Mit bandagiertem Knöchel saß Robert Bartlick in der Kabine und klatschte die Mitspieler nach dem 5:2-Heimsieg der Lausitzer Füchse am Sonntagabend gegen die Hannover Indians ab. Anschließend fuhr der Verteidiger ins Krankenhaus, wo es dann die niederschmetternde Diagnose gab: Bruch des linken Fußes.
Bartlick muss zunächst drei Wochen lang Gips tragen und fällt dann voraussichtlich weitere drei Wochen aus. „Das ist natürlich ein Schock für uns. Robert Bartlick hat zuletzt gute Leistungen gebracht. Sein Ausfall reist eine große Lücke, zumal wir ohnehin nur einen kleinen Kader zur Verfügung haben“, sagte Trainer Dirk Rohrbach am Montag.
Durch den mehrwöchigen Ausfall gerät der kleine Kader der Füchse erneut in personelle Not. Denn Bartlick bildete gemeinsam mit Robin Sochan ein gut funktionierendes Verteidiger-Duo. Ihn zu ersetzen wird ganz schwer. Gegen Hannover hatten die Füchse am Ende nur noch fünf der üblicherweise mindestens sechs Verteidiger zur Verfügung, so dass Coach Rohrbach improvisieren musste. Ein kleiner Trost ist die Tatsache, dass mit Marcel Linke am kommenden Wochenende ein anderer Verteidiger ins Team zurückkehrt. Linke hat seinen Handbruch überstanden und trainiert wieder mit der Mannschaft. Rohrbach will ihn „zunächst sporadisch bringen“, kündigte der Coach unmittelbar nach dem Hannover-Spiel an. Zu diesem Zeitpunkt stand allerdings noch die genaue Diagnose im Fall Bartlick aus. Nun wird Linke womöglich schneller in die Verantwortung genommen als ursprünglich geplant. Denkbar ist, dass er als Bartlick-Ersatz an die Seite von Sochan rückt.
Eine andere wichtige Personalie soll ebenfalls in dieser Woche entschieden werden: die Zukunft von Routinier Chris Straube. Der 35 Jahre alte Ex-Nationalspieler hatte für seine vierte Saison im Fuchsbau zunächst einen befristeten Vertrag für September erhalten. Erstens, weil die Füchse wegen einer Knie-OP im April seinen Fitnesszustand testen wollten. Und zweitens, weil Sponsoren gefunden werden sollten, die eine Verpflichtung Straubes bis zum Saisonende möglich machen. „Wir würden ihn gern halten. In den nächsten Tagen werden wir diese Personalie beraten“, erklärte Geschäftsführer René Reinert. Nach Informationen der RUNDSCHAU stehen die Zeichen auf eine Vertragsverlängerung, auch wenn die wirtschaftliche Situation schwierig bleibt. Sportlich steht den Füchsen ein flexibel einsetzbarer Allrounder wie Straube gut zu Gesicht. Dies gilt umso mehr nach dem bitteren Ausfall von Robert Bartlick.
Bartlick muss zunächst drei Wochen lang Gips tragen und fällt dann voraussichtlich weitere drei Wochen aus. „Das ist natürlich ein Schock für uns. Robert Bartlick hat zuletzt gute Leistungen gebracht. Sein Ausfall reist eine große Lücke, zumal wir ohnehin nur einen kleinen Kader zur Verfügung haben“, sagte Trainer Dirk Rohrbach am Montag.
Durch den mehrwöchigen Ausfall gerät der kleine Kader der Füchse erneut in personelle Not. Denn Bartlick bildete gemeinsam mit Robin Sochan ein gut funktionierendes Verteidiger-Duo. Ihn zu ersetzen wird ganz schwer. Gegen Hannover hatten die Füchse am Ende nur noch fünf der üblicherweise mindestens sechs Verteidiger zur Verfügung, so dass Coach Rohrbach improvisieren musste. Ein kleiner Trost ist die Tatsache, dass mit Marcel Linke am kommenden Wochenende ein anderer Verteidiger ins Team zurückkehrt. Linke hat seinen Handbruch überstanden und trainiert wieder mit der Mannschaft. Rohrbach will ihn „zunächst sporadisch bringen“, kündigte der Coach unmittelbar nach dem Hannover-Spiel an. Zu diesem Zeitpunkt stand allerdings noch die genaue Diagnose im Fall Bartlick aus. Nun wird Linke womöglich schneller in die Verantwortung genommen als ursprünglich geplant. Denkbar ist, dass er als Bartlick-Ersatz an die Seite von Sochan rückt.
Eine andere wichtige Personalie soll ebenfalls in dieser Woche entschieden werden: die Zukunft von Routinier Chris Straube. Der 35 Jahre alte Ex-Nationalspieler hatte für seine vierte Saison im Fuchsbau zunächst einen befristeten Vertrag für September erhalten. Erstens, weil die Füchse wegen einer Knie-OP im April seinen Fitnesszustand testen wollten. Und zweitens, weil Sponsoren gefunden werden sollten, die eine Verpflichtung Straubes bis zum Saisonende möglich machen. „Wir würden ihn gern halten. In den nächsten Tagen werden wir diese Personalie beraten“, erklärte Geschäftsführer René Reinert. Nach Informationen der RUNDSCHAU stehen die Zeichen auf eine Vertragsverlängerung, auch wenn die wirtschaftliche Situation schwierig bleibt. Sportlich steht den Füchsen ein flexibel einsetzbarer Allrounder wie Straube gut zu Gesicht. Dies gilt umso mehr nach dem bitteren Ausfall von Robert Bartlick.
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 29. September 2009