Sven Valenti hatte es sehr eilig, in die Kabine zu kommen. Wer schon einmal von einer Magen-Darm-Grippe geplagt worden ist, wird die Gründe ahnen.
Der 34-Jährige war selbst beim Jubel der Lausitzer Füchse nach dem 5:2-Heimsieg gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven am vergangenen Sonntag entschuldigt. Dabei glich es einem kleinen Wunder, dass Valenti überhaupt auf dem Eis gestanden hatte. Denn auf dem Weg in die Eishalle wurde ihm plötzlich schlecht, kurz vor dem Spiel musste er sich sogar übergeben. In Absprache mit Füchse-Trainer Dirk Rohrbach kam der Verteidiger weniger als sonst zum Einsatz. Im aktuellen Stadion magazin „Füchse-Inside“ räumt Valenti ein: „Hauptaugenmerk war, dass ich irgendwie durch das Spiel komme.“
Der Routinier erwies sich trotz seiner gesundheitlichen Beschwerden als „Vorbild“, wie Kapitän Sebastian Klenner lobte. Valenti spielt seine zweite Saison in Weißwasser und will jetzt noch mehr Verantwortung übernehmen. Denn wegen der Verkleinerung des Kaders hat sich auch die Zahl der Führungsspieler reduziert. Valenti, der über die Erfahrung von über 400 DEL-Partien verfügt, gehört zu den Allroundern im Team. Der gelernte Stürmer ist flexibel einsetzbar und spielt im Fuchsbau meistens auf der Verteidiger-Position.
Seine Einsatzbereitschaft trotz der Magen-Darm-Grippe soll nach dem Willen von Füchse-Coach Dirk Rohrbach auch ein Signal für das kommende Wochenende in der 2. Eishockey-Bundesliga sein. Am Freitag geht es zum SC Riessersee (19.30 Uhr). Am Sonntag erwarten die Füchse dann Aufsteiger Hannover Indians (17 Uhr) mit dem letztjährigen Weißwasseraner Topscorer Preston Mizzi. Nach der Niederlage am vergangenen Freitag hatte Rohrbach die Mannschaft noch hart kritisiert, weil sie in der Defensive zu leichtfertig agiert hatte. Zwei Tage später beim Sieg gegen Bremerhaven zeigten die Füchse dann die erhoffte Reaktion. „Wir haben wieder mehr Wert auf eine sichere Defensive gelegt. Das ist der richtige Weg“, analysierte Valenti einen wichtigen Grund für den zweiten Sieg im zweiten Heimspiel.
Das Ziel ist klar: So erfolgreich soll es weitergehen. Valenti jedenfalls traut dem letztjährigen Halbfinalisten auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle in der 2. Bundesliga zu. „Wenn wir 60 Minuten konzentriertes Eishockey spielen, unsere Spieldisziplin behalten und von der Strafbank weg bleiben, dann haben wir auch gegen die Topmannschaften eine Chance“, zeigt er sich überzeugt. (Frank Noack)
Der 34-Jährige war selbst beim Jubel der Lausitzer Füchse nach dem 5:2-Heimsieg gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven am vergangenen Sonntag entschuldigt. Dabei glich es einem kleinen Wunder, dass Valenti überhaupt auf dem Eis gestanden hatte. Denn auf dem Weg in die Eishalle wurde ihm plötzlich schlecht, kurz vor dem Spiel musste er sich sogar übergeben. In Absprache mit Füchse-Trainer Dirk Rohrbach kam der Verteidiger weniger als sonst zum Einsatz. Im aktuellen Stadion magazin „Füchse-Inside“ räumt Valenti ein: „Hauptaugenmerk war, dass ich irgendwie durch das Spiel komme.“
Der Routinier erwies sich trotz seiner gesundheitlichen Beschwerden als „Vorbild“, wie Kapitän Sebastian Klenner lobte. Valenti spielt seine zweite Saison in Weißwasser und will jetzt noch mehr Verantwortung übernehmen. Denn wegen der Verkleinerung des Kaders hat sich auch die Zahl der Führungsspieler reduziert. Valenti, der über die Erfahrung von über 400 DEL-Partien verfügt, gehört zu den Allroundern im Team. Der gelernte Stürmer ist flexibel einsetzbar und spielt im Fuchsbau meistens auf der Verteidiger-Position.
Seine Einsatzbereitschaft trotz der Magen-Darm-Grippe soll nach dem Willen von Füchse-Coach Dirk Rohrbach auch ein Signal für das kommende Wochenende in der 2. Eishockey-Bundesliga sein. Am Freitag geht es zum SC Riessersee (19.30 Uhr). Am Sonntag erwarten die Füchse dann Aufsteiger Hannover Indians (17 Uhr) mit dem letztjährigen Weißwasseraner Topscorer Preston Mizzi. Nach der Niederlage am vergangenen Freitag hatte Rohrbach die Mannschaft noch hart kritisiert, weil sie in der Defensive zu leichtfertig agiert hatte. Zwei Tage später beim Sieg gegen Bremerhaven zeigten die Füchse dann die erhoffte Reaktion. „Wir haben wieder mehr Wert auf eine sichere Defensive gelegt. Das ist der richtige Weg“, analysierte Valenti einen wichtigen Grund für den zweiten Sieg im zweiten Heimspiel.
Das Ziel ist klar: So erfolgreich soll es weitergehen. Valenti jedenfalls traut dem letztjährigen Halbfinalisten auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle in der 2. Bundesliga zu. „Wenn wir 60 Minuten konzentriertes Eishockey spielen, unsere Spieldisziplin behalten und von der Strafbank weg bleiben, dann haben wir auch gegen die Topmannschaften eine Chance“, zeigt er sich überzeugt.
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 24. September 2009