Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Preston Mizzi zurück im Fuchsbau
26.09.2009 | 01:02 Uhr von Alexis
Der letztjährige Publikumsliebling kehrt am Sonntag mit seinem neuen Verein, den Hannover Indians, an seine alte Wirkungsstätte zurück.
Der in (fast) ganz Eishockeydeutschland beliebte Kultverein machte in der letzten Saison im fünften Anlauf den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt. Jedes Mal verhalf man in nervenaufreibenden PlayOff-Serien dem jeweiligen Gegner zum Aufstieg, ehe in der letzten Saison der EC Bad Nauheim den Kürzeren zog und die Krieger den langersehnten Erfolg feiern konnten.
Für die Zweitliga-Saison wurde am Pferdeturm kräftig am Spielerkarussel gedreht. Insgesamt 14 Akteure, unter ihnen die Garanten für den Aufstieg und Publikumslieblinge Roman Kondelik, Jan Welke (beide Karriereende) und Rob Hisey (Ziel unbekannt), verließen den Verein und wurden durch Preston Mizzi, Matthias Bergmann (aus Rosenheim) und weitere 9 Neuzugänge ersetzt. Neben Preston Mizzi hätte es beinahe auch ein Wiedersehen mit Nolan McDonald gegeben. "BigMc" wurde unter der Voraussetzung, die deutsche Staatsbürgerschaft bis Saisonbeginn zu erhalten, als Ersatz für das Urgestein Kondelik verpflichtet. Da seine Einbürgerung bis zum heutigen Tage nicht vollzogen werden konnte, wurde der Vertrag nichtig und der Ex-Heilbronner Marek Mastic nahm McDonalds Platz ein.
Mit Craig Streu steht ein alter Bekannter und neuer Trainer an der Bande der Niedersachsen. Doch auch er konnte den knallharten Aufschlag in Liga 2 nicht verhindern und so ging das erste Saisonspiel sang- und klanglos mit 2:9 gegen unseren gestrigen Gegner, den SC Riessersee, verloren. In den darauffolgenden Partien konnten die Hannoveraner allerdings erste Achtungszeichen setzen und brachten so die Schwenninger Wild Wings in der Helios-Arena an den Rand einer Niederlage.
Besonders Preston Mizzi, aber auch Bryan Phillips, dem man die Zweitligatauglichkeit absprechen wollte, überzeugten bis dato im Dress der Niedersachsen.
Galt das Torhüter-Duo vor der Saison noch als Schwachstelle des Teams, konnten beide Goalies dieses Vorurteil bereits ausräumen. Somit gelten die Indians als ein Kandidat für die direkte Qualifikation für die PlayOffs.
So kultig wie der Verein, so verrückt und reiselustig werden seine Fans beschrieben. Doch bei Sonderschiff, Sonderzug und Sonderflug bleibt scheinbar nicht mehr viel Geld (und Motivation) übrig. So wird man im Fuchsbau lediglich mit ca. 20-30 Niedersachsen rechnen können.
Damit diese aber nicht in den Genuss von 3 Punkten kommen, müssen die Füchse sich auf ihre Heimstärke besinnen. Gelingt es erneut, nach einer Auswärtsniederlage einen Sieg im Fuchsbau zu erkämpfen, kann man schon von einer ungewöhnlichen Serie sprechen. Die Statistik beider Teams spricht allerdings eher dagegen, drei Viertel aller Partien im Fuchsbau konnten die Niedersachsen für sich entscheiden. Quo vadis Weißwasser?
Das Spiel beginnt um 17 Uhr und wird voraussichtlich von Reik van Gameren (Berlin) geleitet.
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