Nach 20 überzeugenden Minuten führen die Lausitzer, dann geben sie das Spiel aus der Hand.
Schnelle Ernüchterung kann man das nennen, was den Füchsen in den vorangegangenen zwei Auswärtspartien wiederfuhr. 1:0-Rückstand in München nach 80 Sekunden, 1:0-Rückstand in Kaufbeuren nach 44 Sekunden –und diesmal? Die Füchse-Führung durch Klenner nach drei Minuten. Der Verteidiger hatte sich auf links durchgetankt und einfach draufgehalten. MacArthur im Tor der Oberbayern sah die Scheibe zu spät, um noch eingreifen zu können. Es folgte ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, die Füchse standen sicher und blieben stets gefährlich, mussten aber erst einmal einen Rückschlag verkraften. Als nach Sullivan auch Steingroß für die Gäste auf die Strafbank mussten, brauchte Riessersee ganze 17 Sekunden, um den Ausgleich zu erzielen. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis spielten sie die Lausitzer schwindlig, Bembridge traf aus Nahdistanz ohne Mühe.
Zunehmend in eine Richtung
Nur wussten die Füchse den Spieß umzudrehen. Torschütze Bembridge musste wegen Behinderung für zwei Minuten vom Eis, und als Steingroß dorthin zurückkehrte, spielten die Gäste in Überzahl, und das ohne viel Federlesens. Einen Pass an die blaue Linie nahm Gosdeck direkt und traf zur erneuten Führung. Suchan (knapp daneben) und Wiecky (MacArthur hält) hatten noch jeweils gute Gelegenheiten für beide Mannschaften im ersten Drittel, das die Füchse verdient für sich entschieden.
Unverständlicherweise konnten die Füchse nach der Pause und auch im weiteren Spielverlauf nicht mehr an die Leistung der Anfangsphase anknüpfen. Zwar gab es gute Gelegenheiten in einer schnellen Überzahlsituation, aber Suchans gute Breakchance zeigte die Richtung, in die das Spiel nun ging. Schoss der Riesserseer Angreifer nach 25 Minuten noch vorbei, machte es Biersack zwei Minuten später nach guter Vorarbeit von Bigam besser: 2:2. Endgültig gekippt war das Spiel mit Maseks Fehler, der auf die blaue Linie zurückspielte und dabei Bembridge übersah. Der ging dazwischen und setzte McPherson ein, der die Gastgeber in Führung schoss (40.).
Die begannen das Schlussdrittel durch ein Frustfoul von Sullivan mit Power Play und machten den Sack gleich zu, mit dem 4:2 durch Self war das Spiel entschieden. Ein sichtlich bedienter Dirk Rohrbach brachte noch einmal Kosarek im Tor. Obwohl die Füchse sich kämpferisch nicht aufgaben, musste er noch zweimal den Puck aus dem Netz holen. Es lief seit der ersten Pause einfach nichts mehr zusammen, und auch in Überzahl blieben die Füchse zahnlos.
Schnelle Ernüchterung kann man das nennen, was den Füchsen in den vorangegangenen zwei Auswärtspartien wiederfuhr. 1:0-Rückstand in München nach 80 Sekunden, 1:0-Rückstand in Kaufbeuren nach 44 Sekunden –und diesmal? Die Füchse-Führung durch Klenner nach drei Minuten. Der Verteidiger hatte sich auf links durchgetankt und einfach draufgehalten. MacArthur im Tor der Oberbayern sah die Scheibe zu spät, um noch eingreifen zu können. Es folgte ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, die Füchse standen sicher und blieben stets gefährlich, mussten aber erst einmal einen Rückschlag verkraften. Als nach Sullivan auch Steingroß für die Gäste auf die Strafbank mussten, brauchte Riessersee ganze 17 Sekunden, um den Ausgleich zu erzielen. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis spielten sie die Lausitzer schwindlig, Bembridge traf aus Nahdistanz ohne Mühe.
Zunehmend in eine Richtung
Nur wussten die Füchse den Spieß umzudrehen. Torschütze Bembridge musste wegen Behinderung für zwei Minuten vom Eis, und als Steingroß dorthin zurückkehrte, spielten die Gäste in Überzahl, und das ohne viel Federlesens. Einen Pass an die blaue Linie nahm Gosdeck direkt und traf zur erneuten Führung. Suchan (knapp daneben) und Wiecky (MacArthur hält) hatten noch jeweils gute Gelegenheiten für beide Mannschaften im ersten Drittel, das die Füchse verdient für sich entschieden.
Unverständlicherweise konnten die Füchse nach der Pause und auch im weiteren Spielverlauf nicht mehr an die Leistung der Anfangsphase anknüpfen. Zwar gab es gute Gelegenheiten in einer schnellen Überzahlsituation, aber Suchans gute Breakchance zeigte die Richtung, in die das Spiel nun ging. Schoss der Riesserseer Angreifer nach 25 Minuten noch vorbei, machte es Biersack zwei Minuten später nach guter Vorarbeit von Bigam besser: 2:2. Endgültig gekippt war das Spiel mit Maseks Fehler, der auf die blaue Linie zurückspielte und dabei Bembridge übersah. Der ging dazwischen und setzte McPherson ein, der die Gastgeber in Führung schoss (40.).
Die begannen das Schlussdrittel durch ein Frustfoul von Sullivan mit Power Play und machten den Sack gleich zu, mit dem 4:2 durch Self war das Spiel entschieden. Ein sichtlich bedienter Dirk Rohrbach brachte noch einmal Kosarek im Tor. Obwohl die Füchse sich kämpferisch nicht aufgaben, musste er noch zweimal den Puck aus dem Netz holen. Es lief seit der ersten Pause einfach nichts mehr zusammen, und auch in Überzahl blieben die Füchse zahnlos.
(Von Titus Fischer und Marcel Pochanke)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 26.09.2009