erneut der Sieger.
Füchse-Torwart Ryan MacDonald hielt in Kaufbeuren überragend, war bei den zwei Gegentoren aber machtlos und konnte so die knappe Niederlage nicht verhindern. Archivfoto: Peter Aswendt
Der entscheidende Treffer für die Gastgeber fiel dann in einer weiteren Überzahl. Die Füchse bekamen den Puck lange nicht aus ihrem Drittel, die eingesetzte reihe hatte keine Chance zu wechseln und wurde müde. Sikora sah den vor dem Tor freistehenden Wehrstedt, der aus Nahdistanz MacDonald überwand. In den beiden Schlussminuten hatten die Füchse noch einmal Überzahl, nahmen auch den Torwart vom Eis, aber nur Tepper hatte noch eine Einschussmöglichkeit, traf aber nicht. Den Füchsen fehlte gestern bei den Jokern einfach ein weiterer trumpf neben MacDonald.
Die Lausitzer Füchse reisten nach Kaufbeuren mit dem Selbstbewusstsein des überzeugenden 5:1-Heimsieges über den Vorjahresmeister Bietigheim zum Aufsteiger Kaufbeuren. Der hatte allerdings seine beide ersten Spiele gegen Schwenningen und Freiburg (nach Tausch des Heimrechts auch ein Heimspiel) gewonnen. Und wie schon in München verschliefen die Füchse den Start, wurden sofort kalt erwischt. Webb hatte aufs Tor geschossen, Oppolzer die Scheibe abgelenkt – und der chancenlose Torwart MacDonald musste nach nur 44 Sekunden hinter sich greifen. Danach versuchten die Weißwasseraner zunächst erst einmal, defensiv sicher zu stehen, kamen aber trotzdem zu ersten Chancen: Valenti schoss vorbei (4.) und Sochan traf von halblinks den Außenpfosten.
Bei den Gastgebern versuchte sich Verteidiger Paule mehrfach von der blauen Linie, aber Mac Donald zeigte sich immer wieder auf dem Posten. Der Füchse-Torwart rettete auch gegen die allein vor ihm auftauchenden Oppolzer und Tanaka. Fazit nach dem ersten Drittel: Die Füchse hatten Probleme mit der ersten Reihe der Gastgeber (Oppolzer – Webb – McFeeters), ansonsten war das Spiel ausgeglichen.
Bartlick gelingt der Ausgleich
Zu Beginn des Mitteldrittels mussten die Füchse sechs Minuten lang fast nur in Unterzahl agieren und konnten sich bei Torwart MacDonald bedanken, dass es kein weiteres Gegentor gab. Der 24-jährige Kanadier rettete gegen den allein vor ihm auftauchenden Aßner und gegen McFeeters mit Glanzparaden.
Dann zeigte sein Gegenüber Thomas Traugust seine Klasse. Mike Sullivan hatte den Puck an der blauen Linie erobert und lief allein auf den Joker-Torwart zu, konnte ihn aber nicht überwinden. Dann mussten Kaufbeurer Spieler auf die Strafbank. Zunächst konnten die Füchse zweimal mit dieser Überzahl nichts anfangen, dann aber schlugen sie doch zu: Robin Sochan hatte von der Linie hammerhart abgezogen und Robert Bartlick, sonst alles andere als ein Torjäger, fälschte den Puck unhaltbar ins Tor ab, erzielte damit seinen ersten Saisontreffer. Danach bot sich Mike Sullivan die Chance, sogar noch den Führungstreffer zu erzielen. Auf der anderen Seite rettete der junge, 20-jährige Füchse-Verteidiger Jens Heyer im allerletzten Moment und mit großem Einsatz gegen den Joker-Stürmer Jordan Webb.
Auch im Schlussdrittel gerieten die Füchse zunächst mehrfach in Unterzahl, überstanden diese Situationen aber allesamt – auch als sie fast eine Minute nur zu dritt auf dem Eis standen. Garant dafür war Ryan MacDonald, der mehrfach glänzend parierte. Die größte Chance der Kaufbeurer verstolperte allerdings der Ex-Dresdener Petr Sikora, der drei Meter vor dem Tor die Scheibe nicht unter Kontrolle brachte. Auf der anderen Seite hatte Robin Sochan die Riesenchance zum Führungstreffer für die Füchse, aber der ebenfalls sehr starke Joker-Torwart Thomas Traugust war erneut der Sieger.
Der entscheidende Treffer für die Gastgeber fiel dann in einer weiteren Überzahl. Die Füchse bekamen den Puck lange nicht aus ihrem Drittel, die eingesetzte reihe hatte keine Chance zu wechseln und wurde müde. Sikora sah den vor dem Tor freistehenden Wehrstedt, der aus Nahdistanz MacDonald überwand. In den beiden Schlussminuten hatten die Füchse noch einmal Überzahl, nahmen auch den Torwart vom Eis, aber nur Tepper hatte noch eine Einschussmöglichkeit, traf aber nicht. Den Füchsen fehlte gestern bei den Jokern einfach ein weiterer trumpf neben MacDonald.
(Von Titus Fischer und Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 19.09.2009